Word of Mouth an der HTW Chur

Im Oktober 2013 durfte MR. WOM auf Einladung von Prof. Dr. Dominique Roland Gerber als Gastdozent eine Vorlesung inkl. Workshop zum Thema „Word of Mouth Marketing Strategy“ an der Hochschule für Technik & Wirtschaft (HTW) in Chur halten.

Die Praxis-Vorlesung war Teil der Vertiefungsrichtung „E-Commerce and Sales in Tourism“ im Studiengang Tourismus Management und sollte den Studierenden an Hand von Fallbeispielen und Workshop-Übungen praktisches Basiswissen im Bereich Word of Mouth Marketing vermitteln.

soap

MR. WOM hatte dazu ein Menge WOM Beispiele aus dem Touristik Bereich gesammelt – auch mit tatkräftiger Unterstützung seines eigenen WOM Netzwerkes. Besonderer Dank gilt hier Boris Bäsler, der MR. WOM eine Vielzahl weitererzählbarer Mundpropaganda-Beispiele verschiedener Hotels empfahl.

Verbunden mit dem eintägigen Vorlesungsworkshop war ein zweiter praktischer Halbtages-Workshop Mitte Dezember 2013. Im Rahmen einer Praxiswoche wurden den Studierenden – aufgeteilt in vier Arbeitsgruppen – vier Schweizer Hotelbetriebe zugewiesen, für welche die Studierenden dann ein Word of Mouth Marketing Konzept erarbeiten sollten. Die entsprechenden WOM Konzepte wurden dann in dem 2. WOM Workshop Tag an der HTW vorgestellt und gemeinsam miteinander erörtert.

MR. WOM war natürlich gespannt, mit welchen Wow-Erlebnissen die Studierenden ihn in den Präsentationen überraschen würden und lobte hierfür „Likies“ und trinkbare Glückselixiere in Form von „Choclo“ Dosen aus.

Die Ergebnisse der vier Gruppen waren äusserst empfehlenswert. MR. WOM war begeistert, mit welch hoher Kreativität und hoher analytischen Tiefe die Studierenden umsetzbare WOM Ideen und Weitererzählbarkeit für die Hotels erarbeitet hatten.

Weiterzählbare Wandererlebnisse via GPS Gamification

Den Anfang machte das Team „Treasure Hunter“, das eine marken-integrierte WOM-Strategie für die Sommer-Saison des Hotels Surselva entwickelt hatte. Das vorgestellte Konzept sollte speziell das Sommerangebot des Hotels u.a. durch neue Wow Erlebnisse mittels eines GPS basierten Spiels via  Smartphone App weiterzählbarer machen, um die Auslastung in der Sommer Saison zu erhöhen.

WOM-App

Die Konzeptvorstellung erfolgte als live Demo – alle Studierenden konnten direkt selber das GPS Spiel an der Hochschule ausprobieren.

Mythen und Traumwettbewerbe

Nach diesem wommigen Start legte das zweite Team „Mystery Kids“ mit zwei wommigen Mundpropaganda Kampagnen Ideen für das Hotel Schweizerhof nach. Bei der ersten Kampagnenidee sollte die Weitererzählbarkeit für das Hotel durch Mystery-Erlebnisse bei potentiellen Kunden in der Zielgruppenregion Zürich generiert werden.

Team2

Der zweite Kampagnenvorschlag fokussierte auf einen Schulwettbewerb, der Schüler als Weitererzähler motivieren sollte, ihren Eltern über das Hotel zu berichten.

Soziale Spiele als Überraschung

Das Team 3 – mit dem Workshop Namen „The Privalos“ – bot dann eine spannende Live Erlebnis-Präsentation, die mit einem Brief begann:

Priva-Brief

Spätestens danach war dann allen klar, dass das Konzept der „Privalos“ für das Privalodge Hotel auf brand integrated Word of Mouth durch überraschende Wow Erlebnisse der Hotelgäste in der strategischen Ausrichtung setzte.

Team3

CoCreation und Kundenerlebnisse

Last but not least stellte das „SuperWOM“ Team eine Vielzahl von innovativer Mundpropaganda Massnahmen für das Hotel Grischa vor. Ihre Analyse hatte ergeben, dass das Hotel Grischa bereits sehr viel Weitererzählbarkeit generiert – etwa durch die eigenen, erstklassische Hotelrestaurants wie das Leonto – das ein spezielles Surprise Dinner anbietet, bei dem lediglich die Zutaten, nicht jedoch die Gerichte genannt werden.

Team4

Daher sollte das bestehende WOM Marketing strategisch strukturiert und um neue Ideen gezielt verstärkt werden, um die Mundpropaganda Wirkung zu erhöhen.

Die Vielzahl der vorgestellten Ideen wurden dann abschliessend mit allen Studierenden im Kurs gemeinsam priorisiert mit dem Ergebnis, dass das WOM Marketing für das Hotel Grischa vor allem die Weitererzählbarkeit im Foodbereich durch CoCreation sowie durch exklusive Sporterlebnisse weiter fokussieren sollte.

Fazit

Alle vier Konzepte waren aus Sicht von MR. WOM sehr empfehlenswert. Leider kann MR. WOM in seinem Artikel nicht weiter auf die wunderbar wommigen Konzepte der Studierenden eingehen, denn sie sollen ja noch den Hotels vorgestellt werden.

MR. WOM drückt den vier Teams die Daumen, dass die eine oder andere Konzeptidee umgesetzt wird und damit die Hotels weitererzählbarer werden. Womit dann der Praxis-Transfer von MR. WOM zur Wissenschaft und wieder zurück in die Praxis erfolgreich verlaufen wäre.

In eigener Sache hat MR. WOM natürlich wieder vor und nach der ersten Vorlesung jeweils den Net Promotor Score (NPS) abgefragt und damit seine persönliche Erfolgsmessung der Wissensvermittlung durchgeführt. Dieser wurde dabei durch die Studierenden direkt in einer Übung selbst ermittelt:

NPS

Die Weitererzählbarkeit stieg um rund 50 Punkte. Und auch am Ende des 2. Workshoptages würden mehr als 40% (durch einfache Handzeichen-Auswertung grob ermittelt) der Studierenden MR. WOM empfehlen.  MR. WOM schliesst daraus, dass sein Word of Mouth Strategie Seminar gut bei den Studierenden angekommen ist.

 

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