Word of Mouth?

WOM ist die Kurzform von Word of Mouth und hat viele Namen: Mundpropaganda, Buzz Marketing, Empfehlungsmarketing. Entscheidend ist, dass Word of Mouth die älteste Marketingform der Menschheit ist. Menschen haben ihr Wissen und ihre Erfahrungen die meiste Zeit in Form von Geschichten und Erzählungen weitergegeben, erst in den letzten rund 5000 Jahren kamen Text und elektronische Medien dazu. Und das erste per Word of Mouth verbreitete Produkt war mit grosser Wahrscheinlichkeit das Feuer.

Als Menschen sich später dann trafen, um Waren zu handeln, entstanden Märkte. Doch nicht nur Waren wurden getauscht, dort fand auch das öffentliche soziale Leben statt, es wurden Gespräche geführt und Produkterlebnisse ausgetauscht.

Erst 1999 hat uns das Cluetrain Manifest dies wieder in Erinnerung gerufen: Märkte sind Gespräche – und diese Märkte bestehen aus Menschen und nicht aus demographischen Daten.

Übertragen auf die heutige Zeit bedeutet Word of Mouth (WOM), dass Kunden (und i.w.S. alle stakeholder) ihre Meinungen zu Produkten, Services, Marken und Unternehmen mit anderen Konsumenten austauschen. Beim Word of Mouth Marketing (WOMM) regen Unternehmen aktiv Konsumenten dazu an, on- und offline positive Gespräche über ihre Produkte und Services zu führen und ihre Meinung dazu mit anderen Konsumenten wie auch dem Unternehmen zu teilen. Kurz: Sie sorgen für positiven Gesprächsstoff.

WoM als Treiber von Kaufentscheidungen

Die Relevanz dieser Gespräche für das Marketing ist hoch: Menschen unterhalten sich gerne und ausgiebig über Marken. Rund die Hälfte unserer täglichen Gespräche sind in irgendeiner Form marken- oder produktbezogen. In den USA finden täglich allein ca. 2 Mrd. „brand related conversations“ statt. 90% dieser Word of Mouth Gespräche führen wir immer noch offline, nur 10% online – Dank Social Media und Mobile jedoch mit steigender Tendenz. Der persönliche Dialog ist uns dennoch immer noch am liebsten, nur dabei können wir unsere Persönlichkeit durch eigene Geschichten über unsere privaten Produkterlebnisse ausdrücken.

All diese Gespräche, Bewertungen, Kunden-Reviews, Produkterfahrungen haben heute entscheidenden Einfluss auf den Moment vor der Kaufentscheidung eines Konsumenten, bevor er im Supermarkt in´s Regal greift. Denn der klassische Kaufprozess von der Werbung zum Supermarkt-Regal zur Nachkaufphase hat sich verändert: Werbung macht Menschen zwar noch neugierig, aber die meisten kaufen erst dann, wenn sie von anderen hören, dass ein Produkt funktioniert. Jeder von uns kennt diesen Moment: Hört man von einem neuen Produkt, googelt man es meist und liest zuerst Konsumentenberichte, bevor man sich für einen Kauf entscheidet. Dieser Moment wird von Google als Zero Moment of Truth und von McKinsey als aktive Evaluierungsphase bezeichnet:

Word of Mouth ist lt. einer McKinsey Studie aus 2009 mittlerweile der treibende Faktor hinter 20 – 50 % aller Kaufentscheidungen und in der Schweiz ist lt. der 2011er Studie von Accelerom und Publimedia die Empfehlung von Freunden schon der zweitwichtigste Touchpoint knapp hinter der Beratung am POS.

Und wer nun immer noch nicht von der Macht von Word of Mouth überzeugt ist, schaut sich diese Infografik der Word of Mouth Marketing Association (WOMMA) vom Oktober 2011 an:

 

Sie haben Fragen zu Word of Mouth Marketing (WoMM) und seinen Erfolgsfaktoren oder wie man WOMM optimal im Marketing ein- und umsetzt?

MR. WOM ist einer ersten Fullservice Word of Mouth Marketing Dienstleister im deutschsprachigem Raum und bietet kleinen wie grossen Unternehmen ein umfangreiches Leistungsportfolio – von der WoMM Strategie & Beratung über die projektspezifische Umsetzung bis hin zu WoM Systemen und Kanälen sowie Mentoring, Seminare & Trainings für Mundpropaganda Marketing.

Optimales Word of Mouth Marketing bedeutet für MR. WOM, das richtige Produkterlebnis bei den richtigen Leuten in der richtigen Art und Weise am richtigen Ort zu erzeugen.

Erfolgreiches WoM Marketing beginnt mit einem Gespräch: Wann sprechen wir miteinander?

 

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