Alte Massenmedien gegen neue Medienmassen

Bild: netzpolitik.org (Danke!) – Link zum Beitrag

Der seit Wochen immer heftiger geführte Disput um die geplante EU Urheberrechtsreform im Netz und den Medien erreichte am vergangenen Samstag seinen vorläufigen Höhepunkt mit der #Artikel13demo in vielen Orten in Europa.

Obgleich die Urheberrechte per Gesetz bereits heute geschützt sind und umfangreich durchgesetzt werden könn(t)en, steht es ausser Frage, dass das Urheberrecht dringend modernisiert werden sollte (das wollen sogar die Reformgegner).

Die Vehemenz und Mittelwahl, mit der die Reform-Befürworter jedoch vorgehen, offenbart allerdings auch, dass es nicht (mehr) nur um den Schutz der Urheberrechte geht. Vielmehr ist dieser Konflikt zu einem Machtkampf um den Kommunikationseinfluss durch Inhalte und den Erlösen daraus geworden.

Auf der einen Seite als Reform-Befürworter stehen die alten Massenmedien und ihre Verwerter-Industrie mit ihrem jahrhundertealten Geschäftsmodell, das sich auch in digitalen Zeiten nicht wirklich geändert hat oder adäquat innoviert wurde. Sinkende Glaubwürdigkeit, Relevanz, Nutzerzahlen sowie schrumpfende Verkaufs- und Werbeerlöse bedrohen ihre Existenz. Und damit auch den Einfluss all derer, die sich der Massenmedien (via PR oder Werbung) als Kommunikationskanal bedienen: Marken, Unternehmen und auch der Politik.

Auf der anderen Seite stehen als Reform-Gegner die neuen Medienmassen – die Nutzer mit all ihren nutzergenerierten Inhalten und fragmentierten Medien(kanälen), deren Zahl und Einfluss unaufhörlich wächst. Ermöglicht durch die technische Innovationen der „Share- und Social-Web-Economy“ von hunderten relevanten digitalen Anbietern (angeführt von den „GAFAs„).

Machtkampf Paid Media vs. Earned Media?

Betrachtet man dies im Kontext der neuen (digitalen) Medienmodelle, so ergibt sich daraus der Wettbewerb von (alter) Paid Media Welt (der Massenmedien) gegen die (neue) Earned Media Welt (der Medienmassen).

Paid Media versucht dabei aktuell mit seinen (noch) hohen Reichweiten und der ihr innewohnenden Vorfilterfunktion (Deutungshoheit und Relevanz) über Inhalte (und Lobbyarbeit) Einfluss auf die Gesetzgebung zu erwirken.

Bilder (vlnr.): Screeshot Twitter GEMA | Sarah Sander via www.instagram.com/saint_sagitarius/ | Oliver Bayer via Instagram https://www.instagram.com/oliver.bayer

Dagegen steht Earned Media – die Vielzahl nutzergenierter Inhalte, in Relevanz vorgefiltert durch die Algorithmen der Share Economy Plattformen – welches im Web bereits heute rund 80% aller Inhalte ausmacht und zudem noch durch die Like- und Empfehlungsfunktion der Plattformen etabliertes Paid Media ausfiltern kann (Filterblase).

Wie mächtig dieses Earned sein kann, zeigte sich sowohl bei der #Artikel13demo letzten Samstag in Europa mit rund 150.000 – 200.000 Teilnehmern auf der Strasse, in der Petition #safetheinternet mit über 5 Mio. Unterschriften wie auch den Diskussionen, Erwähnungen, Live Streams usw. – kurzum den millionenfachen nutzergenerierten Inhalten im Social Web.

Schön erklärt hat diese Situation Prof. Peter Kruse bereits 2011 vor der Internet-Enquete-Kommission des deutschen Bundestages:

Und er hat auch dazu gesagt, wie sie gelöst werden kann: Durch Empathie und Nähe.

Nicht hilfreich dagegen ist, wenn die Reformbefürworter und die etablierte Medienwelt auf diesen Konflikt mit Ignoranz, Verunglimpfungen, falschen Behauptungen oder Fakenews reagieren (Bots, gekaufte Demonstranten, keine oder nur unvollständige Berichterstattung usw.).

Dies ist umso kritischer zu sehen, wenn es sich dabei um renommierte Medien handelt, die eigentlich als „vierte Gewalt“ ihrem eigenen Kodex entsprechend ausgewogen, pluralistisch und umfassend berichten sollten.Vor allem auch, da gerade Medien und ihr Qualitätsjournalismus – und das betont ja auch der Text zur Reform – ein durchaus schützenswerten Gut sein können.

Irgendwie erinnert dies alles an die 1968er Zeiten. Man könnte auch sagen, da steht das Establishment der alten Medienwelt gegen eine neue, digitale ausserparlamentarische wie auch aussermediale Opposition.

Politik und die alte Massenmedien agieren dabei aktuell als reaktionäre Kräfte (wieder mal angeführt vom Axel Springer Verlag), welche die Reform quasi als „Schlagstock“ einsetzen wollen, um den neu so machtvollen Medienmassen mittels Gesetzgebung ihr Earned Media per Uploadfilter wegzunehmen bzw. es zu reduzieren.

Das Warum ist eigentlich ganz einfach erklärt: Es geht letzlich um die Kontrolle über die Verbreitung (oder Unterdrückung) einflussreicher Inhalte mittels Filter.

In der alten Welt bis ca. 2006 gab es dafür als machtvollen Vorfilter die etablierten Medien. Seit 2006 ist aber ein neuer mächtiger Filter entstanden: Das digitale Netz mit seinen Algorithmen und seinen Nutzern, die als zusätzliche Filterblase wirken, welche für die Verbreitung der von diesen Medienprodumenten erzeugten Inhalten sorgen.

Und dieser Filter ist – zusammen mit einigen der neuen Stars des nutzergenerierten Contents (Influencer als neue Mediengattung) – mittlerweile so einflussreich, dass er sowohl massiv Werbegelder von den alten Medien abzieht als auch die Politik nachhaltig beeinflussen kann.


Dieser Text kann als Creative Commons Lizenz CC BY 2.0 von jedem kopiert, verlinkt, geteilt und auch gerne als Inspiration verändert genutzt werden. Es gilt kein Leistungsschutzrecht. Und bezahlt werden muss auch nicht dafür.

Und ja, das gilt auch für Verlage. Sofern sie denn wissen, was eine Creative Commons Lizenz ist (Nutzung und Weiterverbreitung erwünscht, sofern auf Urheber verwiesen und verlinkt wird).

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Word of Mouth für Food Startups & Firmen

MR. WOM (links) beim 1. #FoodSummit19 auf der Mainau
(in der Session „Die Empfehlungsmacht von Konsumenten und Influencern – Praxistipps zur Umsetzung von Word of Mouth Marketing und Influencer Relations“ zusammen mit Philipp Martin von reachbird) – Bild: crowdfoods.com/annaglad.com

Wie können Food Startups und etablierte Foodmarken die Empfehlungsmacht der Konsumenten für sich nutzen? Darum ging es in der Session von MR. WOM & reachbird am 21.02.2019 auf dem #FoodSummit19 von crowdfoods – des 1. Food Startups Verbandes für Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein.

MR. WOM zeigte, warum die bisherigen Marketing- und Mediakanäle von Foodunternehmen – Paid & Owned und Borrowed (Social) – durch Earned Media (mittels z.B. Word of Mouth) ergänzt werden sollten.

Denn die Konsumenten nutzen nicht nur stärker die Empfehlungen anderer beim Kaufentscheid (und weniger die Werbung), sie sind mit ihrem User genererated Content mittlerweile auch ein neues Medium mit hohem Einfluss, das glaubwürdiger ist und hohe Wirkung auf den Absatz hat. Das gilt speziell auch im Foodbereich: 46% der deutschen Konsumenten teilen und kommentieren etwa Foodbilder im Social Web.

Integriert man diesen User Content – das Earned Media der Massen – in seinen Marketingmix, verbessert das die Performance des Marketings insgesamt. So können positive Bewertungen und User Content nachhaltig den Abverkauf in Online Shops steigern, gleiches gilt für den Absatz am klassischen POS im Laden.

Insbesondere Food Startups können dies für sich nutzen. Denn Word of Mouth ist – sofern strategisch richtig konzipiert und operativ integriert umgesetzt – eine kostengünstige Alternative zur eher kostenintensiven Werbung.

Die Folien zum Vortrag finden sich hier auf Slideshare.

Spezielles Angebot für Food Startups & Mitglieder von crowdfoods: Sonderkonditionen & 15% Rabatt

MR. WOM bietet für Food Startups spezielle Sonderkonditionen zur Entwicklung und Integration von Word of Mouth (WOM) wie auch für WOM Kampagnen an. crowdfoods Mitglieder erhalten zudem 15% Rabatt auf alle Leistungen von MR. WOM (mehr dazu findet sich in den Folien auf Slideshare sowie bei crowdfoods).

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Neues Copyright in der EU – sind Earned Media und user-generated Content der Medienmassen nun verboten?

Bild: Martin Ortner, Creative Commons CC BY 2.5

Gestern vormittags wurde im JURI Rechtsausschuss der EU über das neue Copyright-Gesetz in der EU (vor)entschieden. Dabei wurden das von Verlegern geforderte Leistungschutzrecht (Art. 11) mit 13:12 Stimmen und der Einsatz von Uploadfiltern (Art. 13) mit 15:10 angenommen.

Was sich gestern im JURI Rechtsausschuss der EU und auch danach abspielte, war ein kleiner „Krimi“, allerdings mit bereits (fast) absehbarem Ausgang. Das Opfer stand schon vorher fest: Das Internet. Die Täter irgendwie – wenngleich überraschend – auch: Vertreter der EU Fraktionen aus ALDE (Liberale), EPP (Volksparteien, etwa CDU/CSU), EFDD (Europaskeptische Populisten), ENF (Rechtsradikale, etwa Front National) – wo sich hier die AfD (ENF oder EFDD) ist eigentlich gleich. Aber es haben auch 2 Vertreter der S&D (Sozialdemokraten) dafür gestimmt (wer wie gestimmt hat, hat Julia Reda hier aufgelistet).

Grosses Geschrei – es fehlte nur noch das Popcorn

Kurz danach ging dann eine Empörungs-, Info-, Frage- und Klarstellungswelle durch das Netz. Die FDP beeilte sich zu erklären, dass sie dagegen seien, es aber nicht geschafft hätten, die beiden ALDE Vertreter zu überzeugen. Und selbst die AfD twitterte plötzlich, dass sie ja für das freie Internet seien (obgleich anders abgestimmt…ähm „mit der Maus verrutscht“). Ob und in wie weit das glaubwürdig ist, sei dem Leser anheim gestellt.

Als nächstes folgte dann gestern abend die Welle der Berichte der vor der Abstimmung oft ach so schweigsamen Presse, womit auch die Medien- & Marketing-Fachpresse gemeint ist (ausser t3n), sowie einiger Verbände (die lieber vor der Abstimmung über die DSGVO gemotzt haben). Links spart sich MR. WOM mal hier – es gilt ja nun irgendwie das Leistungsschutzrecht – und verweist stattdessen auf die Suche via Hashtags #LSR #Leistungsschutzrecht #Copyright #Uploadfilter #Artikel13 sowie seinen letzten Beitrag zu dem Thema.

Welche Folgen hat das nun für das Earned Media und den user-generated Content der Medienmassen – das Word of Mouth von uns allen?

„Die Maßnahmen werden das Internet zerstören. Die Menschen werden bei alltäglichen Dingen Probleme bekommen, wie dem Diskutieren von Nachrichten oder sich im Internet zu äußern. Es ist inakzeptabel, die Beteiligungsmöglichkeiten einzuschränken, um den Eigeninteressen großer Medienkonzerne zu dienen“ (Julia Reda, zitiert aus dem Beitrag „Etappensieg für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter“ am 20.06.2018 bei golem.de – übrigens, so ein Zitat wäre nach den neuen Gesetzen dann ggf. nicht mehr erlaubt).

Julia Reda hat hier Recht mit Ihrer Aussage, und zwar nicht nur in punkto Art. 13, der aktuell viel auch von Youtubern und anderen Influencern diskutiert wird. Es geht auch um das Leistungsschutzrecht.

Dieser Art. 11 betrifft „zwar“ offensichtlich „nur“ Verlags-(Medien-)inhalte, die dann nicht mehr so einfach teilbar sind im Netz. Hier sollen zwar Privatnutzer und einfach Links ohne Vorschau ausgenommen sein. Aber das Gesetz ist schwammig und unklar formuliert. Mit der Folge, dass jeder Nutzer sich nun fragen wird: Ja, darf ich das jetzt teilen oder nicht? Dabei vor allem auch: Darf ich ein von mir gemachtes Foto einer Anzeige eines Printmagazins teilen, darf ich ein Online-Advertorial teilen, darf ich Branded Content, Native Ads von Verlagsangebotenen teilen? Im Zweifel teile ich als Nutzer dann gar nix mehr.

Art. 13 wiederum betrifft das Urheberrecht an Inhalten bzw. das Teilen bzw. Hochladen solcher Inhalte. Hier geht es nicht nur um die Urheberrechte von Presseerzeugnissen – also von Verlagsinhalten – sondern um jegliche Inhalte (zumindest liest es sich so für den Laien). Das kann also auch marken-eigener Content im Sinne des Content- oder Viral-Marketing sein. Aber ggf. auch viel mehr, evt. auch Bilder, die ich von einem Produkt mache oder Screenshots einer Website, die ich im Sinne einer digitalen Word of Mouth Empfehlung teilen möchte.

Das Problem dabei ist: Solche Inhalte sollen zukünftig vor dem Hochladen durch die „Online content sharing service providers“ daraufhin überprüft werden, ob der hochladende Nutzer auch die Rechte an den Inhalten daran besitzt. Dies kann z.B. durch Uploadfilter erfolgen.

Mit „Online content sharing service providers“ sind hier wahrscheinlich in erster Linie Facebook, Google und Co. gemeint. In zweiter Linie kann aber auch jeder Blogger, jedes Forum, jeder Influencer wie auch jede der sogenannten (oft durch Verlage betriebenen) Influencer- und Word-of-Mouth-Plattformen betroffen sein.

Was bedeutet das für den Nutzer (oder auch Weiterempfehler bzw. „Jedermann-Influencer“) in Bezug auf das digitale Teilen und damit das digitale Word of Mouth zu Marken?

Selbst wenn der Nutzer meint (oder weiss), die Rechte z.B. an einem Foto von einem Produkt (das er sozial medial als Empfehlung teilen möchte) zu besitzen, kann z.B. der Uploadfilter von Facebook das Hochladen verweigern, da der Algorithmus das Bild fälschlicherweise als Verlags- oder Marken- und nicht als Usercontent einordnet.

Und damit wäre jegliches user-generated Earned Media von Konsumenten zu Marken nicht mehr möglich, weder als geteilter, noch als verlinkter Content. D.h. die Media-Form, die aktuell am stärksten wächst und für Marken die grösste Wirkung auf die Bekanntheit und den Kauf hat, würde in ihrer digitalen Variante beschränkt, wenn nicht sogar abgeschafft.

Offen bleibt, ob die (Konsum)Marken das wollen. Denn bisher hat sich keine der grossen Marken dazu in irgendeiner Form geäussert.

Wie und was wird der Nutzer zukünftig noch teilen?

Sofern das Gesetz umgesetzt wird, werden Nutzer zukünftig wohl nur noch ihre eigen erstellten Inhalte oder die von anderen Nutzern teilen und verlinken. Aber sicher keine Markeninhalte oder  Verlagsinhalte mehr, wie auch der geschätzte Thomas Knüwer schon 2012 dargestellt hat (auch wenn er zwischenzeitlich von seiner Linie abgewichen ist und doch wieder auf Verlagsinhalte verlinkt).

Damit bleiben dem Nutzer zukünftig nur noch zwei Möglichkeit des Teilens: Per mündlicher Empfehlung von Angesicht zu Angesicht sowie digital im Darknet. Ersteres geschieht immer noch am häufigsten und hat zudem die beste Marketing-Wirkung. Letzteres wäre sich keine Option für Marken. Jedenfalls noch nicht.

Und jetzt? Die Copyright-Reform der EU wird kommen. Nicht.

Noch ist der Kampf um das freie, teil- und verlinkbare Internet nicht verloren. Zum einen stehen noch Urteile des EUGH aus, zum anderen wird wohl erst am 4. Juli im EU Parlament von allen Abgeordneten über die Vorlage des Rechtsausschusses abgestimmt.

Wer diesen Unsinn der Copyright-Reform also noch verhindern will, nutzt bis dahin die Angebote von https://changecopyright.org/de oder https://savethelink.org/de.

 


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Kill your Media-Darlings – welche Rolle Earned Media im Marketing zukünftig spielt

Earned Media – die Stimme des Kunden – ist aus dem Marketing heute nicht mehr wegzudenken.

Täglich wird von den Internetnutzern millionenfach Content produziert – sie sind mittlerweile für rund 80 Prozent aller Inhalte im Internet verantwortlich.

Das Word of Mouth der Konsumenten spielt auch im realen Leben eine wichtige Rolle: Geschätzt eine halbe Milliarde markenbezogene Gespräche von Konsumenten beeinflussen die Kaufentscheidungen Dritter.

Mit dem Kunden ist neben Exekutive, Judikative, Legislative und den Medien ist  eine „5. Gewalt“ entstanden: Der Kunde als Werbeträger und Earned Media als neue wichtige Mediaform für die Marketing- und Mediamix-Planung.

Mehr Infos zu dem Thema gibt es am 19. April 2018 ab 18 Uhr im Vortrag von MR. WOM beim Marketing Club Lago. Der Vortrag erläutert die Bedeutung von Earned Media für das Marketing und zeigt,  wie Marken Earned Media in den Media- und Marketingmix integrieren können.

Vortrag von MR. WOM beim Marketing Club (MC) Lago

„Kill your Media Darlings – welche Rolle Earned Media in Zukunft im Media- und Marketingmix spielt.“

Wann: Donnerstag, 19. April 2018 um 18 Uhr

Wo: Villa Prym, Seestraße 33, D-78467 Konstanz / Deutschland

Anmeldung über den MC Lago

PS: Wer am 19. April keine Zeit hat, kann für noch mehr Input und Wissen auch ein persönliches WOMMinar von MR. WOM buchen.

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“Der Inhalt bin ich” – das Webinar zu User Content am 20.12.2017

Welcher Content wirkt wie, ist User Content besser als Brand Content? Und welche Relevanz hat #UGC im Marketingmix?

Dazu darf MR. WOM am 20.12.2017 von 9:00 – 9:45 h sein erstes Webinar halten im Rahmen der virtuelle Digi-Konferenz Reihe „OMT meets X-Mas“ (powered by SEMrush).

Das Webinar “Der Inhalt bin ich – Warum User generated Content die Zukunft im (Content) Marketing ist“ bietet allen Agentur- und Markenverantwortlichen einen kleinen Vorgeschmack auf die auch in 2018 wieder geplanten OMT Tages-Seminare zu „Digital Word of Mouth“ (Termine 2018 derzeit noch offen) sowie die Inhouse „WOMMinare“ und Workshops zu Word of Mouth und Earned Media von MR. WOM.

Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos, anmelden kann sich hier.

Die OMT Webinarreihe zur Adventszeit läuft von 18.12. bis 21.12.2017 und bietet für Online-Marketing-Interessierte eine Vielzahl spannender Inputs von namhaften Experten mit Inhalten von A wie Amazon bis Y wie Youtube.

Die Teilnahme lohnt sich also. Und das Weitersagen wäre wünschenswert.

 

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Word of Mouth am Blackfriday & Cybermonday

Die US-Verkaufstage Blackfriday und Cybermonday – die in den USA traditionell den Start der Weihnachtsverkäufe einläuten – machen mittlerweile auch in Europa von sich reden (auch wenn in der Schweiz eher davon gesprochen wurde, dass die grossen Online-Shops alle „Blackouts“ am Blackfriday hatten).

Wie wichtig Word of Mouth (WOM) – mit 74% Hauptgrund für Einkäufe – und Earned Media für den Marketingerfolg an diesen beiden Tagen sein können, zeigen einige Insights und Studien:

Der OnPage Einsatz von Produkt-Bewertungen und User Testimonials steigert im Sinne Social Proof das Vertrauen und damit die Konversionsraten um 2,3 % (Studie: Qubit 2017)

Empfehlungsprogramme und Influencer (Blogger) – passend ausgewählt und richtig eingesetzt – können grosse Wirkung sowohl vor als auch während der beiden Super-Sales-Tage entfalten.

User-generated Foto-Content (statt Werbe-Fotos/Markenbildern) wird von 77% der Shopper bevorzugt.

Insbesondere Millenials lassen sich mit 82% stärker als Baby Boomer durch das Word of Mouth ihrer Freunde beim Kauf beeinflussen.

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Mehr Insights zum Einsatz von Word of Mouth und der Planung von Earned Media bieten Ihnen die WOMMinare von MR. WOM – bis zum 31.12.2017 zum Sonderpreis buchbar.

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#WOMDAY 2017 – Die Special Sales Aktion von MR. WOM zur Weihnachtszeit

Der erste Schnee ist gefallen, Blackfriday & Cybermonday sind vorbei und das erste Adventslichtlein hat auch schon gebrannt – Zeit für den allerersten #WOMDAY by MR. WOM.

#WOMDAY – Das besondere WOM Geschenk für Marketing- und Agenturverantwortliche zur Weihnachtszeit

Am WOMDAY bietet MR. WOM Markenentscheidern die Möglichkeit, Leistungen von MR. WOM zu stark vergünstigten Konditionen noch im „alten“ Jahr im voraus für das Folgejahr zu buchen.

Marketingverantwortliche haben damit die Möglichkeit, noch vorhandene Restbudgets des „alten“ Jahres sinnvoll einzusetzen. Und vorausschauende Marketing-Einkäufer können den WOMDAY nutzen, um via PrePayment kostenoptimiert WOM & Earned Media Leistungen für das Folgejahr zu beziehen.

Dieses Jahr (2017) bietet bot MR. WOM attraktive Spezialpreise für einige seiner WOMMinare & Workshops (Die Aktion ist nun ausgelaufen, daher wurden die Angebote entfernt).

WOM Basics Training: Der perfekte Einstieg für alle Marketing- wie auch Agenturteams, um sich in den Bereichen Word of Mouth, Digital Buzz und Earned Media fit zu machen bzw. up to date zu halten.

WOM Secrets Training: Inspiration und Insights zur Psychologie und den Mechanismen von WOM – ideal für Agenturen und Marken, die eigene Communities, Empfehlerprogramme und Produkttest-Plattformen betreiben.

Earned Media Planning Training: Die optimale Weiterbildung für Marketing- und Media-Verantwortliche von Marken wie auch Mediagenturen im Bereich der WOM Strategie und Earned Media Planung.

Brand WOM Workshop: Der individuelle Workshop für Marken zur Entwicklung des eigenen Word of Mouth Marketings – massgeschneidert auf die Ziele und Bedürfnisse jeder Marke.

Jetzt Angebot anfordern

Hier können Sie ihr persönliches WOMMinar Angebot zu Vorzugskonditionen anfordern.

Der WOMDAY wird ab diesem Jahr nun regelmässig jeweils vom ersten Montag im Dezember bis zum 31.12. stattfinden.

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Mit User generated Content zur Reisezielwahl

Welchen Einfluss (vor allem auf die Marken Awareness) bezahlte Reiseberichte von Influencern im Social Web haben können, hat Neckermann bereits zusammen mit „Bibi“ unter Beweis gestellt. Doch führt dies auch zu Kaufentscheidungen?

Eine Studie von Sony vom Mai diesen Jahres zeigt nun, wie wichtig nutzergenerierte Inhalte auf Instagram für das Tourismus-Marketing sind:

Demnach lassen sich 50% der Nutzer von Empfehlungen und Reisebildern ihrer Freunde und Bekannten bei der Reisebuchung beeinflussen. 45% nutzen Reisebilder auf Instagram zur Inspiration bei der Auswahl ihrer Reiseziele.

Die Studie belegt damit, dass es vor allem der user-generated Content (UGC) von „Jedermann“ Influencern – sprich normalen Konsumenten aus dem persönlichen Umfeld – ist, der Reisebuchungen beeinflusst.

Daraus ableitend kann man schlussfolgern, dass für eine erfolgreiche Earned Media Strategie ein Mix aus Influencer und Advocacy (=Word of Mouth) Marketing sinnvoll sein kann:

  1. Via Influencer Stars kann die Bekanntheit für Reisedestinationen im Sinne einer Nutzer-Inspiration gesteigert werden. Doch Awareness und Inspiration allein reichen nicht aus, um in der gesamten Customer Joureny zu punkten.
  2. Parallel dazu müssen Touristikmarken auch via digitale Word of Mouth Marketing Massnahmen für User Content von normalen Urlaubern sorgen, um die Kaufentscheidung nachhaltig zu beeinflussen.

Für die Studie wurden Analysen der Beratungsfirma OneFifty mit Daten des Marktforschers OnePoll ausgewertet. Basis hierfür waren Antworten von 5.432 Befragten aus Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

 

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#dmexco 2017 – der Kunde im Mittelpunkt der Digitalisierung

Bald ist es wieder soweit: Am 13. und 14. September 2017 öffnet die dmexco wieder ihre Pforten für mehr als 1.000 Aussteller, 50.000 Besucher in neu noch mehr Hallen.

Der Kartenverkauf beginnt heute – bis 21. August kosten die Tickets 99 €, danach wird es dann teurer.

Was die dmexco dieses Jahr bietet?

Man mag sich fragen, ob es nach den letzten Erfolgsjahren wieder neue Superlative geben wird?

Das Motto der Messe lautet in 2017 „Lightening the age of tranformation“ und verspricht einiges. Bleibt zu hoffen, dass auch Pro und Kontra „beleuchtet“ werden und auch Kritisches „ausgeleuchtet“ wird, wie etwa die „dunkle Seite“ des digitalen Marketing.

MR. WOM setzt jedenfalls darauf, dass es lt. dmexco auch jede Menge querdenkende Inspiration zum Thema „Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht immer noch der Mensch als Konsument“ geben wird. Anderenfalls wäre wirklich ein Urlaub in der Südsee eine bessere Alternative

Dieses Jahr wird es zudem eine „World of Experience“ Hall geben, von der sich MR. WOM einiges verspricht. Digitales endlich mal zum Anfassen, selber erleben. Denn letztlich geht es einzig und allein um den Konsumenten und seine Erfahrungen.

Apropos Konsument – das Thema ist so neu nicht – bereits an der dmexco 2014 hat der Digital Prophet von AOL – David Shing – schon sehr vieles dazu gesagt.

MR. WOM ist sehr gespannt, ob die ausstellenden Marketing- und Medienanbieter ebenso wie die CMOs der grossen Marken in ihren Keynotes auf den Bühnen an der dmexco 2017 dazu wirklich Innovatives bieten und nicht weiter den aufgewärmten Werbe-Bling-Bling um „tolle“ Reichweiten, Attention und Big Data.

Sondern echte Lösungen und Erkenntnisse auf breiter Linie zu Earned Media (z.B. User-generated Content) und Consumer Collaboration, die den Konsumenten als Menschen in den Mittelpunkt stellen und ernst nehmen, wie es das Cluetrain Manifest bereits seit 1999 eigentlich richtigerweise fordert, das aber wohl von keinem Marketingleiter bisher beachtet wurde.

In diesem Sinne – wir sehen uns auf der dmexco?! (wen von Euch würde ich stattdessen in der Südsee treffen?)

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Bildquelle: Screenshot Website dmexco.de

 

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