MR. WOM @ Handelswerbegipfel Wiesbaden 2012 – ein Nachbericht.

Am 13. und 14. März war MR. WOM in Wiesbaden auf dem Handelswerbegipfel 2012 der Conference Group zu Gast und durfte in seinem Vortrag über Word of Mouth Marketing darstellen, wie der Handel mit inspirierenden Produkt- und Einkaufserlebnissen der richtigen Leute in der richtigen Art und Weise Mundpropaganda am richtigen Ort erzeugen und somit im Zero Moment of Truth die Kaufentscheidung von Konsumenten zu seinen Gunsten entscheiden kann.

Dafür besten Dank an dieser Stelle an die Conference Group für die Einladung.

Würde man eine Tag Cloud der 2 Handelswerbegipfeltage erstellen, würde man folgende Worte besonders häufig finden: Inspirierende und überraschende Kundenerlebnisse am POS, Gamification, Social, Local, Mobile (SOLOMO), NFC Payment, Viral, Storytelling & Content, Gespräche & Dialog, Connectivity, Cross Channel sowie Online Handel & Mobile Commerce. Es wurde also ein breites Spektrum abgedeckt, das überall Verbindungen zu Word of Mouth aufwies. Was aber war nun aus MR. WOM´s Sicht besonders „wommable“ – weitererzählbar?

Besonders spannend fand MR. WOM das überraschende Einkaufserlebnis von Tetley Infusion aus Canada, die mit einem Butlerservice die tägliche Einkaufsroutine des „Sleep Shoppings“ durchbrechen. Ein Erlebnis, das – wie MR. WOM findet – für Gesprächsstoff sorgt und damit positives Word of Mouth erzeugt.

Zwar bekannt, aber dennoch immer wieder berichtenswert ist der „Plakatshop“ von Tesco Asia, über den Konsumenten von einem „Warenregal“ auf einem Plakat direkt die Waren via QR Code mobil bestellen können, der nun auch „Nachahmer“ in Deutschland findet – u.a. mit Budnikowsky´s Aliqua. MR. WOM ist gespannt, wann sich das in der Schweiz herumgesprochen hat.

Apropos Schweiz: Die Migros wurde gleich mehrmals als Vorbild für den deutschen Handel genannt, ob nun mit Ihrer Migipedia Plattform oder Ihren innovativen Kühlboxen von LeShop. Der Aufbau von eigenen Social Communities scheint dabei ein genereller Trend zu sein: Der Erfolg der Ikea Hej Community zeigt,  Social übertrifft Loyalty: Die Frequenz bei „Hej“ liegt bei 4.2 Punkten ggü. 3.2 beim Family Programm und der Umsatz pro Hej-Kunde bei 86 EUR ggü. 78 EUR beim Family Programm. Diesem Trend folgen jedoch nicht nur Händler, sondern auch Marken, wie z.B. der Nestlé Marktplatz in Deutschland, auf dem vor allem neue Nestlé Produkte und Produkte aus dem Ausland vorgestellt, getestet und auch gekauft werden können.  Aus diesem Grund war eines der Kernthemen des Handelswerbegipfels auch: „How to get social into shopping“. Dass hierbei nicht nur Online sondern vor allem auch Offline profitiert, zeigt der sogenannte ROPO Effekt. Womit klar wird, dass das bisherige Multichannel Denken im Handel überdacht und durch ein Cross Channel Denken ersetzt werden muss.

Und welchen WOM gab es zum deutschen Einzelhandel? Nun, leider kommt hier (noch?) nicht sehr viel Innovatives aus dem deutschen Handel, „die Trends setzt das Ausland“ wie einige Referenten anmahnten. Der Ansatz der REWE „Meinkaufsbox“ geht zwar schon in die richtige Richtung – sollte aber dringend mal aktualisiert werden (Weihnachten 2011 ist doch schon einige Zeit her…).

 

Word of Mouth Marketing Workshop als Startschuss von Mr. WOM

Als Idee am JCI Weltkongress 2011 in Brüssel entstanden, fand am 10. Februar 2012 MR. WOM´s erster Workshop über Word of Mouth Marketing an der NSW Academy der Wirtschaftsjunioren (WJ) Nordschwarzwald statt. Ein Nachbericht zu diesem ersten WOM Workshop findet sich – mit bestem Dank an Holger, Ana & Tom von den NSW für die PR Aufbereitung – bei den WJ Nordschwarzwald.

Mark Leinemann | MR. WOM beim NSW WOM Workshop in Horb

MR. WOM beim NSW WOM Workshop in Horb

Allerdings war MR. WOM weder am JCI Weltkongress noch beim Workshop selbst bewusst, dass dies auch die Geburtstunde von MR. WOM als Beratungsservice war.

Die positive Resonanz der 10 Teilnehmer bestätigte den Marktbedarf und das Potential. Was das Interesse und die Motivation von MR. WOM steigerte, weiterzumachen. Doch das Kind war noch ohne Namen. In den folgenden Wochen erinnerte sich MR. WOM an sein zweites Treffen mit Thomas Hutter im Jahr 2010, der ihm damals wohl als Erster den Namen „MR. WOM“ gab.  Andere Menschen taten es Thomas gleich und twitterten z.B. von einem Mittagessen mit MR. WOM. Am 16.02.2012 war es dann soweit – mit der Registrierung der Domainadresse wurde Mark Leinemann zu MR. WOM.

 

Word of Mouth beginnt genau hier.

Willkommen im Blog und auf der Website von MR. WOM – Word of Mouth Marketing Consulting.

Word of Mouth Marketing – auch BuzzMarketing, Mundpropaganda-Marketing oder kurz WOM/WOMM genannt – hat den grössten Einfluss auf die Kaufentscheidung von Konsumenten und B2B Kunden. Ein Grund mehr, genau jetzt diesen Blog zu starten.

MR. WOM – das ist Mark Leinemann: Von Februar 2010 bis Februar 2012 als BuzzDirector verantwortlich für die Vermarktung der WOM Plattform BUZZER (www.buzzer.biz) in Deutschland, Österreich und der Schweiz, davor seit 2006 selbständiger Berater für kundengeneriertes Marketing und ab März 2012 nun als MR. WOM tätig. Mark Leinemann verbindet sein breites Marketing Know-How mit seinem mehrjährigen Word of Mouth Experten Wissen als WOM Kampagnen Manager und seiner Marktkenntnis als ehemaliger Sales & Marketing Director bei BUZZER.

Im Blog von MR. WOM erfahren Sie Neues, Kritisches und Inspirierendes zu Word of Mouth Marketing im Kontext des kundengenerierten Marketings.

Der Blog startet als Beta-Version und wird schrittweise erweitert. Positive Anregungen und Tipps sind gerne jederzeit willkommen.

Noch ein paar abschliessende, nicht ganz ernst gemeinte, Bemerkungen zum Schreibstil von MR. WOM: Die Rechtschreibung ist mittlerweile so oft geändert worden, dass MR. WOM den Änderungen nicht mehr nachkommt. MR. WOM schreibt aus der Schweiz, daher wird aus Gewohnheitsgründen Schweizer Schriftdeutsch bevorzugt, was man u.a. daran erkennen kann, dass ein „ß“ nicht verwendet wird. Da es sich bei WOM um ein aus den USA getriebenes Marketingthema handelt, schreibt MR. WOM manchmal Artikel oder Begriffe in englisch oder es kann zu „denglischem MarketingSprech“ kommen. MR. WOM versucht dies weitgehend zu vermeiden.  Manchmal aber auch nicht, denn „Marketing“ klingt letztlich doch viel besser als „Absatzwirtschaft“.