Alles Müller, oder…warum nicht gegenseitiges Bashing, sondern nur eine neue Idee vom Marketing weiterhilft

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Am vergangenen Do. (01.09.2016) zuckelte MR. WOM gerade mit der Bahn durch das mobil-digitale Detoxland im Schwarzwald und konnte so nicht „live“ vom Digital Bashing von Christian Meyer von Müller Milch in der W&V erfahren, das die Werberepublik bis heute noch bewegt.

In seinem breiten Rundumschlag ließ Christian Meyer kaum ein Thema aus, das ihn an der Digital Branche nervt: Ob nun fehlende Transparenz und mangelnde Wirksamkeit von Digital Marketing, das überhypte Thema Influencer & Content Marketing oder die „Rockstar-Allüren“ von manchem „selbstverliebten“ Branchenbeteiligten.

Die Antwort des digitalen Lagers folgte prompt – sowohl in Kommentaren auf wuv.de wie auch im sozialen Netz. Meist in einem ebensolchem „Bashing“ Modus verfasst, wie bereits der Beitrag von Christian Meyer (zumindest bis auf den konstruktiven Beitrag von Ralf Scharnhorst, doch dazu später mehr).

Leider unterscheiden sich in der bisherigen Reaktion die digitalen Experten nicht viel vom durchschnittlichen Medien- und Werberezipienten, wie es schon Sascha Lobo unlängst anmahnte. Es scheint, als wolle kaum jemand hier mal den halben oder gar ganzen Weg einer Debatte mitgehen zu dem Thema, wie Marketing eigentlich heute sein sollte.

MR. WOM wählt hierbei bewusst den Begriff „Debatte“, leitet er sich doch aus dem französischen Wort „debattre“ ab, das zwar oft mit einer Diskussion verwechselt wird, aber etymologisch „Kampf herausnehmen“ bedeutet. Die Diskussion hingegen leitet sich aus dem Lateinischen „discutere“ ab und bedeutet „zerschlagen“.

Marketing heute – der Versuch einer Debatte.

Der Beitrag von Christian Meyer hat bei all dem provokanten Bashing-Buzz, den er enthält, doch ein paar Aussagen, die für eine Debatte als Argumente taugen:

Gute Kommunikation is everything for every thing! Und die beginnt bitte schön immer noch mit einer guten Idee, gefolgt von einer guten Kreation und endet mit einem guten Mediaplan. (Zitat Christian Meyer in der W&V vom 01.09.2016)

Bis dahin mache ich mir Gedanken über gute und unique Kommunikation, bei der wir zugegebener Maßen auch schon mal besser waren. Und über eine smarte Kommunikations- und Mediastrategie. Über schlaue TV Ansätze. Plakat, Radio, Kino, Print und ja, auch digital. (Zitat Christian Meyer in der W&V vom 01.09.2016)

C. Meyer folgt damit dem traditionellem Marketingcredo des Push Marketings. Fasst man seinen Beitrag zusammen (und da gibt MR. WOM dem Kommentar von Mr. Media Recht), so sagt er nichts anderes als das oft schon verwendete Zitat von Thomas Koch: „Digitales Marketing – muss ich nicht machen, ich muss gar nichts“.

Dem kann man insofern zustimmen, dass TV, Radio und Print nach wie vor gute und wichtige Instrumente sind für erfolgreiche Marken-Kommunikation. Sie sind beileibe nicht „tot“ oder wirkungslos – wie es die Digitalbranche gerne im Zuge der „Digitalen Transformation“ herunterbetet. Doch auch sie müssen sich ändern, genau wie das gesamte Marketing (zumindest ist MR. WOM dieser Ansicht).

Das liegt aber nicht an der digitalen Transformation, sondern eher am geänderten Nutzerverhalten in Folge von digitalen Technologien, wie hier schön erklärt:

MR. WOM möchte hier den Ball von Ralf Scharnhorst (in seiner Antwort auf wuv.de) aufgreifen:

Es war so schön mit TV, Radio und Papier im Briefkasten, am Kiosk und an Plakatwänden. Ihr habt gesendet, es kam kein Widerspruch vom Konsumvolk. Nur Eure Zielgruppen fanden es nicht mehr so prickelnd, eine nach der anderen schwenkte ihre Blicke und Ohren auf digitale Medien.

Geben wir doch beide zu, dass der Konsument die Augenhöhe der bisherigen Sender erreicht hat. Hören wir auf Werbung zu „treiben“ wie eine Viehherde. Stellen wir es uns besser als Marktplatz vor. Die Marken haben Marktstände, die Konsumenten schlendern vom einen zum anderen. Hören zu, stellen aber auch Fragen.

R. Scharnhorst verweist dann darauf, dass man dies doch auf dem „Marktplatz“ dmexco diskutieren sollte (debattieren wäre natürlich besser ;-).

Eine gute Idee, findet MR. WOM. Es wäre toll gewesen, wenn Christian Meyer sich auf der dmexco als Speaker beworben hätte mit genau diesem Thema – und sich der Debatte gestellt hätte. Denn nur im gemeinsamen Dialog kommt man zu besseren Lösungen.

Welches Marketing- Schweinderl hätten´s denn gerne?

Leider geht Ralf Scharnhorst in seiner Antwort an Christian Meyer aber – ebenso wie auch Herr Meyer – nicht weiter auf den von ihm genannten entscheidenen Punkt ein: Den Konsumenten. Darum möchte MR. WOM hier seinen Beitrag zur Debatte leisten und auf einige Punkte von beiden Seiten eingehen.

Christian Meyer nervt sich u.a. am Influencer Marketing („Wie blöd sind wir eigentlich?“).  Nun, der Hype um dieses Buzzword nervt wirklich, doch es ist auch system-immanent für die Werbebranche: Jemand, der nun mal Werbung macht und Hype bei  den Nutzern erzeugen will, macht dies natürlich auch in seiner eigenen Branche. Dagegen sollte man als Werbetreibender immun sein und die Werbebrille schöner Buzzwords absetzen und das Instrument sich genau anschauen.

„Influencer Marketing“ hiess früher mal „Blogger Relations“. Blogger, das waren bzw. sind (auch) normale Nutzer, die über etwas im Web schreiben, berichten, ihre Meinung kundtun (in Form von Fotos, Texten, Videos). Einige tun das irgendwie „besser“ als andere, sie haben mehr Reichweite, oder mehr Vertrauen, oder sie erreichen Menschen, die andere Medien nicht mehr konsumieren, als die etablierten Medien – das sind dann die Top Influencer.

Im Fall von Neckermann, die die Generation Youtube erreichen wollen (12 – 19 Jährige),  macht daher eine Zusammenarbeit z.B. mit Bibi´s Beauty Palace auf Youtube durchaus Sinn, denn Neckermann kann diese Zielgruppe nicht mehr über eine „Bravo“ oder andere Jugendmedien erreichen. Bibi hat hier einfach Bravo als Medienkanal abgelöst.

Das ist eigentlich nichts Neues und gab es übrigens auch schon mal: Damals hiessen die Kanalprotagonisten Stefan Raab und Vivasion (und Viva TV). Das Modell ist das Gleiche: Product Placement, Testimonials und Advertorials. Daher auch Influencer Marketing. Man bezahlt (Paid Media) dafür, sein Marketing zu platzieren.

Doch es gibt noch etwas anderes, was (wieder) viel wichtiger wird: Blogger heissen zwar evt. jetzt Influencer, aber es ist immer noch besser eine Beziehung mit ihnen aufzubauen, als sie nur einfach zu bezahlen: daher Influencer Relations. So wie man es in der PR auch mit anderen „Influencern“ macht.

Mit beiden können Marken in bestimmten Zielgruppen oder Kanälen (hier z.B. das Internet als Medienraum) ihre Bekanntheit und Sichtbarkeit erhöhen.

Das funktioniert auch oft gut, das Werbe-Influencer-Tamtam geht aber auch genauso oft unter in der Medien-Kakophonie vieler Marken. Und es nervt auch zunehmend den Nutzer, den Menschen. Er schützt sich immer mehr vor dem täglichen Werbe-„Push“ aus 3.000 – 6.000 Botschaften.

Wir alle sind Influencer.

Adblocker sind da nur ein Teil, wie sich die Nutzer mittlerweile schützen. Ein anderer Schutz liegt darin, sich bei seinesgleichen zu informieren, was Kaufentscheidungen angeht: Den Empfehlungen von Freunden glauben heute in Deutschland 78%, der Werbung nur noch knapp die Hälfte (lt. Nielsen). Und die Glaubwürdigkeit von Top Influencer (etwa Youtube Stars) liegt bei 18 %.

Da hilft es auch nichts, wenn Werbung nun als Content, Story oder „Native“ daher kommt, Push bleibt Push. Content Marketing – richtig gemacht – schafft Inbound Anfragen – also Pull. Doch eine reine Pull Welt macht ja für Marken auch nicht so viel Sinn. Und für den Nutzer auch nicht, denn er erhält oft nur automatiserten Werbe-Push als Antwort.

Zudem brauchen die Nutzer das auch alles gar nicht mehr, denn sie sind mittlerweile Sender auf Augenhöhe mit den Medien. Jeder hat diesen Sender in der Hosentasche dabei – und kann via Smartphone bloggen, auf Facebook posten,  Bilder via Instagram teilen oder auf Youtube und Snapchat Video verbreiten.

In der Kosmetikbranche entfallen mittlerweile bei einigen Marken 99% aller Views auf nutzergenerierten Fancontent – d.h. der Markencontent wird gar nicht mehr angesehen, sondern nur noch der Content, der von Nutzern zu diesen Marke veröffentlicht wird.

Menschen machen Marketing.

Da der Nutzer, der Konsument, nun auf Augenhöhe ist und vom reinen Empfänger auch zum Sender geworden ist, schlägt Ralf Scharnhorst folgerichtig in seiner Antwort vor: „Die Marken haben Marktstände, die Konsumenten schlendern vom einen zum anderen. Hören zu, stellen aber auch Fragen.“

In dieser Welt gibt es keinen Push und keinen Pull mehr, es gibt nur noch echten Dialog zwischen den Menschen, die hinter Marken stehen (und diese machen im Sinne von produzieren) und den Menschen, die Marken nutzen (und durch ihren Gebrauch erst zu Marken machen).

Kollaboratives-Marketing

Utopie? Sicher nicht, eher ist diese Art von „Collaborative Marketing“ echtes „Neuland“ für viele Marketer.

Denn sie haben die letzten 50 Jahre Push gelernt und Begriffe wie „Konsument“, „Kundenbindung“, „Consumer Safari“, „Abschöpfen“ oder „Werbung muss als Geschenk daher kommen wie ein trojanisches Pferd“ u.v.m.  kreiiert, die viele Menschen abschrecken (Wer das nicht glaubt, dem sei ein Blick in das Cluetrain Manifest, insbesondere auch die New Clues empfohlen. Dort steht, wie sich Menschen Marketing vorstellen).

Nun könnte man sagen: Social Media, Content und Influencer Marketing – das ist doch schon sowas wie Zusammenarbeit?

Leider ist hier immer noch zu viel „altes“ Push Denken bei den Marken enthalten: Influencer werden „gebucht“, Blogger wird „vorgeschrieben, was sie zu schreiben haben“, branded Content wird „ausgeliefert“, und auf Facebook „wirbt“ die Marke um Aufmerksamkeit. Bei allem, was dort oft passiert, steht immer noch die Marke auf der Bühne – und nicht der Nutzer mit seinem Produkterlebnis oder seiner Empfehlung. Und dieses Word of Mouth der Nutzer kann man eben nicht kaufen – man muss es sich verdienen. Daher heisst es auch Earned Media, was nur über eine chte Beziehung möglich ist.

Christian Meyer von Müller Milch hat sicher Recht damit, dass gute Kommunikation „bitte schön immer noch mit einer guten Idee“ beginnt, der erst dann die Auswahl der Kanäle folgen sollte. Die Frage ist, was eine Marke hier mit „gute Idee“ bezeichnet – immer noch Push nach alter Marketingdenke (Marke als Hero) als Idee oder ggf. Dialog und Zusammenarbeit als Anpassung auf das geänderte Nutzerverhalten in punkto Werbung im Sinne eines neuen Marketingverständnisses?

Denn was die Kreation und den Mediaplan angeht, so sind Marken gut beraten, hier in Zukunft mit den Nutzern, den Kunden enger zusammen zu arbeiten und auf den Kunden zu hören – der Kunde kann besser glaubwürdigen Content erstellen und diesen zielgerichteter verbreiten.

Diese Zusammenarbeit könnte dabei ggf. sogar die Produktentwicklung umfassen. Wer hier heute den Kunden nicht involviert, könnte morgen schon weg vom Markt sein. Denn heute können dank neuer Technologien aus einfachen Nutzern schnell Produmenten, sprich neue Marken werden – der Boom bei den Craftbieren ist hier nur eines von vielen Beispielen einer nutzergetriebenen neuen Prosumenten-Bewegung – und neue 3-D-Drucker-Technologien bieten noch ganz andere Möglichkeiten für Nutzer (auch im Foodbereich).

Fazit: Für mehr Absatz braucht es weniger alten Push Hype und mehr neue und echte Kollaboration mit dem Kunden

Werbung als Push Instrument nach alter Marketingdenke wird zukünftig weiter an Wirkung verlieren – egal ob digital oder klassisch (wie bei Müller Milch). Nicht unbedingt in punkto „Awareness“, aber in Bezug auf die Kaufwirkung (und Werbung soll ja auch verkaufen – oder?).

Denn die Wirkung auf den Kauf wird heute vom Kunden selbst und seinen Empfehlungen getrieben. Um dieses Earned Media zu erhalten, ist das klassische Push jedoch gänzlich ungeeignet, den diese Mediaform erfordert – wie bei Influencern eigentlich im Idealfall auch – eine echte Beziehung. Und „Relations“ mit den Kunden als „Mikro-Influencer“ entstehen eben nur durch autentischen Dialog auf Augenhöhe. Da ist nicht mehr der Marketingleiter oder die Marke der (Online Marketing) „Rockstar“ auf der Bühne,  sondern der Nutzer, der Kunde.

Es gibt bereits ein Vielzahl von Unternehmen, die erfolgreich diesen neuen Weg des Marketings mit dem Kunden eingeschlagen haben. Vielleicht lassen sich Christian Meyer und Müller Milch auch eines Tages davon überzeugen.

In diesem Sinne freut sich MR. WOM auf eine angeregte Debatte – auf der dmexco wie auch hier im Blog.


Transparenzhinweis: An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass MR. WOM neben seiner Tätigkeit als Experte und Strategieberater für Word of Mouth u.a. auch als Speaker, Botschafter und Berater für trnd tätig ist – Europas Marktführer im Bereich Collaborative Marketing. In dieser Funktion wird MR. WOM wird am 15.09.2016 an der dmexco die „Collaborative Marketing Live Session“ von trnd moderieren.

 

WOMMup – welche Marketing-Events im 2. Halbjahr für WoM Marketing relevant sind

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Die Sommerpause ist vorbei und die Konferenzen beginnen wieder zuzunehmen. MR. WOM darf auch im 2. Halbjahr wieder an einigen Konferenzen sprechen, an anderen nimmt er nur teil – hier eine erste Auswahl für das 2. Halbjahr 2016:

20./21.08.2016: Barcamp Schweiz im „Karl der Grosse“ in Zürich. Die „Unkonferenz“ mit lehrreichen und interessanten Sessions für alle Freunde des inhaltlichen Austauschs und der Diskussion. MR. WOM wird dort wieder eine Session rund um seine Themen Mundpropaganda, Empfehlungen und Consumer Collaboration anbieten. Für alle Kurzentschlossenen: Noch gibt es Tickets!

30./31.08.2016: Suisse EMEX Marketing Messe in Zürich. Die 360 Grad Marketingmesse in der Schweiz. MR. WOM wird dort sicher auch an einem von beiden Tagen durch die Hallen streifen und „wommige“ Gespräche führen.

02.09.2016: Online Marketing Tag in Wiesbaden. Mit spannenden und namhaften Referenten aus dem Online Business wie etwa Thomas Hutter oder Mirko Lange. MR. WOM darf dort auch einen Vortrag halten zum Thema: „Human Marketing – Menschen machen Marketing„.

06.09.2016: Content Konferenz von internet-briefing.ch in Zürich. Hier freut sich MR. WOM besonders auf die Vorträge von Aldo Gnocchi und Markus Gabriel.

14.09. – 15.09.2016: dmexco Messe & Konferenz in der MesseKöln. Wie in den vergangenen Jahren wieder mit einem vollgepacktem Programm rund um´s digitale Marketing. MR. WOM darf an der dmexco in seiner Funktion als Speaker & Client Service & Consulting Director bei trnd am Do. 15.09.2016 von 16:00 – 17:15 h die „Collaborative Marketing Live Session“ im Worklab 1 (2. OG, Congress Center) durchführen.

Sie kennen weitere Konferenzen zu Marketing und anderen Themen, die MR. WOM besuchen (oder an denen er sprechen) sollte? Dann freut sich MR. WOM über Ihre Kommentare – gerne auch mit Link zur Konferenz.

 

Aktuelle WOM Dates – Termine rund um Word of Mouth & Collaborative Marketing

Die Sommerpause ist nun (zumindest in der Schweiz) fast vorbei und es stehen wieder ein paar neue spannende Marketing Fachevents für den August und September 2015 an – wiederum mit jede Menge Mundpropaganda, aber auch Collaborative Marketing Themen.

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Word of Mouth Termine im Überblick

  • 14.08. – 16.08.2015: Barcamp Schweiz | Zürich
  • 25.08. – 26.08.2015: Suisse EMEX Marketing Messe | Zürich | Vortrag & Praxisforum zu Word of Mouth / Collaborative Marketing
  • 02.09. – 03.09.2015: Werbewirkungsgipfel | Köln | mit „Collaborative Marketing“ Stand von trnd
  • 16.09. – 17.09.2015: dmexco | Köln | Vortrag von MR. WOM für trnd zu Collaborative Marketing (Vortrag am 16.09.2015 von 16:00 – 16:45 h, Halle 6, Seminarraum 5)
  • 24. – 25.09.2015: NEXT Digitalkonferenz | Hamburg | Themen: How we will live /(move, work, shop, make & play)

Termine im Detail

Am 14. – 16.8. findet wieder das Barcamp Schweiz in Zürich statt – eine gute Möglichkeit nicht nur Digitales zu erleben und kollaborativ zu diskutieren, sondern auch eine hervorraggende Möglichkeit, um digitale Influencer zu treffen. Daher reut es MR. WOM auch ziemlich, dass er dieses Jahr (aus familiären Gründen) nicht wieder an dem gut von Hofrat/Suess und Thomas Gemperle vorbereiteten Event im Zentrum „Karl der Grosse“ teilnehmen kann.

Am 25. & 26. August geht es dann weiter mit der Marketingmesse Suisse EMEX in Zürich. Hier darf MR. WOM am 25.08.2015 um 9:30 h nicht nur eine Keynote zu „Word of Mouth ist die beste Werbung“ halten (Online Forum, Halle 6, Word of Digital Business, Stand 6.400), sondern auch am Nachmittag ab 14 h zusammen mit Markus Gabriel von Angelink und Florian Wieser von The Relevent Collective das Praxisforum 2 zu „Collaborative Marketing“ mitgestalten.

Vom 02.09. bis 03.09.2015 ist dann der Werbewirkungsgipfel in Köln, bei dem trnd mit einem „Collaborative Marketing“ Stand teilnehmen wird. Dort gibt es spannende neue Insights zur Wirkung und Return on Word of Mouth & Collaborative Marketing. MR. WOM wird für trnd ebenfalls am Werbewirkungsgipfel teilnehmen.

Am 16.09.2015 darf Mark Leinemann (alias MR. WOM) dann in seiner Funktion als Sprecher für trnd seinen Vortrag „Warum Collaborative Marketing die Brücke zum Kunden ist – und die Zukunft im Marketing“ an der dmexco halten. Der Vortrag findet am 16.09. von 16:00 – 16:45 Uhr im Seminarraum 5 der Halle 6 der dmexco (KölnMesse) statt.

WICHTIG: Wer zu dmexco 2015 kommen möchte, sollte sich noch bis spätestens 17.08.2015 bei der dmexco um ein kostenloses Messeticket kümmern – denn danach kosten die Tickets nämlich ab 99 € pro Person.

Am 24.09. & 25.09.2015 begibt sich dann die NEXT Digitalkonferenz in Hamburg auf die Suche nach dem Verbraucher von morgen – und behandelt die Zukunfts-Themen: How we will live: move, work, shop, make & play. Ob MR. WOM teilnimmt, ist noch offen (Akkreditierung nur nach Voranmeldung und Einladung). Die NEXT15 wird sicher inhaltlich spannend wie unterhaltsam werden: Erstmals nach 6 Jahren wieder in Hamburg, werden politische mit wirtschaftlichen Zukunftsthemen behandelt und der Event kulturell mit dem Reeperbahn Festival – Deutschlands größtem Clubfestival – verknüpft. Das verspricht ein interessante Mischung zu werden – irgendwo zwischen re:publica, TED(X) Event und dmexco angesiedelt.

Wer von den geschätzten Lesern von MR. WOM ist wann wo bei welchem Event? MR. WOM freut sich auf das persönliche Treffen an einem der o.g. Events.

 

Online-Werbung als Starter und Verstärker von Word of Mouth & Empfehlungen

Studien von KellerFay aus den USA zeigen, dass Werbung eine wichtige Quelle für Word of Mouth sein kann. So werden in den USA pro Tag durchschnittlich 25% aller markenbezogenen WOM-Gespräche durch Werbung ausgelöst.

Zudem zeigen MR. WOM´s Markterfahrungen aus vielen Kampagnen, dass WOM und Werbung sich gegenseitig verstärken und in Kombination einen höheren Marketing- und Absatzerfolg bewirken können.

Die Frage ist nun, wie kann man als Marketingverantwortlicher und als Agentur diese Erkenntnis für seinen Mediaplanungsprozess nutzen?

Integration von Werbung und WOM

Werbung kann also als Starter für z.B. eine Produkttestkampagne bei Kjero.com dienen, die dann Mundpropaganda erzeugt und jede Menge nutzergenerierten Content in Form von Bildern, Videos, Kommentaren, Bewertungen und Rezensionen.

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Dieser Content kann dann in das Markenuniversum wiedergespiegelt werden und als Inhalt – auch im Sinne Content Marketing – über Werbung, Markenwebsite, POS usw. wieder distribuiert werden.

Seminar „Werbung als Quelle von WOM planbar machen mit den Daten der internet facts“

Hierzu hat MR. WOM ein spezielles Seminarangebot für die AGOF Akademie entwickelt, bei dem Markenverantwortliche und Mediaplaner lernen, wie man Werbung als Starter und Verstärker von Word of Mouth (WOM) mit den Daten der internet facts planen kann.

Mit dem Planungs-Ansatz, den Mark Leinemann zusammen mit Dirk Engel und anderen Trainerkollegen der AGOF Akademie entwickelt hat, können erstmals Zielgruppen der in der AGOF vertretenen Online-Medien als Starter und Empfänger von WOM identifiziert und über die dann relevanten Medienangebote adressiert werden. Werbung als Quelle von WOM wird damit gezielt über Online Display Werbung planbar.

Ein Auszug aus dem Seminar, der als Vortrag an der dmexco gezeigt wurde, findet sich hier.

Die nächsten Termine des WOM Planungs-Seminars sind am 07.11. und 04.12.2014 jeweils bei der AGOF Akademie in Frankfurt a.M. Hier gibt´s weitere Infos und die Anmeldung.

PS: MR. WOM kann Seminar-Interessierten einen Spezialpreis offerieren – einfach dazu einen Kommentar im Blog hinterlassen.

 

BEST of WOM an der dmexco 2014

Vergangene Woche durfte MR. WOM wieder an der dmexco 2014 einige Kilometer „abspulen“. Die Digitalmarketing Messe gehört ja mittlerweile zum Pflichtprogramm für alle Marketinginteressierten und -involvierten.

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Auch dieses Jahr war die Messe wieder für ein paar „wommige“ Highlights gut, es gab jede Menge inspirierende Vorträge (leider zu viele, um alle zu besuchen, zum Glück gibt es einige auf Video) und die dmexco brach mal wieder ihre eigenen Rekorde vom Vorjahr. Und natürlich gab es daneben auch noch das übliche Messe-Tam-Tam und Bling-Bling mit Standparties, lauter Musik, Promis, Besuchergedränge, Tonnen von Flyern und Give-Aways.

Um nicht unnötig abgelenkt zu sein, fokussierte MR. WOM sich dieses Mal auf der Messe ausschliesslich auf Word of Mouth spezifische Themen und Gespräche. Aber fangen wir mal der Reihe nach an:

WOM Anreise

Einige dmexco Anreisende (bzw. die Leute, die selbige abholen durften) wurden am Flughafen Köln-Bonn durchaus mit weitererzählbarer Werbung der RheinEnergie begrüsst:

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Das setzt sich dann am Morgen des ersten dmexco Tages fort: Man kommt aus dem „Bähnchen“ – wie die Kölner ihre meist oberirdische „U-Bahn“ bzw. Strassenbahn nennen – und wird an der Ampel bereits mit Flug-Schaum beglückt. Das macht natürlich neugierig – wer badet denn da?

Die Lösung ist schnell gefunden: Der Schaumschläger ist wohl Twitter, die per Schaum-Maschine munter Hashtags aus Badeschaum in die Luft blasen.

Der eine mag es weitererzählbar finden, andererseits stellt sich die Frage, welches Bild Twitter mit der wenig nachhaltigen Schaumschlägerei schnell platzender Luftblasen vermitteln möchte?

Nachdem der Twitter-Schaum vom Anzug gewischt war, begab sich MR. WOM dann an den Stand der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (AGOF), zur Vorbesprechung seines dmexco Vortrages zum Thema „Werbung als Starter und Verstärker von Word of Mouth planbar machen“ und um seine speziellen WOM Starter Kits abzugeben.

Mit Werbung zum WOM

Danach war es dann auch schon Zeit für einen Besuch des Worklab Vortrages der GroupM Mediaagentur MEC zu „Word Of Mouth by MEC: How Votum creates Consumer-Generated Reviews for Your Content Marketing“. MEC Deutschland hat basierend auf den (veralteten) Nielsen Daten einen Ansatz und mit mein-votum.com eine Lösung entwickelt, um eWOM in Form von Online Reviews zu erzeugen, um Online Kaufentscheidungen zu beeinflussen.

„More than 90% of us trust the opinion of our peers, and more than 70% consider reviews as a trusted source of information just shows how important those reviews are. However, as long as they are fixed on a retailer’s website, reviews will never become a useful asset to work with. That is why MEC have developed a process to foster shareable product reviews combined with a scalable reach among a selected target audience.“

Dabei setzt MEC anders als etablierte Word of Mouth Marketing Qualitäts-Anbieter wie Kjero.com nicht auf ein Panel von qualifizierten und erprobten Produkttestern als beste Weitererzähler und Bewerter, sondern rekrutiert über eine CPL (Cost-per-Lead) Online Kampagne jeweils immer wieder neue Online Reviewer, die dann in einer sehr einfachen Produkttestkampagne das Produkt bewerten sollen.

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Ziel ist dabei jedoch nicht vorrangig die Erzeugung von Word of Mouth, sondern hauptsächlich die Erzeugung von Reviews als user-generated-content, der dann als Content wiederum via Werbung und Markenwebsite weiter distribuiert werden soll. Dazu sollen schon 100 Online-Bewertungen ausreichen, so die MEC.

Kritische Betrachtung

Der Ansatz von MEC blieb natürlich nicht ohne Kritik. Da eine detaillierte Diskussion den Rahmen dieses Blogbeitrags jedoch sprengen würde, sind hier nur kurz die wichtigsten Kritikpunkte aufgeführt:

  • Der Ansatz selbst ist nicht neu – Anbieter wie Kjero.com empfehlen dieses Vorgehen bereits seit Jahren ihren Kunden zu Vor- und Nachbereitung umfassender WOM Kampagnen und haben dafür bereits innovative Lösungen konzipiert, die weit über den Ansatz der MEC hinausgehen.
  • Es verwundert doch ein wenig, dass der MEC Ansatz auf veralteten Nielsen-Zahlen von 2011 basiert statt auf den aktuellen von 2013 (die „nur“ 64% Glaubwürdigkeit für eWOM ausweisen statt die von MEC angegebenen „more than 70%“).
  • Last but not least: Die MEC eigene WOM Plattform VOTUM könnte als Wettbewerb zu bestehenden WOM Media Angeboten (wie sie u.a. auch viele Verlage anbieten) gesehen werden, das ggf. Interessenskonflikte in der unabhängigen WOM-Mediaberatung für Marken erzeugen könnte.

Eine detaillierte Auseinandersetzung folgt noch in einem weiteren Blogbeitrag in den kommenden Wochen, denn der Ansatz – bei aller Innovation – birgt weitere Schwächen.

Viele Wege führen zum WOM

Andererseits führen viele Wege zum WOM – ob nun zu Qualitäts-WOM via Panel á la Kjero.com oder zu eher quantitativen WOM light. Daher ist der Vorstoss von MEC auch zu begrüssen. Immerhin nimmt mit der MEC als GroupM Tochter erstmals ein grosser Marktplayer sich des Themas von einer eher holistischen Sicht aus an und treibt damit auch die Entwicklung von Word of Mouth im Mix mit Werbung voran.

MEC war übrigens nicht der einzige Messeaussteller, der WOM in diesem eher einfachen Kontext sieht. Auch Ströer digital stellte an der dmexco ein ähnliches WOM System vor – und das Interesse daran war durchaus sehr gross, wie der überfüllte Saal zeigte.

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Beiden WOM Anbietern war dabei eines gemein: Sie setzen auf ein eher einfaches, teils an Sampling 2.0 erinnerndes Quantitätskonzept ohne eigenes Testerpanel, das aber in einen umfassenden Cross-Channel-Ansatz eingebettet ist, der auf Werbung als Quelle von WOM setzt und verstärken den erzeugten WOM wiederum durch Werbung.

Das macht Sinn aus Sicht eines Werbevermarkters wie auch einer Mediaagentur, deren Fokus nach wie vor die Werbung und nicht Word of Mouth ist. Und es wird sicher auch WOM erzeugen, wenngleich evt. auch nicht so nachhaltig und umfangreich als mit qualifiziertem Weitererzähler-Panel – was aber erst dann die ersten Fallbeispiele zeigen werden (die noch nicht vorhanden waren).

Dass dieser Ansatz erfolgreich sein kann, zeigen Zahlen aus den USA: Eine Untersuchung des Marktforschers KellerFay ergab, dass durchschnittlich 25% aller „brand related conversations“ in den USA durch Werbung initiiert werden.

Allerdings steht und fällt ein solcher Ansatz mit der Werbe-Adressierung der geeigneten Zielgruppen und der richtigen Planung im Kontext von WOM und Werbung.

Werbung als Starter und Verstärker von Word of Mouth planbar machen

Passend dazu stellte MR. WOM am dmexco Donnerstag auf dem Stand der AGOF einen synergetischen Ansatz für eine gezielte Planung von Werbung als Quelle und Verstärker von Word of Mouth vor, der mit den Daten der AGOF internet facts Studie arbeitet und mit dem sich sowohl spezifische WOM Zielgruppen und Empfänger – von MR. WOM als „Word of Mouth Influencer Groups (WOMMIGs)“ bezeichnet – wie auch die relevanten  Medien ermitteln lassen.

Der Vortrag gab einen Einblick aus dem aktuellen Tagesseminar zum Thema „Word of Mouth planbar machen“, das MR. WOM bei der AGOF als freier Trainer geben darf:

 

Die nächsten offenen Seminare finden am 7. Oktober, 7. November und 4. Dezember 2014 statt. Interessenten (z.B. Agenturen) können bei Bedarf auch eigene Inhouse-WOM Trainings buchen.

Mit dem Planungs-Ansatz, den MR. WOM zusammen mit der AGOF Akademie (mit besonderem Dank an Dirk Engel) entwickelt hat, können erstmals Zielgruppen der in der AGOF vertretenen Online-Medien als Starter und Empfänger von WOM identifiziert und adressiert werden. Werbung als Quelle von WOM wird damit gezielt über Online Display Werbung planbar.

Ob allerdings eine CPL Kampagne – die meist über Online Media Anbieter wie Google (Adwords) oder Facebook  (Facebook Ads) ausgespielt werden – ebenso planbar ist, ist offen. Fraglich ist auch, ob CPL Kampagnen ein kostengünstiger Weg sind, die richtigen Online-Reviewer zu rekrutieren.

MR. WOM kann hier nur auf seine eigene Erfahrungen mit Brand owned WOM Kampagnen zurückgreifen: Bei diesen in 2012 durchgeführten Kampagnen ohne erprobtes Testerpanel war die Testerrekrutierung via CPL Werbung wenig vielversprechend und wesentlich teurer als alternative Rekrutierungsmethoden, und die via CPL generierten Tester hatten eine geringere Qualität sowohl in punkto WOM Verbreitung als auch in Bezug auf die Quantität wie Qualität der erzeugten Online-Reviews.

 

MR. WOM und die „WOMMIGs“ an der #dmexco 2014

Nach der Suisse EMEX vor 2 Wochen folgt diese Woche nun die dmexco 2014 von 10.09. bis 11.09.2014 in Köln – mit ihren rund 20.000 Besuchern sicher eines der Highlights im digitalen Marketing.

MR. WOM ist dieses Mal von Dienstag bis Freitag in Köln. Und ist dabei auf der dmexco nicht nur als MR. WOM unterwegs, sondern auch als freier Trainer der AGOF Akademie für das Thema Word of Mouth Marketing am Donnerstag am Stand der AGOF präsent.

AGOF

Dort darf MR. WOM am Donnerstag, 11.09.2014, um 15 Uhr am AGOF Stand (Halle 8, Stand C068) einen Auszug seines neuen WOM Ganztages-Seminars bei AGOF Akademie zeigen, wie man Weitererzähl-Zielgruppen – Word of Mouth Marketing Influencer Groups = WOMMIGs –  und die dafür relevanten Medien und Belegungseinheiten mithilfe der AGOF Studie internet facts identifizieren und planbar machen kann.

Akademie

Individuelle WOMMIGs Vorstellung in der Agency Lounge der dmexco

Der Vortrag wird nicht nur am Stand der AGOF gezeigt. Interessierte Mediaagenturen können auch  eine spezielle Präsentation in der dmexco Agency Lounge (oder auch an anderem Ort) anfragen – entweder per Mail an dirk.engel (at) agof.de oder an der dmexco selbst am Stand der AGOF.

 

Werbung als Quelle von Word of Mouth & Empfehlungen

Zwar verzeichnen die Studien von Nielsen nach wie vor mit 64% eine wesentliche höhere Glaubwürdigkeit bei Online WOM ggü. der Online Werbung (mit Maximal-Werten von 30% für bestimmte digitale Werbeformen).

Doch Untersuchungen von KellerFay aus den USA zeigen auch, dass Werbung eine wichtige Quelle für Word of Mouth ist. In den USA werden täglich rund 25% aller Word of Mouth Gespräche durch Werbung initiiert. Werbung kann also auch als Starter und Verstärker für Mundpropaganda dienen und gehört damit zu den vier wichtigen strategischen Optionen im Word of Mouth Marketing.

WOMMIGs

Dies war auch das Hauptargument für MR. WOM zusammen mit AGOF Akademie ein Seminar für den deutschen Online Werbemarkt aufzusetzen, das basierend auf den Daten der AGOF  internet facts relevante „WOMMIGs“ planbar macht.

 

Mehr WOM auf der dmexco 2014

Neben dem Vortrag zu Word of Mouth Marketing in der strategischen Mediaplanung mit den Daten der AGOF steht MR. WOM natürlich gerne auf der dmexco WOM Interessierten Marken und Agenturen auch zu anderen WOM Themen mit Rat und Tat (und WOM Starter Kit)  zur Verfügung – Anfragen gerne auch vor Ort via Twitter.

 

Über die AGOF und die AGOF Akademie:

Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) wurde im Dezember 2002 gegründet. Aufgabe und Zweck der AGOF ist es, unabhängig von Individualinteressen für Transparenz und praxisnahe Standards in der Online-Werbeträgerforschung zu sorgen. Dafür erarbeitet sie die notwendigen Leistungswerte im engen Austausch mit dem Markt und stellt diese in entsprechenden Studien (etwa der Studie internet facts) zur Verfügung – und dies nicht nur für das klassische Internet, sondern auch für weitere Segmente digitaler Medien. Mit Hilfe des AGOF Auswertungs- und Planungsprogramms TOP stehen die Studieninhalte für eine medienadäquate Planung zur Verfügung.

Parallel zur AGOF bietet die AGOF Akademie praxisorientierte Seminare für den Einsatz von TOP und der Nutzung der AGOF Studiendaten im Planungsalltag an. Darüber hinaus bietet die AGOF Akademie für die Werbe-, Marketing- und Medienbranche relevante Praxis-Seminare für Marken, Agenturen, Medien und Vermarkter an – wie etwa das Word of Mouth Seminar von MR. WOM.

 

Aktuelle WOM Termine, Messen und Vorträge für „Vormerker“

Die nächsten Wochen sind vollgepackt mit Marketingmessen und einigen WOM Terminen.

BadgeNachdem letztes Wochenende einige Sessionteilnehmer des wirklich sehr gelungenen Barcamps Schweiz (Bericht folgt) in den Genuss von geteilten Wissen zu Word of Mouth Marketing kommen konnten, dürfen sich Besucher der morgen startenden Marketingmesse Suisse EMEX und der dmexco Digitalmesse in Köln (am 10. + 11.09.) auf Word of Mouth Vorträge von MR. WOM freuen.

Hier sind die aktuellen Termine der Spätsommer Touren von MR. WOM:

Suisse EMEX in Zürich vom 26. – 28.08.2014.

MR. WOM wird am 27.8. ganztags an der Messe sein. Am 27.8. um 15:45 gibt es dann die sobu.ch Empfehlungsmarketing Session  in Halle 4 um 15:45 h – u.a. mit einem Vortrag von MR. WOM. Nach Vorträgen und Podiums-Diskussion kann das Gespräch mit MR. WOM und den anderen Referenten und Teilnehmern beim Networking Apero bis 18 h vertieft werden. Die Teilnahme ist gratis und auf 100 Plätze limitiert. Anmelden kann man sich hier: www.sobu-emex.ch.

dmexco 2014 in Köln vom 10. – 11.09.2014.

MR. WOM wird bereits einen Tag vor der dmexco in Köln sein. An der dmexco selbst darf MR. WOM dann am Do. 11.09.2014 als freier Trainer der AGOF Akademie zusammen mit Dirk Engel einen Vortrag zum Thema „Word of Mouth Marketing und Werbung in der strategischen Mediaplanung“ halten. Der Vortrag findet um 15:00 h am Stand C-068 der AGOF in der dmexco Halle 8 statt. Agenturen der dmexco Agency Lounge können bei Interesse auch individuelle Lounge-Präsentationen des WOM Vortrages bei der AGOF Akademie anfragen.  Weitere Infos folgen.

Abseits der Messetermine und -vorträge steht MR. WOM natürlich auch gerne für individuelle Termine und Gespräche rund um die Themen Word of Mouth, WOM Kampagnen via Kjero.com, Buzz oder Empfehlungsmarketing zur Verfügung – Mail oder Anruf genügt.

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PS: Für die Teilnehmer der sobu.ch Empfehlungsmarketing Session an der Suisse EMEX hat sich MR. WOM etwas ganz besonders einfallen lassen: Das WOM Starter Kit – gefüllt mit spielerischen Überraschungen zum selber-wommen.

Der WOM zum Wochenende

Warum erzählen wir eigentlich gerne weiter? Warum empfehlen wir etwas? Welcher Motivator, welcher „Trigger“ treibt uns dazu an?

Das folgende Video beschreibt treffend und knapp den psychologischen Hintergrund, der uns dazu bringt gerne und positiv weiter zu erzählen. Und der Artikel hier fasst das ganze noch mal zu Nachlesen zusammen und zeigt, dass wir – wenn richtig stimuliert, gar nicht anders können, als die uns bewegenden Erlebnisse weiterzuerzählen.

Wer mehr dazu erfahren will und wissen möchte, wie man strategisch Word of Mouth Marketing planen kann, kann MR. WOM nächste Woche bei mehreren Anlässen an verschiedenen Orten dazu persönlich befragen und neue Einsichten bekommen:

Und wo sind Sie so nächste Woche unterwegs?