Mundpropaganda für Food-Startups – MR. WOM am JCI Bodensee Meeting 2018

Über und beim Essen zu reden, ist eine unserer Lieblingsbeschäftigungen – schon seit Menschengedenken. Denn Essen war und ist für uns sprichwörtlich lebensnotwendig.

Dabei ging es zu Beginn vor allem darum, Gutes von Giftigem und Frisches von Verdorbenem zu unterscheiden und diese Erfahrungen – wie auch Techniken der Essenszubereitung (etwas das Feuermachen) – weiterzuempfehlen.

Mit dem Essen, neben anderen Faktoren, hat sich auch Word of Mouth als Informationstechnik quasi in die DNA der Menschheit eingeprägt.

Heute geht es weniger um Gutes oder Giftiges, sondern um gesundes, nachhaltiges, leckeres (feines), verrücktes oder sinnliches Essen und vor allem um das Erlebnis drumherum. Über das, was wir wie, wo und wann essen, drücken wir unsere Persönlichkeit und unseren Status aus.


 

 

 

 


Kein Wunder also, dass viele von uns ständig und dauernd Essens-Empfehlungen abgeben. Studien zufolge empfehlen rund 2/3 aller Deutschen Food und Getränke offline weiter und rund 9 % bezeichnen sich als Ratgeber in Sachen Ernährung.

Das gilt auch für das Empfehlen per Internet: lt. einer Nestlé Studie teilen heute knapp 50% der Leute in Deutschland ihre Fooderlebnisse im Internet, ob nun als Foto, Online-Bewertung, Social-Media-Kommentar, Blogbeitrag oder Video.

Doch wie können es neue Anbieter, Startups und Gründer im Foodsektor heute schaffen, im breiten Wettbewerbsumfeld eines überbordenden Überangebotes von sich Reden zu machen? Wie können sie die für die meisten Startups beste und günstigste Marketingform – Mundpropaganda – für sich gewinnbringend einsetzen?

Darüber durfte MR. WOM am 25. Mai beim internationalen JCI Bodensee Meeting „ReConnect“ – dem Treffen von jungen Unternehmern und Führungskräften – in der IHK Konstanz mit jungen Food Startups sprechen.


 

 

 

 


Dort präsentierten sich die Startups Büffel Bill, Gemüsekiste ReichenauReichenauer Inselbier, Gletscher Cola, Biolandhof Kelly, Knödelkult, O-Live und Froobie Eis und sorgten nicht nur durch ihr feines Essen für guten Gesprächstoff. Organisiert hatte das Food Startup Catering das Food Startup Netzwerk crowdfoods.

Der Event war leider ein geschlossener Anlass nur für JCI Mitglieder – darum gab es hier vorher weder eine Einladung an die Leser noch einen Link zur Anmeldung.

Wer aber mehr Interesse an dem Thema „Word of Mouth für Food-Unternehmen und Startups“ hat, kann das dazu passende Sommer-Training von MR. WOM am 28.06.2018 in Kreuzlingen buchen. Hier kann das Seminar direkt gebucht werden.


Bildquellen: Merci vielmals an Anna Glad für die Bereitstellung der tollen Food Fotos der Startups.

 

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Sommer WOM Seminare Food & KMU in Kreuzlingen

Rechtzeitig vor der (Schweizer) Sommerpause bietet MR. WOM im „Das Trösch“ in Kreuzlingen/Thurgau zwei neue und offene Word of Mouth (WOM) Marketing Seminare als „Summer Buzz“ Aktion an:


Am Donnerstag, 28. Juni 2018 von 10:00 – 17:00 Uhr das Seminar

„Word of Mouth für Food- & Gastro-Unternehmen“, das sich mit inspirierenden Beispielen aus der Foodpraxis speziell  an Gründer, Startups und etablierte Unternehmen der Food- und Gastrobranche richtet.


Am Freitag, 29. Juni 2018 von 10:00 – 17:00 Uhr das Seminar

„Word of Mouth für KMU-Unternehmen“, das sich mit unterschiedlichen B2C und B2B Branchen-Beispielen von kleinen und mittleren Unternehmen speziell an Selbständige, Gründer, Startups und KMU-Unternehmen aller Branchen richtet.


Konditionen für jedes der Seminare (zzgl. MWST CH 7.7%; inkl. Getränke, Snacks und Seminarunterlagen):

  • Für Startups & Gründer (Gründung nach 2015, Nachweis nötig) 180.00 CHF
  • Für Mitglieder KNE, JCI, SMC/DMV, OMT,  Swiss Food Research (Nachweis nötig) 350.00 CHF
  • Standardpreis für alle anderen Unternehmen 420.00 CHF

MR. WOM freut sich auf Ihre Seminar-Teilnahme und steht für Fragen zu den Seminaren gerne jederzeit zur Verfügung.

Sie möchten lieber ein privates Seminar, ganz für sich alleine und in Ihren Räumen buchen? Dann schauen Sie mal hier.

 

 

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Der #NoWOM der Woche geht diesmal an die Deutsche Post

Bildquelle: Bevan Weir CC BY-SA 2.0

Es ist an der Zeit, den #NoWOM der Woche bzw. Monats wieder aufleben zu lassen. Eine liebgewordene Tradition, welche zuletzt in 2014 von MR. WOM genutzt wurde.

Der NoWOM diese Woche geht eindeutig an die Deutsche Post für ihren 1. sehr langsam Postlieferdienst für Einschreiben und 2. für den nachfolgenden Service bei Nichtlieferung.

Der NoWOM der Woche – ja was ist denn da los gewesen?

MR. WOM hat am 30.04.2018 ein Einwurfeinschreiben von Konstanz aus nach Tuttlingen auf die Post gegeben, welches – daher ein Einschreiben – sicher ankommen sollte. Mit der normalen Postlaufzeit – die Post verspricht hier immerhin sagenhafte 95% Erfüllungsquote – sollte so ein Einschreiben am nächsten Werktag ankommen (was in diesem Fall wg. dem Feiertag am 1. Mai dann der 2. Mai gewesen wäre).

Tat es aber nicht. Es wurde am 2. Mai in Villingen-Schwenningen zwar verarbeitet – zumindest zeigt das die Statusabfrage der Sendungsverfolgung:

Die Sendung wurde am 02.05.2018 in unserem Logistikzentrum Villingen-Schwenningen bearbeitet.

Aber danach passierte nichts mehr – bis heute (22. Mai).

Nun, findet MR. WOM, ein paar Tage Zeit kann sich die Post ja ruhig lassen, aber 3 Wochen? (Evt. rührt daher ja die engl. Bezeichnung „Snail Mail“?)

Leider war das Einschreiben aber wichtig. Und es sollte ja auch innert 5 Tagen irgendwie schon ankommen, zumindest denkt man sich das mal so als normaler Postkunde.

Also hat MR. WOM nach 5 Tagen mal bei der Hotline angerufen. Dort wird man empfangen von einem Sprachsteuerungssystem, das den Kunden per Auswahlmenü („DHL BRIEF!“) führt und einem dann sagt, was man eh schon von der Sendungsverfolgung her weiss (übrigens: Den Unterschied zu einem KI SprachBot von Google konnte man erkennen, da der Turingtest negativ ausfiel).

Bildquelle: Bryan Alexander CC BY-SA 2.0

MR. WOM hat dann alle anderen Menüpunkte probiert – und wurde endlich nach dem Ausspruch „REKLAMATION“ zu einem echten Menschen durchgestellt (was man vorher wissen sollte). Dieser sagte einem dann, dass die Post erst dann etwas unternimmt, wenn 7 Tage vergangen sind, weil das die eigentliche Garantie für die Postzustellung wäre (Aha!?).

Daher musste sich MR. WOM wieder ein paar Tage gedulden, der Status der Sendungsverfolgung blieb weiter beim alten und MR. WOM fragte sich langsam, was die Leute im Post-Logistikzentrum Villingen-Schwenningen eigentlich wirklich da so machen (mit dem PostBot spielen?).

Nach rund 14 Tagen konnte MR. WOM glücklicherweise eine Kopie des Schreibens dann bei einem persönlich Treffen (ohne Post) direkt an den Adressaten übergeben (wie gesagt, das Schreiben war wichtig, daher wurde dann schliesslich eine Extra-Autofahrt in Kauf genommen).

Damit war der Fall eigentlich gelöst. Drei Fragen aber blieben: Was ist mit dem Einschreiben, warum zahlt man Porto für etwas, was nicht ausgeliefert wird – und: bekommt man dann eigentlich sein Porto zurück und ggf. einen Schadensersatz?

Geld zurück? Nee, lass mal, warme Worte ohne Taten tun es auch…

Also nochmal die Hotline anrufen. Dort wurde MR. WOM am 17.5. erklärt, dass man ihm allenfalls das Porto zurückerstatten könnte – plus kulanterweise noch 10 Cent obendrauf (Schadenersatz: immerhin 10 Cent!). MR. WOM war damit gezwungenermassen einverstanden.

Bildergebnis für briefmarkenDoch wie kommt man nun an das Geld? Nun, das ginge nur – so die Dame der Post – in Briefmarken, die mit der Post versendet würden (Sic! Wahrscheinlich per Einschreiben, das …wie lange nochmal dauert?). Überweisen ginge da jedenfalls nicht (die Postbank wurde ja dummerweise verkauft).

Ok, Briefmarken also, nun ja…, eigentlich wollte MR. WOM ja nichts mehr per Deutsche Post versenden – aber man muss ja ein Einsehen haben – „also senden Sie mir eben einen Brief mit den Briefmarken an folgende Adresse in der Schweiz…“

„Das können wir leider nicht“, hiess es darauf am anderen Ende, „wir können hier nur Adressen aus Deutschland im System erfassen. Entweder Sie haben eine deutsche Adresse oder Sie bekommen das Porto nicht zurück“. Auf die Warumfrage gab es dann eine Darumantwort. Aber zum Glück hat MR. WOM ja noch eine deutsche Lieferadresse (Ausgetrickst – Haha!?).

Am 19.5. kam dann Post von der Post (TaDa!). Allerdings gab es statt der versprochenen 3.30 € in Briefmarken als Rückerstattung nur eine laue Standardentschuldigung (Denkste!) – ohne Unterschrift – mit dem Versprechen, sich umgehend um das Anliegen gekümmert und die Kollegen informiert zu haben.

Das Einschreiben liegt derweil immer noch in Villingen-Schwenningen. Ob es mittlerweile die Schnecken gefressen haben?

Ein TopWOM sieht jedenfalls anders aus, aber evt. hat das ja auch System. Wie dem auch sei – MR. WOM hofft inständig, dass die Deutsche Post in Zukunft nicht nur mit dem #PostBot (gezeigt auf der – Wow! – re:publica 18) ihre digitale Innovationskraft zeigt, sondern diese auch mal in der Fläche umsetzt (IT Systeme).

Und damit dann endlich mal richtig positiv von sich Reden macht.


NoWOM & TopWOM sind „Ehren-Erwähnungen“ für Marken, die MR. WOM unregelmässig für besonders negative oder besonders positive Beispiele von Word of Mouth (Marketing) vergibt. Die Vergabe und Kommentierung erfolgt rein subjektiv.

 

 

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Mundpropaganda für KMU und JCI am JCI Trainingday 2018

Gestern, Samstag 28.4.18, durfte MR. WOM einen kleinen WOM Workshop zum Thema „Mundpropaganda und Empfehlungsmarketing für KMU & JCI“ am JCI Trainingday in Kloten halten.

Grund genug, mal dem WOM am Trainingday der JCI – der jungen Wirtschaftskammer der Schweiz – ein wenig auf den Grund zu gehen.

JCI what?

Die JCI (Junior Chamber International) ist eine Non-Profit-Vereinigung junger Unternehmer und Führungskräfte im Alter bis 40 Jahre – konfessionslos und politisch neutral. Die JCI bietet ihren Mitglieder die Möglichkeit durch aktive Mitarbeit innerhalb der JCI neue Fähigkeiten zu entwickeln und durch soziale Projekte die Welt ein bisschen zu verbessern.

Die JCI ist in über 100 Ländern auf allen fünf Kontinenten aktiv, umfasst 6000 lokale Kammern mit rund 200’000 Mitgliedern. In Deutschland heisst die JCI Wirtschaftsjunioren, in Österreich Junge Wirtschaft. In der Schweiz gibt es rund 3000 aktive wie auch Alt-Mitglieder. MR. WOM ist auch Mitglied der JCI, genauer gesagt der JCI Untersee Kreuzlingen.

Der WOM am JCI Trainingday

Der Trainingday ist ein interner Weiterbildungsevent der JCI. Er wurde dieses Jahr von der JCI Flughafenregion Zürich ausgerichtet und war der letzte seiner Art – zumindest in dieser Form. Zukünftig wird der Trainingday unter dem Namen „JCI Forum“ mit der JCI Frühlingskonferenz kombiniert.

Ein solcher Event ist natürlich nicht ohnen Sponsoren möglich. Und diese präsentierten sich durchaus weitererzählbar:

Los ging´s mit dem Trainingday mit mehr als 100 Teilnehmern am Freitag abend, 27.4.18, mit der spannenden Keynote „Extrameile“ von Carlo Schmid, des in 2012  jüngsten Weltumfliegers der Welt. Er zeigte mit seinem Projekt RTW2012, wie man mit Leidenschaft und dem Willen, die Extrameile zu gehen, für jede Menge Gesprächsstoff sorgen kann.

Konnte man das noch toppen? Ja – Rüdiger Böhm konnte als nächster Referent alle Teilnehmer dazu motivieren, dass es nach oben keine Limits gibt.

Danach wurden wir dann in einer zum Eventlokal umgebauten Schreinerei zu Speis und Trank empfangen. Ein besonderes Erlebnis mit jede Menge Wow Effekten, und das nicht nur wegen dem guten Essen.

Hier konnte man sehen, wie viel Mundpropaganda in der JCI Schweiz steckt, in der u.a. Buttons, Pins, Badges und Shirts als Gesprächsstarter und  Tools für Word of Mouth genutzt werden.

Und darum ging es dann am nächsten Tag auch in dem Training zu Mundpropaganda.

Dort konnten die neun teilnehmenden JCI Mitglieder nach einer Einführung in´s Thema an Hand von praktischen Übungen Ihr Wissen erweitern. Im anschliessenden Workshop-Teil wurden dann Mundpropaganda-Ideen für die einzelne Firmen und Produkte der Teilnehmer entwickelt.

Alles in allem fand MR. WOM den letzten JCI Trainingday in dieser Form extrem empfehlenswert. Sowohl die Vorab-Organisation und Vor-Ort-Betreuung für die Referenten war perfekt, wie auch der Event an sich – angefangen von den inspirierenden Keynotes am Freitag und dem anschliessenden Essen in ungewohnter Atmosphäre, über die praktische Wissenvermittlung am Trainingday selbst bis zum offenen fachlichen Erfahrungsaustausch mit allen Beteiligten.

 

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Word of Mouth und #IchBinDigital am #digitalday

Wie digital ist die Schweiz? Um das zu zeigen starten die Social Media Women Schweiz  und Social Media Schweiz eine Thunderclap Aktion zum morgigen Digital Day CH am 21.11.2017.

Auf einer Thunderclap Seite kann jeder das Projekt unterstützen und so die digitale Community der Schweiz durch Tweets und  Facebook-Posts sichtbarer machen. Initiiert wurde die Aktion von den Twitter-Nutzerinnen Su Franke und Monah . Unter www.ichbindigital.ch gibt es weitere Infos.

Für MR. WOM eine gelungene digitale Word of Mouth Aktion, darum beteiligt er sich auch daran.

Insbesondere #WordofMouth ist ein wesentlicher Teil der digitalen Sphäre

80% des Webcontents ist nutzergeneriert. Und in diesem Content stecken sehr viele digitale Produktempfehlungen – ob nun Food-Bilder, Tutorial-Videos zu Produkten oder Online-Bewertungen.

Dieser user generated Content (#UGC) hat als #EarnedMedia massgeblich Einfluss auf 20 – 50% der Kaufentscheidungen anderer Konsumenten. Und wenn man Earned mit Paid und Owned kombiniert, das zeigen zumindest eine Vielzahl von Studien, steigert das die Wirkung des Marketings erheblich.

Die Macht der Nutzer ist also im digitalen Raum entscheidend. Umso wichtiger ist daher, kritisch die Aussagen von Wirtschaft und Politik zum #DigitalDay zu betrachten.

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung sollten daher speziell die Rechte der Nutzer in Bezug auf ihre Daten gestärkt werden und der Mensch im Zuge der Digitalisierung nicht vergessen werden. Digitalisierung muss gesellschaftlich gemanaged werden, statt eines „Digital first, Bedenken second“, sollte das Denken der Digitalisierung vorangestellt werden.

Ein Blick nach China oder die USA zeigt: Nicht alles, was digital möglich ist, ist in einer Demokratie auf Basis von freien Bürgerrechten auch erstrebenswert.

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Food X Days – Food Startup trifft Lebensmittelkonzern

Das Businesstreffen für Food Startups und Lebensmittelwirtschaft vom 29. September  bis 1. Oktober 2017 in Kreuzlingen am Bodensee  – Startup Event inklusive Fachkonferenz.

Ob Knödel aus dem Glas, selbst gebraute Craftbiere oder neu entdeckte Lebensmittel wie Algen: Die Szene der Food Startups und Manufakturen in der Vierländerregion Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein (DACHLI) ist innovativ und vielseitig.

Allerdings sind Food Startups und Hersteller oft noch wenig mit der etablierten Lebensmittelwirtschaft vernetzt und es fehlt am internationalen Austausch der Startups untereinander. Das wollen die „Food-X-Days“ verbessern und junge Food-Unternehmen mit etablierten Marktteilnehmern der Lebensmittelbranche aktiv vernetzen.

Die „Food-X-Days“ bieten mit zwei kombinierten Events der Foodwirtschaft in der DACHLI Region die Möglichkeit zu Austausch, Wissensvermittlung und Vernetzung –  egal ob Startup, Manufaktur, große Foodmarke, Lebensmittelproduzent, Foodtech Firma, Lebensmittelhandel oder Dienstleister.

Den Auftakt bildet am Freitag, 29. September ab 19 Uhr, die Startup Lounge zum Thema Food Startups – gemeinsam organisiert mit dem Startup Netzwerk Bodensee.

Das erste Food Business & Startup Camp der Schweiz am Wochenende 30.09. und 01.10.2017 bietet direkt anschließend als Fachkonferenz im Barcamp Format Akteuren der Food Wirtschaft die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zum Networking. MR. WOM wird am Barcamp eine Session zu „Word of Mouth Marketing in der Food-Branche“ anbieten.

Organisiert werden die „Food-X-Days“ von der Food-Plattform crowdfoods, einem Projekt, an dem MR. WOM mitbeteiligt ist.

Interessierte Teilnehmer, Food Startups und Lebensmittelunternehmen finden weitere Informationen unter www.foodxdays.com.

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ThrowBack Thursday WOM #TBT: Word of Mouth vor 5 Jahren

Letzte Woche ist MR. WOM im Web über ein Video Interview gestolpert, das vor etwas mehr als 5 Jahren an der Social Media Konferenz (#SMMK11) aufgenommen wurde. Im Sinne eines ThrowBack Thursdays möchte MR. WOM das Video seinem Publikum natürlich nicht vorenthalten:

Mark Leinemann Internet-Briefing Social Mediakonferenz from Reto Hartinger on Vimeo.

MR. WOM gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht (der wurde erst ca. ein 1 Jahr später geboren). Stattdessen war Mark Leinemann noch für ein kleines Unternehmen mit summender Biene tätig (die sich im Video bewegt, achtet mal drauf!).

Die summende Biene summt jetzt zwar nur noch in den Niederlanden und MR. WOM darf nun – neben seiner Word of Mouth Beratung – für trnd, Europas Marktführer für Collaborative Marketing, tätig sein.

Die Biene hat dafür aber andere Ideen kräftig „bestäubt“, z.B. ein innovatives Algenprodukt namens „I sea pasta„, für das MR. WOM nun seit kurzem in der Schweiz aktiv ist und das u.a. mit verantwortlich ist für die Idee zur gerade frischgestarteten Crowdfoods-Community – von Foodliebhabern für Foodliebhaber.

Das Video markiert aber auch ein weiteren Meilenstein: Es wurde an der ersten Konferenz aufgenommen, auf der MR. WOM (aka Mark Leinemann) vor einem grösseren Publikum sprechen durfte (Danke Reto Hartinger dafür). Seitdem folgten viele, viele weitere Vorträge (Aktuelle Vorträge finden sich hier).

Was denkt Ihr – was hat sich seit 2011 in Sachen Word of Mouth getan? Wie hat sich der Markt entwickelt? Stimmen MR. WOM´s Prognosen und Einschätzungen?

 

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Scharfes WOM Food in Konstanz

Letzte Woche durfte MR. WOM einen Word of Mouth Marketing Strategie Workshop in Berlin für eine nationale Restaurant Marke durchführen.

CurryConstanz

Da passt es ganz gut, dass am gestrigen Samstag die Eröffnung eines neuen Gastronomie-Anbieters in Konstanz stattfand, der sicher in Zukunft von sich Reden machen wird: Dem Curry Constanz.

Zusammen mit seinem Crowdfoods Partner Jay F. Kay hat MR. WOM das Curry Constanz ausprobiert und auch mal aus WOM Sicht begutachtet.

Scharf, Schärfer, Curry Constanz?

Der Macher des Curry Constanz – Tom Kuschel, der auch schon mit dem Massanzug-Geschäft Massnahme für Gesprächsstoff sorgt – wollte die beste Currywurst der Stadt in Konstanz etablierten.

WurstderStadt

Also entwickelte er zusammen mit der lokalen Metzgerei Müller eine Wurst mit sowie dem 2-Sterne Koch Dirk Hoberg vom Konstanzer Ophelia eine entsprechende Sauce und mietete sich in Räumlichkeiten bei der Sportsbar Abseits ein.

Neben dem Curry Constanz Laden startet an 25.5. dann auch noch ein Lieferservice und einen Imbisswagen gibt´s noch dazu. Leider wurden MR. WOM die tollen Roller nicht gezeigt, aber man findet sie hier auf der Instagramseite:

Der Geschmackstest

Aber schauen wir zuerst mal auf die Wurst (denn um die geht es ja schliesslich bei einem Currywurst Laden). Die 1. Frage bei der Currywurst ist ja immer…

Dazu meint Betreiber Tom, dass in Süddeutschland oft die Currywurst auch als rote Wurst verzehrt wird und man es hier nicht so sehr gewohnt ist 1. eine Kalbswurst als Currywurst und 2. noch dazu diese ohne Darm zu essen. Dennoch sollte sie zart im Biss sein – daher ist folgerichtig die Curry Constanz Wurst..

Facebook

Bilder: Screenshot Facebook Seite Curry Constanz

Was sicher noch scharf von den Gästen diskutiert werden wird.

Dazu gibt es die mit Hoberg auf Tomatenbasis entwickelte Sauce, die man dann mit drei Schärfegraden (Pussy, Rambo & Killer) an Currypulver kombinieren kann. Ergänzend dazu gibt es Brötchen (Weckle, Schrippen), Pommes oder Salat. Insider essen die sogenannte „Armageddon-Platte“.

Menü

Es gibt zwei Sorten Currywurst: die klassische mit Kalbsfleisch (Kenner wissen, dass da aber auch immer Schweinefleisch enthalten ist) und eine Geflügelwurst als Halal-Variante. Jay und MR. WOM machten den Test und probierten beide (links die mit Geflügel-, rechts die Kalbsfleisch).

KalbvsGeflügel

MR. WOM´s Meinung im Geschmackstest:

Die Kalbs-Currywurst war richtig lecker, sehr fein, knackig aber doch nicht zu fest im Biss. Die Geflügelwurst fand MR. WOM etwas zu grob und hart im Biss  (obgleich der Darm der Gleiche ist, da liegt es sicher auch an der gröberen Füllung) und zudem war diese Wurst einen Ticken zu salzig für MR. WOM´s Gaumen. Hier ist sicher noch Luft nach oben für eine Optimierung.

Die Sauce ist wirklich sehr schmackhaft, im harmonischen Gleichgewicht von Säure und Süsse. Die Schärfegrade beim Currypulver waren alle gut verträglich – selbst der schärfste („Killer“) war noch gut verzehrbar.

Dem Jay hat´s auch gut geschmeckt, und das will was heissen bei einem Currywurst-Profi-Degusteur.

CurryLike

Aber die Geschmäcker sind ja verschieden – am besten Ihr probiert selber.

Last but not least der Service: Trotz des bei jeder Eröffnung üblichen Start-Chaos (und dem grossen Andrang) war der Service freundlich und schnell. Das Team ist zudem offen für konstruktive Kritik und Verbesserungen und die Kommunikation ist bezüglich der Produkte und ihrer Zutaten sehr transparent (klar: das Rezeot der Sauce bleibt logischerweise geheim).

TOPWOM oder NOWOM?

Nach dem dem kulinarischen Test kommt nun der WOM Test – ist das alles weitererzählbar und wodurch? Curry Constanz hat hier neben dem Produkt (was einfach gut sein muss, sonst wird es nicht empfohlen) schon ganz gut die Hausaufgaben gemacht.

Was macht das Curry Constanz „wommig“?

Sprache & Storytelling: Eine eigene, provokante Sprache – z.B. bei den Curry-Typen („bist Du Pussy, Rambo oder Killer?“) oder die „Armageddon Platte“

Schärfegrade

Der Hintergrund des Produktes („Die Soße“ usw.) wird via Storytelling im Laden dargestellt (siehe Bilder oben zu den Produkten). Und auch vor dem Laden wird die spezielle Sprache gepflegt:

SuppedesTages

Gesprächstarter: Die Schärfegrade und ihre Bezeichnungen selbst dienen als Gesprächsstarter. Man hat schnell ein Thema mit Freunden („welcher Typ bist Du?“) und kann sich im „sportlichen“ Wettkampf vergleichen (gerade Männer, die eher mal eine Currywurst essen, lieben diese Art des sportlichen Wettstreits).

Zudem hat das Curry Constanz eine Reihe von weitererzählbare Werbe-Slogans im Sinne teilbarer Content entwickelt, die sicher gerne auch sozial-medial geteilt werden:

CurryStarter

Bilder: Screenshot Facebook Seite Curry Constanz

Doch ein wenig Optimierung gibt es auch hier noch in Sachen WOM (allerdings auf hohem Niveau):

  • Es gibt schon ein paar tolle Nutzerstories auf Facebook. Diese könnte man durch einfaches Reposting noch sichtbarer machen und den Kunden damit mehr auf die Bühne heben.
  • Auch fehlen MR. WOM noch die Bewertungen (Ratings) auf der Facebookseite.
  • Die Armageddon Platte hat was – es ist sozusagen die Curry Constanz XXL Portion. Aber ihr fehlt in punkto „Auffälligkeit“ noch ein wenig die Sichtbarkeit. Das würde auch den Gast, der „Armageddon“ bestellt, etwas mehr wertschätzen und ihn als besonderen Gast „adeln“. Hier könnte man z.B. die Sichtbarkeit durch Wunderkerzen oder ähnliche „Effekthaschereien“ sehr einfach erhöhen.

Fazit: Curry Constanz ist ein absoluter TOPWOM. Geschmacklich wie auch fachlich.

MR. WOM dankt dem Team von Curry Constanz für die Einladung zur Eröffnung und wünscht weiterhin gute Empfehlungen!

CurryConstanz-Team

Transparenzhinweis in eigener Sache (Disclosure): MR. WOM wurde via Facebook-Einladung auf die Eröffnung aufmerksam und durfte die Currywurst gratis probieren. Curry Constanz ist kein Kunde von MR. WOM.

 

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WOM beginnt mit W – wie Wertschätzung

MR. WOM wird immer wieder gefragt, wie man eigentlich Menschen zum Weiterempfehlen motivieren kann.

Eine der wichtigsten Grundlagen hierfür ist die Wertschätzung, die man seinen Nutzern, Kunden, Fans, potentiellen Konsumenten, Mitarbeitern und Geschäftspartnern entgegenbringt.

Anne Schüller schreibt dazu in Ihrem Buch „Das neue Empfehlungsmarketing„, Marken sollten „Spitzenleister der Herzen“ sein und ihren Fans etwas „Lohneswertes geben“:

  • ernst und wichtig genommen werden
  • das, Gefühl, jemand Besonderes zu sein
  • die Möglichkeit, sinnvolle Beiträge zu leisten
  • eingebettet in eine große Gemeinschaft zu sein
  • Teil von etwas ganz Großem zu sein

Wer das heute optimal umgesetzt hat ist Twitter mit seiner Dankesmail (die heute wahrscheinlich rund 300 Mio. Menschen bekommen dürften).

Twitter

 

Kritiker werden nun sicher sagen, das ist ja nichts Besonderes. Und sie liegen richtig damit: Es ist keine grosse Sache, einfach mal „Danke“ zu sagen. Oder einem Kunde die Bestätigung zu geben, dass er mitgeholfen hat, Wirkung gehabt hat oder man Dank eines Feedback etwas verbessern konnte.

Dennoch hapert es gerade in punkto genau dieser Wertschätzung noch bei vielen Marken, wie eine Studie von Edelman zeigt:

Wertschätzung

Es sind oft nur die kleinen Dinge, die es ausmachen, empfehlenswert zu sein – wie MR. WOM auch schon selber erleben durfte.

In diesem Sinne: Danke an alle Leser für das Feedback, die Empfehlungen, Likes, Shares, (Re)Tweets. Bleibt wertschätzend und dankbar Euren Stakeholdern gegenüber.

 

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Weitererzählbares und weniger Empfehlenswertes am #twfondue im Baracca

Am Samstag des vergangenen Wochenendes ist MR. WOM wieder dem Ruf von @swissky zum Twitterer Fondue Treffen (#twfondue) in´s Barraca gefolgt.

Nachdem letztes Jahr das #twfondue im Baracca am Flughafen stattfand, trafen sich die Twitterer dieses Jahr eher in kleiner Runde im Barraca auf dem Zürichberg.

Der WOM zum #twfondue und zum Barraca

Viel gezwitschert wurde übrigens nicht, dazu waren wir viel zu sehr in unsere Gespräche vertieft und mit dem Käse Fondue beschäftigt – wer was dazu lesen will, schaut hier nach. Der Offline WOM untereinander war also wichtiger.

Zu Beginn sassen wir bequem am Feuer zusammen, auch Weinauswahl, Käsefondue und Desserts wie auch das Ambiente und der Blick von der Terrasse auf Zürich hinunter waren gut und stimmig und machen die Location durchaus zu einem weitererzählbaren Erlebnis.

Allerdings war der Service doch etwas „speziell“: Zuerst gab es Seltsamkeiten bei der Auswahl der normalen und der grossen Tavolata (Vorspeise), dann ein wenig Durcheinander beim Dessert (gross-Bestelltes kam erst klein daher) und zu guter Letzt mussten wir sehr viel Ausdauer haben bei der Bezahlung. Übrigens: wer im Barraca mit der Postkarte (oder teils ähnlichen Zahlungsmitteln) zahlen möchte, sollte gute Freunde mit Bargeld mit dabei haben.

Was auch ein wenig wundert – zumindest MR. WOM: Das Barraca verrechnet für 0.5 l Hahnenwasser 5 Franken. Ob das jedem schmeckt und positiven WOM erzeugt?

Gute Inspiration zum Schluss

Abseits des Service wurde MR. WOM dann doch gütlich gestimmt. Der Grund lag in dem analogen Weitererzähltool des Barraca. Dort bekommt man nämlich zum Schluss des Essens einen Korb mit Postkarten, mit denen man Freunden einen Fondue-Gruss (o.ä.) senden kann – einfach Postkarte schreiben, Adresse drauf und das Barraca versendet dann die Karten gratis.

https://pbs.twimg.com/media/CU7LrvoUwAACQaY.jpgEine einfache, aber gelungene Idee, um zum Weitererzählen anzuregen. Allerdings sollte dann auch der Service passen, sonst könnten die guten Weiterzähltools eher das Gegenteil erzeugen…

Danke allen Teilnehmern des #twFondue 2015 für die tollen Gespräche und @swissky für die Organisation.

 

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