Mundpropaganda für KMU und JCI am JCI Trainingday 2018

Gestern, Samstag 28.4.18, durfte MR. WOM einen kleinen WOM Workshop zum Thema „Mundpropaganda und Empfehlungsmarketing für KMU & JCI“ am JCI Trainingday in Kloten halten.

Grund genug, mal dem WOM am Trainingday der JCI – der jungen Wirtschaftskammer der Schweiz – ein wenig auf den Grund zu gehen.

JCI what?

Die JCI (Junior Chamber International) ist eine Non-Profit-Vereinigung junger Unternehmer und Führungskräfte im Alter bis 40 Jahre – konfessionslos und politisch neutral. Die JCI bietet ihren Mitglieder die Möglichkeit durch aktive Mitarbeit innerhalb der JCI neue Fähigkeiten zu entwickeln und durch soziale Projekte die Welt ein bisschen zu verbessern.

Die JCI ist in über 100 Ländern auf allen fünf Kontinenten aktiv, umfasst 6000 lokale Kammern mit rund 200’000 Mitgliedern. In Deutschland heisst die JCI Wirtschaftsjunioren, in Österreich Junge Wirtschaft. In der Schweiz gibt es rund 3000 aktive wie auch Alt-Mitglieder. MR. WOM ist auch Mitglied der JCI, genauer gesagt der JCI Untersee Kreuzlingen.

Der WOM am JCI Trainingday

Der Trainingday ist ein interner Weiterbildungsevent der JCI. Er wurde dieses Jahr von der JCI Flughafenregion Zürich ausgerichtet und war der letzte seiner Art – zumindest in dieser Form. Zukünftig wird der Trainingday unter dem Namen „JCI Forum“ mit der JCI Frühlingskonferenz kombiniert.

Ein solcher Event ist natürlich nicht ohnen Sponsoren möglich. Und diese präsentierten sich durchaus weitererzählbar:

Los ging´s mit dem Trainingday mit mehr als 100 Teilnehmern am Freitag abend, 27.4.18, mit der spannenden Keynote „Extrameile“ von Carlo Schmid, des in 2012  jüngsten Weltumfliegers der Welt. Er zeigte mit seinem Projekt RTW2012, wie man mit Leidenschaft und dem Willen, die Extrameile zu gehen, für jede Menge Gesprächsstoff sorgen kann.

Konnte man das noch toppen? Ja – Rüdiger Böhm konnte als nächster Referent alle Teilnehmer dazu motivieren, dass es nach oben keine Limits gibt.

Danach wurden wir dann in einer zum Eventlokal umgebauten Schreinerei zu Speis und Trank empfangen. Ein besonderes Erlebnis mit jede Menge Wow Effekten, und das nicht nur wegen dem guten Essen.

Hier konnte man sehen, wie viel Mundpropaganda in der JCI Schweiz steckt, in der u.a. Buttons, Pins, Badges und Shirts als Gesprächsstarter und  Tools für Word of Mouth genutzt werden.

Und darum ging es dann am nächsten Tag auch in dem Training zu Mundpropaganda.

Dort konnten die neun teilnehmenden JCI Mitglieder nach einer Einführung in´s Thema an Hand von praktischen Übungen Ihr Wissen erweitern. Im anschliessenden Workshop-Teil wurden dann Mundpropaganda-Ideen für die einzelne Firmen und Produkte der Teilnehmer entwickelt.

Alles in allem fand MR. WOM den letzten JCI Trainingday in dieser Form extrem empfehlenswert. Sowohl die Vorab-Organisation und Vor-Ort-Betreuung für die Referenten war perfekt, wie auch der Event an sich – angefangen von den inspirierenden Keynotes am Freitag und dem anschliessenden Essen in ungewohnter Atmosphäre, über die praktische Wissenvermittlung am Trainingday selbst bis zum offenen fachlichen Erfahrungsaustausch mit allen Beteiligten.

 

Danke für´s Teilen & Weitersagen - das ist das beste Kompliment für MR. WOM

Scharfes WOM Food in Konstanz

Letzte Woche durfte MR. WOM einen Word of Mouth Marketing Strategie Workshop in Berlin für eine nationale Restaurant Marke durchführen.

CurryConstanz

Da passt es ganz gut, dass am gestrigen Samstag die Eröffnung eines neuen Gastronomie-Anbieters in Konstanz stattfand, der sicher in Zukunft von sich Reden machen wird: Dem Curry Constanz.

Zusammen mit seinem Crowdfoods Partner Jay F. Kay hat MR. WOM das Curry Constanz ausprobiert und auch mal aus WOM Sicht begutachtet.

Scharf, Schärfer, Curry Constanz?

Der Macher des Curry Constanz – Tom Kuschel, der auch schon mit dem Massanzug-Geschäft Massnahme für Gesprächsstoff sorgt – wollte die beste Currywurst der Stadt in Konstanz etablierten.

WurstderStadt

Also entwickelte er zusammen mit der lokalen Metzgerei Müller eine Wurst mit sowie dem 2-Sterne Koch Dirk Hoberg vom Konstanzer Ophelia eine entsprechende Sauce und mietete sich in Räumlichkeiten bei der Sportsbar Abseits ein.

Neben dem Curry Constanz Laden startet an 25.5. dann auch noch ein Lieferservice und einen Imbisswagen gibt´s noch dazu. Leider wurden MR. WOM die tollen Roller nicht gezeigt, aber man findet sie hier auf der Instagramseite:

Der Geschmackstest

Aber schauen wir zuerst mal auf die Wurst (denn um die geht es ja schliesslich bei einem Currywurst Laden). Die 1. Frage bei der Currywurst ist ja immer…

Dazu meint Betreiber Tom, dass in Süddeutschland oft die Currywurst auch als rote Wurst verzehrt wird und man es hier nicht so sehr gewohnt ist 1. eine Kalbswurst als Currywurst und 2. noch dazu diese ohne Darm zu essen. Dennoch sollte sie zart im Biss sein – daher ist folgerichtig die Curry Constanz Wurst..

Facebook

Bilder: Screenshot Facebook Seite Curry Constanz

Was sicher noch scharf von den Gästen diskutiert werden wird.

Dazu gibt es die mit Hoberg auf Tomatenbasis entwickelte Sauce, die man dann mit drei Schärfegraden (Pussy, Rambo & Killer) an Currypulver kombinieren kann. Ergänzend dazu gibt es Brötchen (Weckle, Schrippen), Pommes oder Salat. Insider essen die sogenannte „Armageddon-Platte“.

Menü

Es gibt zwei Sorten Currywurst: die klassische mit Kalbsfleisch (Kenner wissen, dass da aber auch immer Schweinefleisch enthalten ist) und eine Geflügelwurst als Halal-Variante. Jay und MR. WOM machten den Test und probierten beide (links die mit Geflügel-, rechts die Kalbsfleisch).

KalbvsGeflügel

MR. WOM´s Meinung im Geschmackstest:

Die Kalbs-Currywurst war richtig lecker, sehr fein, knackig aber doch nicht zu fest im Biss. Die Geflügelwurst fand MR. WOM etwas zu grob und hart im Biss  (obgleich der Darm der Gleiche ist, da liegt es sicher auch an der gröberen Füllung) und zudem war diese Wurst einen Ticken zu salzig für MR. WOM´s Gaumen. Hier ist sicher noch Luft nach oben für eine Optimierung.

Die Sauce ist wirklich sehr schmackhaft, im harmonischen Gleichgewicht von Säure und Süsse. Die Schärfegrade beim Currypulver waren alle gut verträglich – selbst der schärfste („Killer“) war noch gut verzehrbar.

Dem Jay hat´s auch gut geschmeckt, und das will was heissen bei einem Currywurst-Profi-Degusteur.

CurryLike

Aber die Geschmäcker sind ja verschieden – am besten Ihr probiert selber.

Last but not least der Service: Trotz des bei jeder Eröffnung üblichen Start-Chaos (und dem grossen Andrang) war der Service freundlich und schnell. Das Team ist zudem offen für konstruktive Kritik und Verbesserungen und die Kommunikation ist bezüglich der Produkte und ihrer Zutaten sehr transparent (klar: das Rezeot der Sauce bleibt logischerweise geheim).

TOPWOM oder NOWOM?

Nach dem dem kulinarischen Test kommt nun der WOM Test – ist das alles weitererzählbar und wodurch? Curry Constanz hat hier neben dem Produkt (was einfach gut sein muss, sonst wird es nicht empfohlen) schon ganz gut die Hausaufgaben gemacht.

Was macht das Curry Constanz „wommig“?

Sprache & Storytelling: Eine eigene, provokante Sprache – z.B. bei den Curry-Typen („bist Du Pussy, Rambo oder Killer?“) oder die „Armageddon Platte“

Schärfegrade

Der Hintergrund des Produktes („Die Soße“ usw.) wird via Storytelling im Laden dargestellt (siehe Bilder oben zu den Produkten). Und auch vor dem Laden wird die spezielle Sprache gepflegt:

SuppedesTages

Gesprächstarter: Die Schärfegrade und ihre Bezeichnungen selbst dienen als Gesprächsstarter. Man hat schnell ein Thema mit Freunden („welcher Typ bist Du?“) und kann sich im „sportlichen“ Wettkampf vergleichen (gerade Männer, die eher mal eine Currywurst essen, lieben diese Art des sportlichen Wettstreits).

Zudem hat das Curry Constanz eine Reihe von weitererzählbare Werbe-Slogans im Sinne teilbarer Content entwickelt, die sicher gerne auch sozial-medial geteilt werden:

CurryStarter

Bilder: Screenshot Facebook Seite Curry Constanz

Doch ein wenig Optimierung gibt es auch hier noch in Sachen WOM (allerdings auf hohem Niveau):

  • Es gibt schon ein paar tolle Nutzerstories auf Facebook. Diese könnte man durch einfaches Reposting noch sichtbarer machen und den Kunden damit mehr auf die Bühne heben.
  • Auch fehlen MR. WOM noch die Bewertungen (Ratings) auf der Facebookseite.
  • Die Armageddon Platte hat was – es ist sozusagen die Curry Constanz XXL Portion. Aber ihr fehlt in punkto „Auffälligkeit“ noch ein wenig die Sichtbarkeit. Das würde auch den Gast, der „Armageddon“ bestellt, etwas mehr wertschätzen und ihn als besonderen Gast „adeln“. Hier könnte man z.B. die Sichtbarkeit durch Wunderkerzen oder ähnliche „Effekthaschereien“ sehr einfach erhöhen.

Fazit: Curry Constanz ist ein absoluter TOPWOM. Geschmacklich wie auch fachlich.

MR. WOM dankt dem Team von Curry Constanz für die Einladung zur Eröffnung und wünscht weiterhin gute Empfehlungen!

CurryConstanz-Team

Transparenzhinweis in eigener Sache (Disclosure): MR. WOM wurde via Facebook-Einladung auf die Eröffnung aufmerksam und durfte die Currywurst gratis probieren. Curry Constanz ist kein Kunde von MR. WOM.

 

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WOM und Mehr am Better Business Camp

Vergangenen Donnerstag und Freitag (13. + 14.02.2014) fand das erste Better Business Camp im Lilienberg Unternehmerforum in Ermatingen am Bodensee statt.

BBC

Anders als bei einem klassischen Barcamp war dieser Event eingrenzt auf den reinen Wissensaustausch von klein(st)en und mittleren Unternehmen und hatte damit einen eindeutigen „Business“ Fokus. Aber auch hier gab es wieder viel „WOMMiges“ in den Sessions zu entdecken und zu erfahren. Abgerundet wurde das „#BeBuC“ durch die Top Location auf dem Lilienberg, der die Teilnehmer mit modernster Technik und erlesenen Speisen verwöhnte.

Eines muss vorab dabei gesagt werden: Alle Sessions waren wirklich sehr hochwertig und man konnte aus jeder Session wertvolle Inhalte, Tipps, Gedanken und Inspirationen für sein eigenes Business mitnehmen.  In Bezug auf Word of Mouth und für das eigene Geschäft hat MR. WOM folgende Inputs mitgenommen:

Whiteboard Videos

Die Session zu den sogenannten Whiteboard (Erklär) Videos entstand spontan eigentlich eher aus einer Nachfrage von Robin Seidelmann bei der Sessionvorstellung – er erklärte sich dann bereit, eine Session zum Erfahrungsaustausch zur Sammlung von Beispielen, Anbietern und Tools zu moderieren, die ein Fülle von neuem Wissen generierte:

Auf Videohive findet man für kleines Geld einige Vorlagen für Whiteboard Videos, die anpassbar sind.

Der freie Medienkünstler Manniac ist jemand, der u.a. solche Whiteboards machen kann (allerdings ist er wg. eines guten Whiteboard Videos schon etwas berühmt, dürfte also evt. nicht mehr ein günstiger Anbieter sein).

Weitere Anbieter hat Kai Jesse auf einer Messe zusammengetragen und uns nach dem Camp freundlicherweise folgende Liste zugemailt – Danke Kai!

Hallo BeBuC-Teilnehmer!

Hier die Liste der Whiteboardinganbieter, die ich auf der Learntec eingesammelt hatte:

http://simpleshow.com/

http://how-to-video.tv/

http://explain-now.de/

http://dialogbild.de/

Wer weitere Anbieter suchen will, muss lediglich nach „Erklärvideo“ googeln. Da findest sich beispielsweise folgender Link mit 22 weiteren Adressen: http://www.deutsche-startups.de/2013/06/18/22-gute-adressen-erklarvideos/

Viel Spaß – Kai

Ingress Session

Jens Spaniel stellte in seiner Session das Google Spin off „Ingress“ vor, ein Augmented Reality Spiel, das breite Wellen vor allem in der Welt der digitalen Fach- und Bloggerwelt schlägt und aktuell schätzungsweise mehr als eine Millionen Spieler weltweit hat.

Die Meinungen, was hinter Ingress steckt und wozu Google es strategisch nutzt, gehen auseinander: Vom schlichten „Datensammeln„, über eine „Skinner Box“ für die Welt  (S. Lobo), als Pushinstrument für Google Dienste wie Google + bis hin zum Erforschen und dem Austesten der Zukunft des mobilen Marketings, da es bereits Versuche etwa mit „gesponsorten Spielelementen“ gab.

Einig sind sich alle darin, dass Ingress für Google ein riesiger Proof of Concept und eine Live-Testlabor zur Simulation ist. Jens brachte dabei noch weitere Aspekte ein, etwa das Austesten der Google eigenen Technik, Usability Tests (da sich Ingress permanent anpasst und verändert).

Aber was nun auch genau dahinter stecken mag, Ingress nutzt in hohem Maße WoM Techniken für sich – sei beim Start, der nur ausgewählten Teilnehmern auf Einladung vorbehalten war (Exklusivität und Limitierung), einem eigenen Storytelling, Crowdsourcing durch die Spieler oder der Spielregel, dass man bestimmte Aktionen nur im Team durchführen kann (Tribalism).

Weitere Infos zu Ingress finden sich auch im deutschen und englischen Wikipedia.

Renaissance der QR Codes?

QR Codes gibt es nun schon eine ganze Weile, aber so richtig durchgesetzt haben sie sich bislang eher nicht (ausser beim Fliegen). Grund genug für Cecilia Zachmann, eine Session zu neuen Anwendungsideen für QR Codes zu machen.

In der Session stellte sie die Möglichkeit einer Verwendung in postalischen Angebotsmailings vor, bei der Kunden mit dem QR Code direkt druch „Abschiessen“ des QR Codes Produkte bestellen können (ähnlich wie in Südkorea bei den Tesco Plakaten). Danach diskutierten wir dann weitere Anwendungen – u.a. dieses Beispiel, das auch für Gesprächsstoff (WoM) sorgt, von emart:

Weitere Sessions

Es gab natürlich noch weitere spannende Sessions. Hierbei zeigte sich, dass vor allem die Wissensteilen-und Crowdsourcing Sessions am hilfreichsten für alle waren. Ob nun die miteinander verzahnten Marketing und Akquise Sessions, in den jeder seine jeweils besten Tipps mit den anderen teilte, oder die Session von Robert, der als CEO einer neuen Technologiefirma die Teilnehmer um praktischen Rat zur Unternehmensführung bat.

Word of Mouth Marketing Session(s)

MR. WOM durfte auch sein Wissen über Word of Mouth (WoM) Marketing teilen. Daraus wurden dann zwei Sessions – verteilt auf beide Tage.

Die erste Session war eher eine Einführung in das Thema mit ein paar Beispielen, die insbesondere beim Thema positive v.s negative Mundpropaganda zu einigen Diskussionen führte. Hier einige Erkenntnisse:

  • Die Sessiongruppe tendierte dazu, dass negative Mundpropaganda stärker weitererzählt wird als positive (getreu dem Motto: bad news are good „more interesting“ news). Hier nannte Urs Gattiker auch noch einige Zahlen – evt. teilt er hier im Kommentar noch den Link zu seinen Quellen.
  • Generell wird jedoch mehr positiv weitererzählt als negativ – wie die Zahlen von KellerFay aus den USA schön zeigen.
  • Zudem zeigen Untersuchungen der Universität Oviedo, dass positives Word of Mouth eine höhere Wirkung auf Kaufentscheidungen hat, als negative – d.h. selbst wenn Mundpropaganda negativ sein sollte, führt sie nicht im gleichen Maße zu „Nichtkäufen“ wie positive Empfehlungen zu Käufen führen.

Die zweite WoM Session war dann offen zum Austausch von Erfahrungen und dem Sammeln und Diskutieren von WoM Ideen für das eigene Business gestaltet. Leider hat MR. WOM keine Fotos von den Flipchart Notizen gemacht (Shame on me – habt ihr welche? Dann bitte zusenden – Danke), daher gibt es zur 2. Session nur ein paar Erkenntnisse aus der Erinnerung:

  • Wichtig ist, durch Kundenbefragungen genau zu ermitteln, warum genau man eigentlich weiterempfohlen wird und dies genau zu analysieren. Denn es ist nicht nur einfach, die „gute Arbeit, die man macht“, sondern es steckt oft mehr dahinter (z.B. ein besonderes Verhalten beim Kunden).
  • Ein treffender, einprägsamer und besonderer Firmenname hilft besonders Selbständigen und inhaber-repräsentierten KMU. Beispiele hier: Urs Gattiker als Dr. KPI. Gleiches gilt für einen etwas anderen, auffallenderen Tätigkeitsbeschrieb – etwa „Mompreneur“. Klingt alles besser als Abkürzungsnamen wie etwa „CoComCon – Business Consulting“ und es sind optimale Gesprächsstarter, die auch leicht weitererzählt werden können.
  • Überraschende kleine Geschenke erzeugen Wow Erlebnisse, Stories und WoM. Wie z.B. die Salami in den Danzas Containern (die es wohl wirklich gab bzw. noch gibt – auch wenn die Umsetzung aufgrund internationaler Zollvorschriften problematisch sein kann)
  • Wer ein Business frisch startet sollte zum Start immer sein gesamtes persönliches Umfeld informieren – denn diese sind die ersten Weitererzähler.
  • Als Dienstleister kann man seinen ganz persönlichen USP als Handlung ggü. den Kunden ritualisieren. Mompreneure können Grusskarten von ihren Kindern gestalten lassen, man kann spezielle Geschäftstipps im Sinne von Content Marketing als Postkarte oder per Newsletter versenden oder sein Angebot exklusiv gestalten oder limitieren (z.B. Vorträge für max. 30 Leute).

Wer nochmal die WoM Sessions gedanklich rekapitulieren möchte – hier sind die kurz vorgestellten Folien zur ersten WOM Session:  

MR. WOM hat sich sehr über das rege Interesse an seinen Sessions gefreut – und natürlich über das reale und digitale Feedback hinterher:

Fazit

Geschäftsleute und Branchen tauschen sich schon immer aus. In der Schweiz beliebt sind hier die sogenannten Erfa-Gruppen, üblich sind aber meist Kongresse und Messen, die einem festen Ablauf folgen.

Barcamp-Formate wie das Better Business Camp bieten hier einen zukunftsweisenden, innovativen, effektiven und vor allem persönlicheren und lockeren neuen Weg des geschäftlichen Austausches, der jedem geschäftlich Interessierten nur wärmsten empfohlen werden kann.

Der WOM zum Schluss

Ein grosser Dank geht an Oliver Gassner als Initiator und Hauptorganisator des #bebuc. Entsprechend erhielt er von den Teilnehmern noch ein kleines kulinarisches Geschenk als Dankeschön. Scheinbar ist es auch gut angekommen und hat auch schon WOM erzeugt:

Weitere Berichte zum Better Business Camp:

Ihr habt noch was zu ergänzen? Feedback, Inhalte, Notizen oder Links zu Sessions oder eigene BeBuC Blogberichte sind herzlich als Kommentare willkommen.

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Wissensaustausch über Word of Mouth Marketing am Better Business Camp

Von Mittwoch 12. Februar 2014, 18 Uhr bis Freitag 14. Februar 2014, 18 Uhr findet das erste Better Business Camp auf dem Lilienberg in Ermatingen am Bodensee (Thurgau/Schweiz) statt.

BBC

 

 

 

 

Das Better Business Camp bietet Know-how und Vernetzung für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter von kleinen Unternehmen (KMU) bis Grossunternehmen.

Geschäfte werden in Netzwerken gemacht. Sei es im weltumspannenden Datennetz oder unter Menschen, die sich kennen und schätzen. Für Selbständige und Entscheider, egal ob Solo-Arbeiter oder verantwortlich im Mittelstand, ist es zudem wichtig, sich auszutauschen über Tipps und Tricks, Trends und Aktuelles.

Damit Netzwerken und Informationsaustausch im Alltag nicht zu kurz kommen, bindet die zweitägige Veranstaltung “Better Business Camp” Mitte Februar beides in ein Format zusammen und setzt dazu die „Barcamp-Methodik“ ein: Es gibt kein vorgeplantes Raster von Vorträgen wie bei klassischen Konferenzen, sondern die Teilnehmenden werden selbst zu Referenten und entscheiden am Anfang jeden Tages, wer wann welches Thema präsentiert oder diskutiert.

Einige Geschäftsleute werden sich sicher nun fragen, was ist ein Barcamp genau? Das folgende Video erklärt es kurz:

Als Veranstaltungsort konnte das Camp-Team das Unternehmerforum Lilienberg in Ermatingen am Schweizer Bodenseeufer gewinnen, das ein kreativ anregendes Umfeld bietet. Organisator des Better Business Camps ist der Kommunikations und Social Media Experte Oliver Gassner.

MR. WOM wird auch am Better Business Camp teilnehmen und eine Session zum Thema „Wie machen KMU Mundpropaganda (Word of Mouth) Marketing?“ anbieten, auf der  interessierte Better Business Camp Teilnehmer ihre Erfolgsrezepte für Mundpropaganda Empfehlungen austauschen können.

Eine thematisch ähnliche Session zum Thema „Word of Mouth für Barcamp Sponsoren“ hat MR. WOM zusammen mit Oliver Gassner bereits beim letzten Bodensee Barcamp durchgeführt. Aus der Session ist ein Whitepaper mit Tipps für Barcamp Sponsoren entstanden. Apropos: Wer als Sponsor das Better Business Camp unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen sich bei Oliver Gassner zu melden.

Das Better Business Camp findet an drei Tagen von

Mittwoch 12. Februar 2014 ab 18 Uhr bis Freitag 14. Februar 2014, 18  Uhr

statt. Der erste Abend dient der Anreise und dem Networking. An den folgenden Tagen finden jeweils nach einem gemeinsamen Frühstück ab 8:30 Uhr die Themen-Sessions der Barcamp „Konferenz“ statt, bei der jeder Teilnehmer auch eine Themen-Session einbringen kann.

Denn – das ist der wesentliche Unterschied zu den „Standard“-Konferenzen – bei einem Barcamp geht es um den gemeinsamen Wissens- und Erfahrungsaustausch im Dialog, und nicht um frontal vorgetragene Fachthemen einiger weniger Referenten.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Better Business Camp  finden sich unter: http://betterbusiness.mixxt.org

MR. WOM lädt alle Teilnehmer des Better Business Camps ein, sich jetzt schon hier im Blog über die vorgeschlagene Session „Wie machen KMU Mundpropaganda (Word of Mouth) Marketing?“ auszutauschen:

  • Wie erzeugen Sie Mundpropaganda und Empfehlungen in ihrem Unternehmen?
  • Kennen Sie Beispiele erfolgreicher Mundpropaganda bei KMUs – speziell im B2B Bereich?
  • Haben Sie ein ähnliches Thema geplant und möchten Sie an der Session mitwirken?
  • Welche Mundpropaganda Aspekte sollten aus Ihrer Sicht in der Session mitberücksichtigt werden?

MR. WOM freut sich auf Ihre Kommentare hier im Blog.

 

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10 Jahre Mehrwerk mit mehr WOM

Vergangenen Donnerstag – den 17.11.2013 – durfte MR. WOM am 10 Jahres-Jubiläum von Mehrwerk e.V. in Ravensburg teilnehmen.

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Der Mehrwerk Verein ist eine lose, regionale Kooperationsgemeinschaft von verschiedenen Firmen aus unterschiedlichen Branchen der Bereiche Messe und Event, Marketing & Vertrieb und Medien. Das Netzwerk wurde auf Initiative der WIR (Wirtschafts- und Innovationsförderung im Landkreis Ravensburg) – damals noch unter dem Namen „Messepool“ – gegründet.

Der Jubiläumsevent fand in dem vor einem Jahr eröffneten Wirtschaftsmuseum Ravensburg statt – einem Ort, der nicht nur Wirtschaftsgeschichte zeigt, sondern dessen Leiter Christian von der Heydt auch jede Menge unbekannte Geschichten zu Unternehmen zu erzählen weiss.

museum-rv

Nach dem feinen Apero und einer kleinen, aber sehr beeindruckenden Museums-führung, starteten die Vorträge. Hans-Joachim Hölz von der Wirtschaftsförderung Ravensburg durfte die Eröffnungs-Laudatio halten und ging auf die Geschichte des Mehrwerks ein.

Danach hatte MR. WOM die Ehre, etwas zu Thema Word of Mouth für kleine und mittelständische Unternehmen und Firmen aus dem B2B Bereich sagen zu dürfen – besonders der Karlsruher Maler Deck und der US Holzhersteller Windsor One sorgten dabei für Gesprächsstoff.

zuhörer

Den Abschluss machte Rolf Benzmann von Schwäbisch.Media, der mit der lokalen Crossmedia Kampagne der Brauerei Leibinger zeigte, dass auch lokal jede Menge weitererzählbare Werbung gemacht wird, die durchaus WOM Elemente enthält.

heimatliebe

Denn die „Heimatliebe“ Kampagne der Ravensburger Privatbrauerei Max Leibinger zeigte einmal mehr, dass Werbung und Mundpropaganda keine konkurrierenden Marketinginstrumente sind, sondern richtig verzahnt synergetisch wirken können.

Ähnlich wie Maler Deck setzte Leibinger u.a. auf den authentischen da persönlichen Auftritt des Brauerei-Chefs Michael Leibinger, der selbst in Spots die lokale Zielgruppe in Oberschwaben aufforderte, ihm zu sagen, warum sie als Leibinger „Bierbotschafter“ ihre Heimat lieben.

Zudem tourte die Leibinger Brauerei bei der BierkulTour mit einem Wohnmobil des lokal ansässigen Herstellers Hymer durch die Region, um den Kontakt zu Kunden und Vereinen zu suchen. BierkulTour

Den Abschluss bildete die Produktion von Anzeigen und Spots, bei der nicht wie üblich Models mitwirkten, sondern die Kunden als Bierbotschafter selbst.Die Kampagne traf – nach Aussage von Rolf Benzmann und Michael Leibinger – „voll in´s Schwarze“.

leibinger-kampagnen

Einige Werbeprofis werden sicher kritisieren, dass die Kampagne durch die Laiendarsteller evt. etwas an Hochglanz verliert, doch darum ging es Leibinger nicht. Die Marke ist authentisch, ehrlich, heimatverbunden, bodenständig und liebt die Region und ihre Menschen. Und genau diese Heimatliebe sollte in der Kampagne zum Ausdruck kommen und macht Leibinger sympathisch, anfassbar und weitererzählbar.

MR. WOM hat sich das ganze natürlich noch mal speziell unter dem WOM Aspekt angeschaut und kommt zum Schluss: Ein guter Start von Leibinger in den WOM, wenngleich die Verzahnung und Rückspiegelung der Heimatgeschichten der Kunden von offline zu online, von Event, zu Print zu Social Media und viceversa sicher noch verstärkt werden hätte können. Dann wäre nicht nur die Anzahl Facebook Fans – wie geschehen – verdoppelt worden, sondern die persönlichen Kundengeschichten hätten für wesentlich mehr sozialen Gesprächsstoff im Web gesorgt.

MR. WOM gratuliert Mehrwerk e.V. zu 10 Jahren und dankt für die Einladung wie auch die wommigen Inspirationen – kulinarisch wie geistig. Ravensburg ist doch immer wieder auf´s Neue weitererzählbar. Besonders in Erinnerung wird MR. WOM das geschichtsreiche Wirtschaftsmuseum bleiben – evt. ein idealer Ort für einen Frühjahrs WOMMup zum Thema „WOM & Storytelling“?

Bilder (Quellen): Dank an Schwäbisch.Media, Brauerei Leibinger, Mehrwerk e.V., Kreissparkasse Ravensburg

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Digitale Mundpropaganda in der Praxis

Immer wieder bekommt MR. WOM zu hören: „Word of Mouth (oder Mund-zu-Mund) Marketing? Ja machen wir – wir haben eine Facebook Seite mit vielen Fans“. Und mindestens ebenso oft hört MR. WOM, dass Mundpropaganda grösstenteils online stattfindet und dort umso effektiver ist.

Viele Social Media Anbieter und Experten sagen…

…und diverse Social Media Analysen zeigen den Hype, den diese Aussage erzeugt:

tweetreach-analysis

 

Link zum Tweetreach Report

Doch digitales Word of Mouth – kurz auch eWoM, Word of Mouse oder Word of Web genannt – ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit Social Media Marketing.

Natürlich gibt es eine Menge Parallelen und Überschneidungen, doch schaut man genauer hin, zeigt sich, dass die von vielen Social Media Experten bezeichnete digitale Mundpropaganda oft gar kein echtes Word of Mouth Marketing, sondern lediglich gut gemachtes Viral oder Buzz Marketing ist (was nicht unbedingt ein Fehler sein muss).

Zudem zeigen Studien wie u.a. von KellerFay, dass der Hype um Social Media als die Ultima Ratio in Bezug auf Word of Mouth ein Trugschluss ist. Social Media hat zwar das theoretische Potential einer hohen Skalierbarkeit bei der WoM Reichweite, doch tatsächlich tritt dies nur sehr selten ein. Das zeigt allein schon die Tatsache, dass nach wie vor 75% aller Mundpropaganda Face-to-Face stattfindet – obwohl oder trotz der viel höheren (potentiellen technischen) Reichweiten im Social Web.

Doch entscheidender ist eine andere Frage: Wird Word of Mouth erst durch Social Media Marketing erfolgreich oder ist es umgekehrt – führt richtig angewendetes Word of Mouth Marketing zu erfolgreichem Social Media Marketing?

Insbesondere für KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) ist Klarheit in dieser Frage wichtig, denn gerade hier sind die Budgets und Ressourcen knapp bemessen.

Antworten darauf wie auch einen praktischen Einstieg zum Aufbau des eigenen digitalen Word of Mouth Marketing bietet das aktuelle Einstiegsseminar „eWOM für KMU“ am 1. November 2013 des Lilienberg Unternehmerforums.

Mit dabei ist nicht nur MR. WOM, sondern auch Christian Sattel, der als Keksecutive bei der Kekswerkstatt für Social Media & Business Development verantwortlich ist. Er wird zeigen, wie die Kekswerkstatt electronic Word of Mouth in der Praxis anwendet und digital von sich Reden macht.

Das halbtägige Einstiegsseminar findet am Freitag, 01.11.2013, von 13:30 – 19:00 Uhr statt und kostet CHF 300.-. Anmelden kann man sich hier.

 

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TOP WOM & NO WOM of week 11 (11.03. – 17.03.2013)

For english readers: please read the summary at the bottom of this article.

Am meisten wommable waren zuletzt der Swatch Geschäftsbericht auf schweizerdeutsch und MR. WOM´s persönliches Serviceerlebnis mit Bad Dürrheimer. Der NOWOM der Woche 10 kam von UPC Cablecom´s Horizon TV.

Die TOPWOM und NOWOM Anwärter in Woche 11

Erfreulich in der letzten Woche war, dass es keine NOWOM Anwärter gab, sondern nur positive TOPWOM Favoriten. Dabei kommen jeweils nur die Beispiele in die Wochenauswahl, die MR. WOM in der jeweiligen Woche über den Weg gelaufen sind – egal ob schon älter oder hochaktuell.

Der erste Anwärter war die Kampagne von numéro10 (übrigens mit neuer very wommable Website) für das Swisstopo Kartenangebot des Bundesamtes für Landestopografie, von der MR. WOM via @werbewoche erfahren hat. Mit dem Online-Schatzkarten-Spiel „Suche den Geist“ bietet Swisstopo Schulkindern ein spielerische Produkterlebnis.

swisstopoMR. WOM gefällt hierbei insbesondere das Storytelling und die Möglichkeit, dass die Kinder als Weitererzähler ihre Eltern sicher auf Swisstopo hinweisen werden (auch wenn das wohl nicht originär zur Strategie der Kampagne gehört). Hier ist es gelungen, einen Touchpoint zu kreiieren, der mit Sicherheit Word of Mouth bei Kindern und Eltern erzeugt.

Auf den zweiten Anwärter wurde MR. WOM ebenfalls durch @werbewoche aufmerksam: Der Youtube Spot von Duval Guillaume Modem für Carlsberg Beer inszeniert in provokanter Art und Weise das Thema Freundschaft (man nennt sowas wohl „Stuntmarketing-Filme“):

Auch wenn hier dem besten Freund eine Menge zugemutet wird, was „hart an der Grenze“ ist, so bleibt dem um Hilfe ersuchten Freund immer die Wahl – er ist nicht völlig schutzlos der Situation ausgeliefert wie etwa im Nivea Stresstest. Das Thema echte (Männer)Freundschaft ist mit dem Spot in sehr weiterzählbarer Form aufbereitet – der Spot kann viral Gespräche starten und aus dem Touchpoint wird ein Talkingpoint.

Der TOPWOM der Woche 11

Wenngleich grosse Budgets und sehr kreative Agenturen nicht immer ein Garant sind, um gutes Word of Mouth (WOM) zu erzeugen, so ist es zumindest einfacher einen TOPWOM zu kreiieren, wenn man als Unternehmen beides zur Verfügung hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass KMU, die beides nicht haben, nicht weniger wommable sind – ganz im Gegenteil. Das beweist das Beispiel des Malers Deck aus Deutschland, der spätestens seit Su Frankes Blogbeitrag im Jan. 2013 nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz als „Mr. Social Media des Handwerks“ bekannt ist.

Maler Deck´s Beiname und sein grosser Erfolg in Social Media (z.B. als @malerdeck) überdecken dabei ein wenig den Kern seines Erfolges: Er sorgt mit guten Kundenerlebnissen und tollen Geschichten für positive Mundpropaganda, die sich Dank der geschickten Social Media Verlängerung als Turbo für seine Bekanntheit weit über den Raum Karlsruhe auswirkt. Dabei versteht es Maler Deck, die im realen Leben austauschbare Leistung vieler vergleichbarer Maler-Anbieter in ein unvergleichliches Wow Erlebnis für den Kunden zu verwandeln, das gerne weitererzählt wird und damit jede Mundpropaganda Offline und Online generiert.

Was macht Maler Deck nun, das ihn so „wommable“ macht? Er nutzt zur WOM Generierung teils sehr einfache, aber intelligent eingesetzte, oft auch handwerker-typische Mittel und bleibt in der Kommunikation stets offen, ehrlich und authentisch. Er zeigt seinen Kunden, dass er ihnen zuhört, sie respektiert und er überrascht sie mit Wow Erlebnissen. So können Kunden, die Maler Deck beauftragen, jeweils für die Dauer der Malerarbeiten kostenlos Mittagessen gehen.

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Bildquelle: www.malerdeck.de

Malerdeck befragt zudem seine Kunden regelmässig nach einem Auftrag mit einem einfachen Formular nach Ihrer Meinung aber auch ihrem Produkterlebnis mit Maler Deck. Und diese oft handschriftlichen und damit sehr authentischen Kundenantworten scannt er ein und veröffentlicht diese Kundenstories in seinem Blog und teilt sie via Social Media.

Kundenzufriedenheit-malerdeck

Bildquelle: www.malerdeck.de

Last but not least überrascht er seine Kunden mit seinem „Clemens“ als Dankeschön für den Auftrag.

clemens-by-malerdeck

Bildquelle: www.malerdeck.de

Drei WOW Erlebnisse (und noch viele mehr), die Word of Mouth erzeugen und die zudem noch perfekt via Social Media verlängert werden – damit geht der TOPWOM der Woche an Maler Deck. Und MR. WOM träumt jetzt erstmal von ähnlich empfehlenswerten Handwerkern im Thurgau…

Call for #TOPWOM and #NOWOM of week 12 ?!

Was wird der TOPWOM und NOWOM diese Woche? Was denkt ihr – habt Ihr Vorschläge? Dann bitte hier im Blog posten oder twittern an #TOPWOM oder #NOWOM. Aus allen Vorschlägen wählt MR. WOM dann den TOPWOM und NOWOM von dieser Woche aus, das Ergebnis wird dann am Montag der Folgewoche wieder veröffentlicht.

English Summary

International brands like Carlsberg Beer with it´s famous Spot about friendship or the children´s online game to explore playfully the maps of the federal office for swiss topography swisstopo (created by swiss creative agency numéro10) are good examples how to make Touchpoints into talkingpoints.

But the TOPWOM of last week comes from the small german painter Maler Deck – in Germany also known as „Mr. Social Media of handcraft“ (about 12´000 Followers on Twitter). He generates Word of Mouth (WOM) with a lot of little awesome actions and services and connects this perfectly with social media.

Here are three examples of his WOM: While he is renovating an apartment, he invites his customers for lunch as long as the renovation will take. He asks for feedback with a very simple formular, where his customers can rate and note also their personal service experiences with him. After receiving the feedback, he scans and publishs the hand-filled formular online and spread it via social media. Last but not least he delights his customers with a little bear called „Clemens“ as a „Thank You“ gift – combined with a request for recommendation (btw: the bear is – surprise surprise – hidden somewhere in the apartment).

Call for the TOP & NOWOM of this week: What will be most talkable, what will be not “wommable” this week? You have any suggestions? Post them via Twitter with #TOPWOM or #NOWOM or by comment in this blog.

 

Mach MR. WOM glücklich - sei der erste Weitererzähler dieses Beitrags. Danke!

WOM Marketing für KMU am Lilienberg

Am 27.02.2013 durfte MR. WOM beim Lilienberg Unternehmerforum das erste Word of Mouth Marketing Einstiegsseminar für KMU geben.

Lilienberg-02Das halbtägige Seminar bot den insgesamt 6 Teilnehmern aus den Bereichen Beratung, Interimsmanagement, Industriegewerbe und Personalwirtschaft sowie Vertretern des Lilienberg selbst den praktischen Einstieg in das Thema Word of Mouth Marketing und umfasste praktische Beispiele und Einführungs-Übungen zur Entwicklung eines eigenen Mundpropaganda Marketing Ansatzes. Ein besonderer Fokus des Seminars lag auf Praxisbeispielen aus den Bereichen B2B, Service und KMU sowie der praktischen Erarbeitung eigener WOMM Ansätze zusammen mit MR. WOM und anschliessender Gruppendiskussion.

seminar01Dabei entwickelte sich – dem Lilienberg Prinzip entsprechend – ein reger Dialog und Austausch unter den Teilnehmern selbst und die daraus entstehende Selbstreflexion führte zu neuen Erkenntnissen, die die Teilnehmer gerne mitnahmen.

Axel Bechler, Geschäftsführer der Axing AG, fand seine Erwartungshaltung bestätigt: „Es war ein guter Einstieg in das Thema mit umfassenden Überblick, praktischen Tipps des Referenten und vielen Inspirationen“. Für ihn war dabei auch interessant, eine Bestätigung zu bekommen, dass „die Axing AG bereits Word of Mouth Marketing macht, ohne dass uns das bisher bewusst war“. Die Axing AG machte in der Vergangenheit durch ein besonders weitererzählbares Produkterlebnis von sich Reden: Als Anbieter von Fernseh-Satellitentechnik stellt sie den ausführenden Technikern kostenlos spezielle Hilfsmittel bereit, die eine enorme Zeitersparnis bei der baulichen Installation bieten.

MR. WOM gefiel am Seminar insbesondere, dass die Teilnehmer anfingen in WOMM zu denken und sich gegenseitig Mundpropaganda Tipps gaben. Yvonne Baumgartner Muckly von der Manpower AG berichtete u.a. von Blumen als Wow Erlebnis, was immer für Gesprächsstoff sorgt bei ihren Kunden und riet beispielsweise dem teilnehmenden Interimsmanager zu Swiss-made Storytelling. Für Sie war die Zeit für die praktischen Übungen zu knapp bemessen, aber sie nahm „sehr viele gute Impulse für das Word of Mouth Marketing der Manpower AG“ mit. Ebenso ging es der teilnehmenden Prozessberaterin: „Gut fand ich, dass MR. WOM individuell auf die Bedürfnisse jedes Teilnehmers einging und konkrete praktische Tipps für die unternehmereigene Mundpropaganda gab“.

Neues „wommable“ Seminarkonzept des Lilienberg

seminar02Beim ersten WOMM Seminar am Lilienberg wurde auch erstmals erfolgreich das neue Konzept im Bereich Bildung erprobt, welches u.a. neu im Catering auf lokale sowie hauseigene Produkte setzt. Das war ganz nach dem Gusto von MR. WOM, vor allem da die Lilienberg Organisatoren hierbei mit weiterzählbaren Marken und durch hauseigene Produkte selber Weitererzählbarkeit generierten.

So konnten die Teilnehmer hauseigenes Gebäck und Snacks geniessen, von denen die Schoko-Nuss-Kreationen – kredenzt in kleinen Einmachgläsern – MR. WOM ein besonderes Wow Erlebnis bereiteten.

Die Bio Frucht Smoothies von Traktor – einer Biotta-Tochterfirma – waren ebenfalls sehr empfehlenswert und müssen sich nicht hinter dem bereits stark auf WOM Marketing setzenden Wettbewerber Innocent Smoothies verstecken, da sie zwei WOM Vorteile ggü. Innocent haben: 100% biologische Nachhaltigkeit und lokale Regionalität.

TraktorLast but not least zu erwähnen sind die „wommable“ Produkte der Mineralquelle Gontenbad (GOBA), die die Teilnehmer und MR. WOM nicht nur während des Seminars mit Appenzeller laut & leise erfrischten, sondern auch als kleines Geschenk aus der GOBA Manufaktur erfreuten (die feine Granatapfel-Konfitüre hat MR. WOM schon „weggenascht“).

Goba-01MR. WOM dankt allen Teilnehmern, den Lilienberg Organisatoren und auch Traktor & GOBA für das „wommige“ Seminarerlebnis und freut sich auf das nächste WOM Seminar am Lilienberg.

Nächstes Einstiegs-Seminar WOM Marketing am 22. März 2013 auf dem Lilienberg

Der Bereich Bildung des Lilienberg Unternehmerforums hat die neue halbtägige Seminarreihe „Word of Mouth Marketing für KMU“aufgesetzt, um der mittlerweile hohen Relevanz von Mundpropaganda im Marketing Rechnung zu tragen.

Das nächste Einstiegsseminar Word of Mouth Marketing findet am 22.03.2013 von 13:30 – 19:00 Uhr im Lilienberg Unternehmerforum in Ermatingen am Bodensee statt. Anmeldung und weitere Infos finden sich hier.

 

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Weitererzählbare Zucchiniblüten – Einstiegsseminare WOM Marketing für KMU

Vor einigen Jahren vertrat ein Freund von MR. WOM einen Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt, der krankheitsbedingt zwei Wochen pausieren musste. Dieser Freund überlegte sich, dass es doch toll wäre, wenn man die Wochenmarktbesucher ein wenig mit neuen Gemüsensorten inspirieren könnte. Als passionierter Hobbykoch wollte er u.a. Zucchiniblüten am Stand anbieten. Die Herausforderung dabei war, dass die wenigsten Leute genau wissen wie man Zucchiniblüten zubereitet. Darum schrieb er handschriftlich ein paar Rezepte aus seinen Kochbücher auf, kopierte diese und verteilte sie am Marktstand. Mit grossem Erfolg: Der zusätzliche „Add on“ der kostenlosen Rezepte sprach sich schnell auf dem Markt rum und binnen kurzer Zeit waren die Zucchiniblüten ausverkauft. Mehr noch: In der Folgewoche kamen umso mehr Leute und fragten nach neuen Essens-Inspirationen.

zucchiniDieses kleine Beispiel zeigt, wie einfach und leicht KMUs die Kraft von Word of Mouth für ihren Erfolg nutzen können. Weitere Beispiele inkl. einem praktischen Workshop zum Erlernen der erste Schritte beim Aufbau eines eigenen Word of Mouth Marketings bietet MR. WOM´s Einstiegsseminar „WOM Starter für KMU“, das am morgigen Mittwoch, 27. Februar 2013 ab 13:30 – 19:00 im Lilienberg Unternehmerforum in Ermatingen / Thurgau stattfindet. Lesen Sie dazu auch das Interview des Lilienberg Unternehmerforums mit MR. WOM.

Die Teilnahme-Kosten liegen bei CHF 300.– pro Person (inkl. Dokumentation und Apéro). Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein gemeinsames Abendessen, welches separat zu CHF 80.– gebucht werden kann.

Keine Zeit? Termin zu kurzfristig? Das Einstiegsseminar „WOM Starter KMU“ am Lilienberg Unternehmerforum wird wiederholt am Freitag 22. März 2013 – buchen Sie jetzt!

Über das Lilienberg Unternehmerforum

LilienbergSeit über 20 Jahren fördert die Stiftung Lilienberg Unternehmerforum das Unternehmertum. Sie erhält und wahrt freiheitliches unternehmerisches Gedankengut. Diese Zielsetzung verwirklicht die Stiftung im Lilienberg Unternehmerforum Ermatingen. Nach dem Prinzip des „Unternehmer schulen Unternehmer“ stehen im Zentrum der Lilienberg Veranstaltungen Vergleichspersönlichkeiten, die erfolgreiche Beispiele, Vorgehensweisen und Umsetzungsverfahren aufzeigen, mit denen vielfältige unternehmerischen Herausforderungen bewältigt werden können. Veranstaltungen des Lilienberg Unternehmerforums richten sich an Führungskräfte und Entscheidungsträger sowie unternehmerische Persönlichkeiten aus allen Bereichen von Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

 

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