ThrowBack Thursday WOM #TBT: Word of Mouth vor 5 Jahren

Letzte Woche ist MR. WOM im Web über ein Video Interview gestolpert, das vor etwas mehr als 5 Jahren an der Social Media Konferenz (#SMMK11) aufgenommen wurde. Im Sinne eines ThrowBack Thursdays möchte MR. WOM das Video seinem Publikum natürlich nicht vorenthalten:

Mark Leinemann Internet-Briefing Social Mediakonferenz from Reto Hartinger on Vimeo.

MR. WOM gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht (der wurde erst ca. ein 1 Jahr später geboren). Stattdessen war Mark Leinemann noch für ein kleines Unternehmen mit summender Biene tätig (die sich im Video bewegt, achtet mal drauf!).

Die summende Biene summt jetzt zwar nur noch in den Niederlanden und MR. WOM darf nun – neben seiner Word of Mouth Beratung – für trnd, Europas Marktführer für Collaborative Marketing, tätig sein.

Die Biene hat dafür aber andere Ideen kräftig „bestäubt“, z.B. ein innovatives Algenprodukt namens „I sea pasta„, für das MR. WOM nun seit kurzem in der Schweiz aktiv ist und das u.a. mit verantwortlich ist für die Idee zur gerade frischgestarteten Crowdfoods-Community – von Foodliebhabern für Foodliebhaber.

Das Video markiert aber auch ein weiteren Meilenstein: Es wurde an der ersten Konferenz aufgenommen, auf der MR. WOM (aka Mark Leinemann) vor einem grösseren Publikum sprechen durfte (Danke Reto Hartinger dafür). Seitdem folgten viele, viele weitere Vorträge (Aktuelle Vorträge finden sich hier).

Was denkt Ihr – was hat sich seit 2011 in Sachen Word of Mouth getan? Wie hat sich der Markt entwickelt? Stimmen MR. WOM´s Prognosen und Einschätzungen?

 

WOM beginnt mit W – wie Wertschätzung

MR. WOM wird immer wieder gefragt, wie man eigentlich Menschen zum Weiterempfehlen motivieren kann.

Eine der wichtigsten Grundlagen hierfür ist die Wertschätzung, die man seinen Nutzern, Kunden, Fans, potentiellen Konsumenten, Mitarbeitern und Geschäftspartnern entgegenbringt.

Anne Schüller schreibt dazu in Ihrem Buch „Das neue Empfehlungsmarketing„, Marken sollten „Spitzenleister der Herzen“ sein und ihren Fans etwas „Lohneswertes geben“:

  • ernst und wichtig genommen werden
  • das, Gefühl, jemand Besonderes zu sein
  • die Möglichkeit, sinnvolle Beiträge zu leisten
  • eingebettet in eine große Gemeinschaft zu sein
  • Teil von etwas ganz Großem zu sein

Wer das heute optimal umgesetzt hat ist Twitter mit seiner Dankesmail (die heute wahrscheinlich rund 300 Mio. Menschen bekommen dürften).

Twitter

 

Kritiker werden nun sicher sagen, das ist ja nichts Besonderes. Und sie liegen richtig damit: Es ist keine grosse Sache, einfach mal „Danke“ zu sagen. Oder einem Kunde die Bestätigung zu geben, dass er mitgeholfen hat, Wirkung gehabt hat oder man Dank eines Feedback etwas verbessern konnte.

Dennoch hapert es gerade in punkto genau dieser Wertschätzung noch bei vielen Marken, wie eine Studie von Edelman zeigt:

Wertschätzung

Es sind oft nur die kleinen Dinge, die es ausmachen, empfehlenswert zu sein – wie MR. WOM auch schon selber erleben durfte.

In diesem Sinne: Danke an alle Leser für das Feedback, die Empfehlungen, Likes, Shares, (Re)Tweets. Bleibt wertschätzend und dankbar Euren Stakeholdern gegenüber.

 

Alle Jahre wieder…mit Word of Mouth zum Weihnachtskauf

Weihnachten, das Fest der Liebe, steht vor der Tür. Und damit die Zeit des Schenkens, denn wir leben ja in einer Konsumgesellschaft.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/65/Regent_Street_%288369830001%29.jpg/1212px-Regent_Street_%288369830001%29.jpg

Bild: James Petts from London, England via Wikimedia Commons

Für viele Marken, aber auch Händler, ist es die wichtigste Zeit, wird doch hier oft der grösste Umsatz gemacht. Dementsprechend hoch ist auch das Werbeaufkommen.

Doch treffen Konsumenten in der hektischen Zeit ihre Weihnachtskauf-Entscheidung noch aufgrund von Werbung – oder wirken andere Einflüsse stärker?

Die Studie des Instituts für Empirie und Statistik – ifes – der FOM Hochschule untersucht das jedes Jahr.

Studie01

Ergebnis: Earned Media Touchpoints sind sehr bedeutende Informationsquellen bei der Suche nach Geschenken.

An Platz 1 stehen die persönlichen Empfehlungen von Freunden & Bekannten, an Platz 3 Suchmaschinen (deren Ranking durchaus via Online-WOM beeinflusst werden kann), Platz 4 geht an Kundenbewertung im Web, dann folgen auf 11 Testseiten im Web und auf 12 Empfehlungen von Freunden via Social Media.

Marken sollten daher an Stelle der (reinen) Werbe-Kakophonie unbedingt (auch) auf Word of Mouth setzen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, Word of Mouth zu Weihnachten zu starten?

Wer über WOM zu Weihnachten als Instrument nachdenkt, muss wissen, dass Word of Mouth seine Zeit braucht – in der Regel mindestens 2 – 4 Wochen – um sich zu verbreiten (sofern Word of Mouth über Kampagnen gestartet wird). Üblicherweise haben WOM Kampagnen dabei eine aktive Laufzeit (ohne Vorbereitung, Botschafterselektion etc.) von meist vier Wochen.

Interessant für die Planung von Word of Mouth Marketing Kampagnen ist hier nun der Zeitraum von Weihnachtseinkäufen: mehr als 60% der Deutschen kaufen Ihre Geschenke ab Oktober/November bis zum 15.12. ein.

Frauen kaufen dabei in der Regel deutlich früher Weihnachtsgeschenke ein als Männer. „Bis Mitte Dezember hat der Großteil der Frauen bereits den Geschenkeeinkauf erledigt. Männer fangen vielfach erst Anfang Dezember an, sich Gedanken zu machen und kaufen ihre Geschenke bis kurz vor Weihnachten“, so der FOM Studienleiter in der Meldung lt. FOM Website.

Will eine Marke, die sich an Frauen als Käufer richtet, also mittels WOM zu Käufen anregen, sollte die WOM Kampagne spätestens Mitte/Ende Oktober starten, damit sich die Kaufempfehlungen bis zur wichtigsten Weihnachts-Shopping-Zeit (Mitte November bis Mitte Dezember)  herumgesprochen haben.

Sind Männer die potentiellen Käufer, reicht es auch eine WOM Kampagne Mitte November zu starten.

Ein weitere Punkt der ifes Studie ist ebenfalls spannend in Bezug auf WOM Kampagnen: Familien mit Kindern, Personen über 50 Jahre, Rentner und Hausfrauen/-männer geben am meisten Geld für Weihnachtseinkäufe aus.  Marken die WOM Kampagnen planen sollten dies bei der Auswahl der richtigen Weitererzähler berücksichtigen, speziell wenn sie im Premium oder Gebrauchsgüter-Bereich angesiedelt sind.

Sechs Tipps für Marken zu mehr Abverkauf an Weihnachten

  1.  Integrieren Sie Word of Mouth in Ihren Marketingmix für Weihnachten
  2. Planen Sie rechtzeitig eine WOM Kampagne – inkl. Vorbereitungszeit sollten Sie schon im September mit der Konzeption loslegen
  3. Nicht jede soziodemografische Zielgruppe ist die beste Botschaftergruppe, wenn es um den Weihnachts-WOM geht: Denken sie daher auch ältere Zielgruppen und Rentner als Botschafter
  4. Planen Sie WOM nicht nur offline, sondern auch online – am besten in einer Kombi aus beidem
  5. Setzen Sie den Inhalt der WOM Kampagne nicht unbedingt auf Weihnachten sondern auf das Produtkerlebnis – es reicht schon, wenn man im Spätsommer bereits Krokanteier und Lebkuchen im Supermarkt findet und dann ab November bereits Weihnachtsmusik ertönt
  6. Vernetzen Sie ihre klassischen Massnahmen mit Word of Mouth und hebeln Sie die Wirkung der Empfehlungen durch paid und owend Media: Nutzen Sie den via WOM Kampagnen erzeugten Earned Media Output – z.B. in Form nutzergenerierter Inhalte, Bewertungen etc.  – in ihrer Werbung und den eigenen Medien, wie etwa der Website. Das steigert die Reputation der Marke, die Glaubwürdigkeit ihrer Werbebotschaften und die Sichtbarkeit ihrer Produkte.

Vom Nikolausi zum Osterhasi

Die obene genannten Tipps sind natürlich jetzt – kurz vor Weihnachten – schon zu spät. Aber gerade richtig für den WOM zur Oster-Geschenke & -Feier-Zeit: Denn kurz vor Frühlingsbeginn fangen viele Menschen an über die beginnende Outdoor Saison nachzudenken.

Marken mit Fokus auf Freizeit/Reisen, Outdoor/Sport, Sweets oder Grill(ier)Food & Getränke sollten am besten direkt nach Neujahr damit anfangen, ihren WOM & Influencer Mix für Ostern zu planen.

MR. WOM hilft ihnen gerne dabei, ob mit Workshops oder Kampagnen.

 

„Sei wirklich gut und bring´die Menschen dazu, dies engagiert weiterzutragen“…

Empfehlungsmarketing-Buch…so lautet das abschliessende Fazit des neuen Buches „Das neue Empfehlungsmarketing“ von Anne Schüller – der führenden Expertin für Empfehlungsmarketing, das MR. WOM gestern sicher als einer der Ersten per Post erhalten hat.

Mit im Buch dabei ist – und darauf ist MR. WOM ein kleines bisschen stolz – auch ein Gastbeitrag von MR. WOM zu Word of Mouth Marketing Kampagnen. Danke & Merci an Anne Schüller an dieser Stelle für die damalige Anfrage und die Möglichkeit für den Gastbeitrag.

Das neue Buch basiert auf dem Klassiker „Zukunftstrend Empfehlungsmarketing“, wurde aber inhaltlich vollständig überarbeitet, mit neuen Praxisbeispielen gefüllt und ergänzt durch Fachbeiträge anderer Experten, wie etwa dem Social Media & PR Experten Torsten Panzer sowie ehemaligem Mitkollegen in Sachen Word of Mouth aus vergangenen Tagen bei einer niederländischen WoM Plattform.

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Anne Schüller ist mit dem neuen Empfehlungsmarketing ein für kleine und grosse Unternehmen, aber auch Unternehmer und Selbständige, sehr lesenswertes Praxisbuch gelungen, das umfassend und nicht zu theoretisch das breite Feld des Empfehlungsmarketing abdeckt – von Empfehlungen im Verkaufsgespräch, Referenzkundenmarketing, Word of Mouth, Viral und Buzzmarketing bis hin zu den rechtlichen Aspekten.

Mehr zum Buch und eine Bestellmöglichkeit findet sich hier:
Das neue Empfehlungsmarketing: Durch Mundpropaganda und Weiterempfehlungen neue Kunden gewinnen

Was haltet Ihr von dem Buch – und dem Gastbeitrag von MR. WOM darin? Sollte MR. WOM evt. selber ein Buch über Word of Mouth schreiben?

MR. WOM freut sich über Rezensionen, Bewertungen und Kommentare hier im Blog.

 

Empfehlungen sind wichtigstes Instrument für Vermögensverwalter

Wie MR. WOM am Freitag via Google gehört hat, sind persönliche Weiterempfehlungen für Vermögensverwalter in Deutschland die wichtigste Quelle für neue Kunden – so zeigt es eine aktuelle Studie des Instituts für Vermögensverwaltung der Hochschule Aschaffenburg (InVV), deren Ergebnisse vom Branchenmagazin „Das Investment“ diese Woche publiziert wurden.

MoneyTalks

In der Studie wurden 121 Asset Manager, die lt. InVV für knapp 35 aller in Deutschland tätigen Vermögensverwalter stehen, zu verschiedenen Themen befragt – u.a. auch zu dem Weg, über den sie „Ihrer Meinung nach die meisten Kunden gewonnen“ haben.

Das Ergebnis überrascht in seiner Deutlichkeit. Über alle vier untersuchten Vermögensverwalterklassen (von unter 50 Mio. bis über 500 Mio. verwaltete Vermögenssumme) schlug Word of Mouth andere Kundengewinnungsmassnahmen deutlich:

Kundengewinnung über:

  • Persönliche Weiterempfehlungen: 90 – 97%
  • Veranstaltungen: 13 – 37%
  • Allgemeine Pressearbeit: 17 – 30%
  • Neue Berater: 11 – 33%
  • Kundengewinnungsaktionen: 3 – 17%
  • Soziale Netzwerke: 0 – 10%
  • Anzeigen: 0 – 10%
  • Sonstiges: 0 – 17%

Die Zahlen im Detail finden sich im Artikel von „Das Investment“.

 

Word of Mouth als Marketingchance der Finanzbranche

Zwar spricht man laut Volksmund nicht über Geld, aber gerade bei Vertrauensgütern wie Geldanlagen konnte man schon immer vermuten, dass Empfehlungen das A und O der Branche sind. Die Studie bestätigt nun eindrucksvoll die Relevanz von Word of Mouth (WoM) für die Finanzbranche.

Was sind Ihre/Eure Erfahrungen in dem Bereich? Was macht eine Bank, Versicherung oder einen Vermögensverwalter empfehlenswert?

Und in eigener Sache: Soll MR. WOM ein Seminar oder einen Workshop zu Word of Mouth Strategien für Finanzdienstleister aufsetzen – besteht daran Interesse?

MR. WOM hat hier bereits einiges an interessanten Inputs, Beispielen und Ideen zusammengetragen – auch über dieses Studie hier hinaus – und freut sich über entsprechendes Feedback im Kommentarbereich.

 

TOPWOM #1 der letzten Woche: Die Social Media Marketing Konferenz in Zürich

Die #SMM15 – immer wieder gut (auch wenn man nicht live dabei sein kann)

Wer – wie MR. WOM  (drei Events pro Woche sind definitiv einer zu viel) – letzte Woche nicht an der #SMM15 teilnehmen konnte, konnte zumindest online via Social Stream noch ziemlich viel inhaltlich mitbekommen von der Social Media Konferenz in Zürich.

Zum einen Dank der schnellen Live Blogger Su Franke und Walter Schärer die die Vorträge kommentierten, wie etwa den Facebook Vortrag von Thomas Hutter (verbloggt von Walter Schärer und noch mal hier von Su Franke – beide Posts sind lesenswert).

Zum anderen konnte man natürlich über den #smm15 einen ziemlich grossen Inhalte Strom auf Twitter den Event und die Reaktion mit verfolgen.

Wirklich sehr nützlich – vor allem für eine Aufbereitung im Nachgang – war aber der zu Konferenz erstellte Social Hub von cooa.la – dem Startup von Mike Schwede. Hier finden sich nämlich sämtliche Vorträge, der Live Buzz usw. als Zusammenfassung von der Konferenz.

cooala-socialhub Screenshot cooa.la Social Hub #smm15

Über die Social Hub fand MR. WOM dann auch den Vortrag von Mammut zum Thema „Gegentrend Facebook: Die unternehmenseigene Community“ (live verbloggt von Su Franke), der den strategisch richtigen Weg für das digitale Word of Mouth zeigt, das logischerweise auch Offline Empfehlungen generiert: Den Aufbau einer unternehmenseigenen Brand (Advocacy) Plattform.

 

Ausblick: Nächster Word of Mouth Marketing Event am 04.05.2015 im Microsoft Atrium Berlin:

Wer noch mehr zum Thema Word of Mouth Marketing erfahren will, kommt am 4. Mai 2015 (einen Tag vor der re:publica) nach Berlin ins Microsoft Atrium Unter den Linden. Dort findet ab 17 h der AGOF Talk zu Word of Mouth Marketing statt.

Hier findet Ihr mehr Infos zum AGOF #WOMTalk.

 

Der #TOPWOM der letzten Woche: Drei Konferenzen mit jede Menge Word of Mouth

Eingebetteter Bild-Link

Die vergangene Woche konnte man eigentlich nicht zum Arbeiten nutzen, denn es fanden drei spannende Fachevents statt mit jede Menge WoM „inside“:

  • Mo. 23.3.: Die Social Media Marketing Konferenz #smm15 – der Klassiker unter den Social Media Events von Reto Hartingers Internet-Briefing
  • Di. 24.3.: „Vom Sternchen zum Star“ – die erste Empfehlungsmarketingkonferenz #EMK15 – veranstaltet von sobu.ch – dem Social Referral Tool der Schweizer Post
  • Do. 26.3.: Das SWA Jahresmeeting #swa65 des Schweizerischen Werbeauftraggeberverbandes unter dem Motto „Creativity is King“

Das verdient eindeutig den TOP WOM der Woche – und zwar für alle drei Events.

Die Nachberichte aus MR. WOM´s Sicht zu jedem einzelnen Event erfolgen in Kürze per separatem Blogbeitrag.

Nächster Word of Mouth Marketing Event am 04.05.2015 in Berlin:

Wer noch mehr zum Thema Word of Mouth Marketing erfahren will, kommt am 4. Mai 2015 (einen Tag vor der re:publica) nach Berlin ins Microsoft Atrium Unter den Linden. Dort findet ab 17 h der AGOF Talk zu Word of Mouth Marketing statt.

Hier findet Ihr mehr Infos zum AGOF #WOMTalk.

 

AGOF Talk #WoM – das Branchentreffen zu Word of Mouth Marketing am 4. Mai in Berlin

Zuletzt war es ein wenig still hier im Blog bei MR. WOM. Das hatte auch einen guten Grund: MR. WOM durfte in den letzten Wochen – neben anderen Projekten – die AGOF (Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung e.V.)  bei den Vorbereitungen eines Word of Mouth Events programm-inhaltlich unterstützen:

Dem AGOF Talk zum Thema „Word of Mouth Marketing“, der am 4. Mai 2015 ab 17 h im Microsoft Atrium Berlin stattfinden wird.

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Bildquelle: AGOF Talk

Der AGOF Talk zu Word of Mouth ist als Branchentreffen aller Unternehmen konzipiert, die Word of Mouth als Marketingform einsetzen und anbieten, das zeigt allein schon das Line up der Partner & Sponsoren:

(Achtung – Werbung ein!) Ströer digital, AGOF Akademie, WOM bei Burda (freundeskreis.de), tools (Messe Berlin), Microsoft, Durchblick Seminare, mytest, Sternburg Bier, re:publica (#rp15), BVMM, new business, markenartikel, Gallup, Tchibo, MEC, aSSSociation und last but not least dem Deutschen Sweetup (Werbung aus!).

#WOM ist Programm

Neben MR. WOM werden am AGOF Talk zu „WoM“ verschiedene hochkarätige Referenten Ihre Sichtweise zu Word of Mouth Marketing Entscheidern von Marken und Agenturen erläutern.

Besonders gespannt ist MR. WOM dabei auf den Vortrag von Dr. Wolfgang Merkle, Director Corporate Marketing bei Tchibo, welches mit der Plattform Tchibo Ideas als eines der ersten Deutschen Handelsunternehmen der Schweizerischen Migros mit ihrer Migipedia Plattform – seit 2010 Innovationsführer in Sachen Collaborative Marketing und Word of Mouth im deutschsprachigen Handel – nacheifert.

Die Migros hat mit einem ROI von 40 Mio. CHF bereits beeindruckenden Erfolge mit Migipedia erzielt – und hier ist noch nicht der ROI on WoM mit eingerechnet. Ob Tchibo von ähnlichen Erfolgen berichtet?

Aber auch die anderen Vorträge versprechen wertvolle Insights – ob nun die Sichtweise des Media Vermarkters Ströer digital, das Thema der Erfolgsmessung von WoM aus Sicht der Mediaagentur MEC oder Social Buzz Insights von Gallup. Der Vortrag von Microsoft schliesslich eröffnet ein neues Feld für Word Mouth – nämlich wie man die eigenen Mitarbeiter zu Weiterzählern machen kann.

Nach den Vorträgen wird dann Prof. Dr. Gerald Lembke, Präsident des Bundesverbandes Medien und Marketing (BVMM e.V.) zusammen mit Andreas Gebhard, dem Gründer & Geschäftsführer der am 5. Mai startenden re:publica das Thema Word of Mouth Marketing im kritischen Dialog betrachten und im Podiumgespräch mit den Referenten diskutieren.

Abgerundet wird der AGOF Talk am 4. Mai durch ein Live WoM Programm: Am Sweetup können die Teilnehmer Süssigkeiten geniessen und teilen und beim abschliessenden Schnick Schnack Schnuck Turnier der aSSSociation spielerisch Word of Mouth erleben – präsentiert von Sternburg Bier – einer Leipziger Biermarke, die (fast) ausschliesslich auf Word of Mouth im Marketing setzt.

Weitersagen & Teilen

Wer einen Event zu WoM macht, sollte natürlich auf das persönliche und digitale Weitersagen setzen – bitte sehr: MR. WOM freut sich, wenn Ihr den Artikel hier zum Event verbloggt, weiterzwitschert, facebooked, xinged und verlinkt usw. (oder einfach den Shortlink http://bit.ly/agof-talk-wom per Mail versendet).  Merci und Danke vorab für den WOM.

Der Hashtag für die Vorberichte, den Live WoM vom Event und Nachberichte lautet:

#WOMTalk

Ticketbuchung

Tickets können direkt hier im Blog (oder hier) über das Buchungformular unten gebucht werden. Weitere Infos zum Programm finden sich hier.

Buchung: AGOF Talk „Word of Mouth Marketing“ am 4. Mai 2015 in Berlin

Konferenz – Online Event Management mit der Ticketing-Lösung von XING EVENTS

Von neuen und alten Hüten – Mundpropaganda für KMU am 18. Unternehmerforum Romanshorn

Am Donnerstag, 15.01.2015, fand das 18. Unternehmerforum der Agentur Ströbele im legendären Romanshorner Autobau statt.

Hüte-Thema

Rund 180 Gäste der lokalen Ostschweizer Wirtschaft durften in drei Runden spannenden Gesprächen mit sechs Experten zum Thema „Sind alte neue Hüte“ lauschen und diese beim Apero dann vertiefen. Moderiert wurde der Abend von Hansjörg Enz sowie Stefan Ströbele, Dieter-Michael Last und Oliver Fried seitens Ströbele Kommunikation (Gesprächsleiter).

Auditorium

Wer nicht mit Hut kam, wurde für einen guten Zweck zur Kasse gebeten

Die erste Runde mit Helen Höhn von der IHK Thurgau und Rémy Sager von der Nemuk AG drehte sich um den „alten“ Hut Postmailing und den neuen Hut eMailing. In der zweiten Runde ging es mit dem PR Experten Christof Lampart, und der Bloggerin Naomi Meran um die Medienarbeit in Print und Digital und das dritte Gespräch drehte sich um Plakat – vertreten von Carlos Lima von der ACE2ACE outdoor media ag – und das guerilla-ähnliche Ambient Media – auf das Martin Minder vom Kältetechniker Zengaffinen AG setzt.

Martin-Minder

MR. WOM hatte die Ehre am Ende des Forums einen Vortrag über Mundpropaganda als „alten neuen Hut“ im Marketing beizusteuern.


Alle Forumsreferenten konnten für Ihre Bereiche interessante und erfolgreiche Beispiele benennen, sodass sich die Frage stellte, was wirkt denn nun am besten?

Auch die abschliessende Podiumsdiskussion konnte das nicht abschliessend klären – obgleich die finale Frage an die Referenten, welche Marketingmassnahme sie denn selbst bevorzugen, für MR. WOM teils überraschende Antworten zu Tage förderte (MR. WOM als Gentleman schweigt und geniesst an dieser Stelle dazu).

Stefan Ströbele hatte dazu dann das passende Schlusswort: Es geht nicht darum, alte gegen neue Hüte zu tauschen, sondern darum, jeweils den Hut aufzusetzen, der in den Marketing-Kontext des Unternehmens am besten passt.

Hutkorb

Am Ende des Abends wurden die Podiumsteilnehmer noch für ihren Auftritt belohnt – mit einem feinen Vesperkorb der Öpfelfarm und einem empfehlenswerten kleinen Büchlein (speziell für „Digital Natives“).

Bloggen Öpfelschoggi   Sweetup-Birnbrot

 

 

 

 

Öpfelschoggi & Birnbrot – das musste MR. WOM dann gleich am nächsten Abend in einem Spontan-Sweetup beim Twitterertreffen in Konstanz teilen:

Danke und Hut ab an das Team Ströbele für das inspirierende Unternehmerforum 2015 – MR. WOM freut sich auf das nächste Unternehmerforum in 2016.

Team-Ströbele

 

Grüezi Neujahr – ob 2015 das Jahr der Mundpropaganda wird?

Um die gute Nachricht zum neuen Jahr gleich vorneweg zu nehmen: Wer 2015 im deutschsprachigen Raum auf Word of Mouth Marketing setzt, liegt vom Timing her voll im Trend. Und wer als Trendsetter bereits in 2014 auf Word of Mouth Marketing gesetzt hat, sollte dies auch in 2015 weiterverfolgen.

Denn 2015 wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Thema „WOM“ weiter an Relevanz gewinnen – ob nun persönlich von Mund zu Mund oder online im Social Web.

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 Grafik: Ogilvy Social – Key Trends in Social Media 2015

Einige werden nun sagen: „Klar, der MR. WOM prophezeit das nicht ganz selbstlos, schliesslich lebt er (vom) Word of Mouth Marketing“. Doch MR. WOM kann das auch ein wenig belegen.

Welche Berichte, Blog- oder Newsbeiträge, Charts oder Vorhersagen man über den Jahreswechsel zu den Marketingtrends 2015 auch anschaut, häufig findet man die Schüsselwörter Referrals, Content Marketing (schön von Aldo Gnocchi hier zusammengefasst), Influencer Marketing, Storytelling, Social Share, Mobile und Big Data.

Überall steckt WOM drin

Nun, alle diese „Buzzwords“ haben eine gemeinsame Metaebene bzw. ein Endergebnis: Word of Mouth.

Denn nichts anderes sind die Empfehlungen von Kunden (Referrals) oder digitalen Meinungsführern (Influencer) – identifiziert via Daten-Analyse (Big Data), die als nutzwertige Inhalte (Content Marketing) – idealerweise nutzergeneriert –  via offline-online-Schnittstelle (Mobile) im Social Web (Social Share) mit anderen geteilt werden – wofür sich gute Geschichten (Storytelling) natürlich am besten eignen.

Via Marie-Christine Schindler fand MR. WOM dann noch in den Digital Trends von Ogilvy Social ein paar schöne Thesen, die vieles über uns als Menschen im digitalen Miteinander (und damit die Zukunft von WOM in 2015) sagen:

Digital is an Extension of Identity: „We are what we share“

Trend Churn: „We share what we think others will be sharing“

Als soziale Wesen können wir also gar nicht anders, als (uns mit-) zu teilen. Denn in unserem sozialen (Online) Umfeld werden wir als das angesehen, was wir mit anderen teilen und wir teilen möglichst das, was uns am meisten soziale Anerkennung bringt.

Das kann sogar so weit gehen, dass sich der (zunehmend einflussreiche) Nutzer gegen das wendet, was er nutzt bzw. was ihm nützt – wie der Video-Netzwerk-Betreiber Medienkraft selber erfahren musste mit einem ihrem Top Videoblogger.

Denn auch wenn der Begriff „Social Media“ zwar suggeriert, es wäre je Netzwerk (z.B. Facebook) „ein“ Medienkanal, so besteht das gesamte Social Web (und jedes Netzwerk) tatsächlich aus Milliarden einzelner Medienkanäle (den Nutzern selbst mit einigen sehr reichweitenstarken prominenten Nutzern an der Spitze). Und diese haben zusammengenommen gerade online meist eine grössere Macht als etablierte (Massen)Medien oder Unternehmen.

WOM als Treiber des Marketing-Change

Darum wird Word of Mouth auch weiterhin eine wachsende Bedeutung im Marketing haben. Word of Mouth ist dabei – gerade durch die neue Kundenmacht – der wesentliche Treiber in der Veränderung des Marketings (wie auch der Unternehmen und ihrer Strategien) – weg vom Marketing-Mix hin zum Influencer Mix.

Mehr WOM Wirkung durch Werbung

Gleichwohl wird sich organisches Word of Mouth inbesondere Online schwer tun, eine hohe Sichtbarkeit zu erzielen – die Algorithmen von Facebook und demnächst dann wohl auch Twitter werden (verständlicherweise) etwas dagegen haben. Zudem kann ein oft in Quartalszahlen getakteter Marketingmanager nur schwer darauf warten, bis sich ein neues Produkt dann mal nach etwa einem Jahr erfolgreich organisch herumgesprochen hat.

Die Lösung heisst hier, dem WOM mit gekaufter Reichweite auf die Sprünge zu helfen – sprich die positiven, reputations- und kaufsteigernden WOM Empfehlungen und nutzergenerierten Earned Media Inhalte mit Werbemitteln (Anzeigen, POS Regalstopper, Native Ads etc.) in kurzer Zeit einem Massenpublikum bekannt zu machen.

Die Marketingtrends für 2015 (lt. MR. WOM)

Für MR. WOM gibt es daher in 2015 – neben dem generellen Marketingtrend zu mehr WOM – folgende Trends, die Marketingverantwortliche beachten sollten:

  1. Word of Mouth wird mobil – Smartphones sind der Konnektor zwischen der Offline Face-to-Face Empfehlungswelt und der Online WOM Welt
  2. Die Rolle der Werbung wird sich wandeln – nicht mehr Markenbotschaften stehen im Fokus sondern das Anregen,  Verstärken und die Weiterverbreitung von Word of Mouth und Earned Media Content mittels Storytelling wird Kernaufgabe der Marketingkommunikation werden
  3. Durch Word of Mouth als Treiber verändert sich der Marketing Mix hin zum Influencer Mix