WOM beginnt mit W – wie Wertschätzung

MR. WOM wird immer wieder gefragt, wie man eigentlich Menschen zum Weiterempfehlen motivieren kann.

Eine der wichtigsten Grundlagen hierfür ist die Wertschätzung, die man seinen Nutzern, Kunden, Fans, potentiellen Konsumenten, Mitarbeitern und Geschäftspartnern entgegenbringt.

Anne Schüller schreibt dazu in Ihrem Buch „Das neue Empfehlungsmarketing„, Marken sollten „Spitzenleister der Herzen“ sein und ihren Fans etwas „Lohneswertes geben“:

  • ernst und wichtig genommen werden
  • das, Gefühl, jemand Besonderes zu sein
  • die Möglichkeit, sinnvolle Beiträge zu leisten
  • eingebettet in eine große Gemeinschaft zu sein
  • Teil von etwas ganz Großem zu sein

Wer das heute optimal umgesetzt hat ist Twitter mit seiner Dankesmail (die heute wahrscheinlich rund 300 Mio. Menschen bekommen dürften).

Twitter

 

Kritiker werden nun sicher sagen, das ist ja nichts Besonderes. Und sie liegen richtig damit: Es ist keine grosse Sache, einfach mal „Danke“ zu sagen. Oder einem Kunde die Bestätigung zu geben, dass er mitgeholfen hat, Wirkung gehabt hat oder man Dank eines Feedback etwas verbessern konnte.

Dennoch hapert es gerade in punkto genau dieser Wertschätzung noch bei vielen Marken, wie eine Studie von Edelman zeigt:

Wertschätzung

Es sind oft nur die kleinen Dinge, die es ausmachen, empfehlenswert zu sein – wie MR. WOM auch schon selber erleben durfte.

In diesem Sinne: Danke an alle Leser für das Feedback, die Empfehlungen, Likes, Shares, (Re)Tweets. Bleibt wertschätzend und dankbar Euren Stakeholdern gegenüber.

 

Alle Jahre wieder…mit Word of Mouth zum Weihnachtskauf

Weihnachten, das Fest der Liebe, steht vor der Tür. Und damit die Zeit des Schenkens, denn wir leben ja in einer Konsumgesellschaft.

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Bild: James Petts from London, England via Wikimedia Commons

Für viele Marken, aber auch Händler, ist es die wichtigste Zeit, wird doch hier oft der grösste Umsatz gemacht. Dementsprechend hoch ist auch das Werbeaufkommen.

Doch treffen Konsumenten in der hektischen Zeit ihre Weihnachtskauf-Entscheidung noch aufgrund von Werbung – oder wirken andere Einflüsse stärker?

Die Studie des Instituts für Empirie und Statistik – ifes – der FOM Hochschule untersucht das jedes Jahr.

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Ergebnis: Earned Media Touchpoints sind sehr bedeutende Informationsquellen bei der Suche nach Geschenken.

An Platz 1 stehen die persönlichen Empfehlungen von Freunden & Bekannten, an Platz 3 Suchmaschinen (deren Ranking durchaus via Online-WOM beeinflusst werden kann), Platz 4 geht an Kundenbewertung im Web, dann folgen auf 11 Testseiten im Web und auf 12 Empfehlungen von Freunden via Social Media.

Marken sollten daher an Stelle der (reinen) Werbe-Kakophonie unbedingt (auch) auf Word of Mouth setzen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, Word of Mouth zu Weihnachten zu starten?

Wer über WOM zu Weihnachten als Instrument nachdenkt, muss wissen, dass Word of Mouth seine Zeit braucht – in der Regel mindestens 2 – 4 Wochen – um sich zu verbreiten (sofern Word of Mouth über Kampagnen gestartet wird). Üblicherweise haben WOM Kampagnen dabei eine aktive Laufzeit (ohne Vorbereitung, Botschafterselektion etc.) von meist vier Wochen.

Interessant für die Planung von Word of Mouth Marketing Kampagnen ist hier nun der Zeitraum von Weihnachtseinkäufen: mehr als 60% der Deutschen kaufen Ihre Geschenke ab Oktober/November bis zum 15.12. ein.

Frauen kaufen dabei in der Regel deutlich früher Weihnachtsgeschenke ein als Männer. „Bis Mitte Dezember hat der Großteil der Frauen bereits den Geschenkeeinkauf erledigt. Männer fangen vielfach erst Anfang Dezember an, sich Gedanken zu machen und kaufen ihre Geschenke bis kurz vor Weihnachten“, so der FOM Studienleiter in der Meldung lt. FOM Website.

Will eine Marke, die sich an Frauen als Käufer richtet, also mittels WOM zu Käufen anregen, sollte die WOM Kampagne spätestens Mitte/Ende Oktober starten, damit sich die Kaufempfehlungen bis zur wichtigsten Weihnachts-Shopping-Zeit (Mitte November bis Mitte Dezember)  herumgesprochen haben.

Sind Männer die potentiellen Käufer, reicht es auch eine WOM Kampagne Mitte November zu starten.

Ein weitere Punkt der ifes Studie ist ebenfalls spannend in Bezug auf WOM Kampagnen: Familien mit Kindern, Personen über 50 Jahre, Rentner und Hausfrauen/-männer geben am meisten Geld für Weihnachtseinkäufe aus.  Marken die WOM Kampagnen planen sollten dies bei der Auswahl der richtigen Weitererzähler berücksichtigen, speziell wenn sie im Premium oder Gebrauchsgüter-Bereich angesiedelt sind.

Sechs Tipps für Marken zu mehr Abverkauf an Weihnachten

  1.  Integrieren Sie Word of Mouth in Ihren Marketingmix für Weihnachten
  2. Planen Sie rechtzeitig eine WOM Kampagne – inkl. Vorbereitungszeit sollten Sie schon im September mit der Konzeption loslegen
  3. Nicht jede soziodemografische Zielgruppe ist die beste Botschaftergruppe, wenn es um den Weihnachts-WOM geht: Denken sie daher auch ältere Zielgruppen und Rentner als Botschafter
  4. Planen Sie WOM nicht nur offline, sondern auch online – am besten in einer Kombi aus beidem
  5. Setzen Sie den Inhalt der WOM Kampagne nicht unbedingt auf Weihnachten sondern auf das Produtkerlebnis – es reicht schon, wenn man im Spätsommer bereits Krokanteier und Lebkuchen im Supermarkt findet und dann ab November bereits Weihnachtsmusik ertönt
  6. Vernetzen Sie ihre klassischen Massnahmen mit Word of Mouth und hebeln Sie die Wirkung der Empfehlungen durch paid und owend Media: Nutzen Sie den via WOM Kampagnen erzeugten Earned Media Output – z.B. in Form nutzergenerierter Inhalte, Bewertungen etc.  – in ihrer Werbung und den eigenen Medien, wie etwa der Website. Das steigert die Reputation der Marke, die Glaubwürdigkeit ihrer Werbebotschaften und die Sichtbarkeit ihrer Produkte.

Vom Nikolausi zum Osterhasi

Die obene genannten Tipps sind natürlich jetzt – kurz vor Weihnachten – schon zu spät. Aber gerade richtig für den WOM zur Oster-Geschenke & -Feier-Zeit: Denn kurz vor Frühlingsbeginn fangen viele Menschen an über die beginnende Outdoor Saison nachzudenken.

Marken mit Fokus auf Freizeit/Reisen, Outdoor/Sport, Sweets oder Grill(ier)Food & Getränke sollten am besten direkt nach Neujahr damit anfangen, ihren WOM & Influencer Mix für Ostern zu planen.

MR. WOM hilft ihnen gerne dabei, ob mit Workshops oder Kampagnen.

 

#INREACH 2015 Berlin – Influencer Marketing Konferenz

Heute – Mo. 7.12.2015 – nimmt MR. WOM an der #INREACH Konferenz für Influencer Marketing in Berlin teil – organisiert von den Machern von Futurebiz. Lt. Aussage der Veranstalter treffen sich dort „Marketingexperten mit Influencern: Auf der Marketing Konferenz, der Influencer Academy und dem Influencer Meetup. Mit dabei die Stars der YouTube und Blogger Szene aus Deutschland.“

Das Thema Influencer Marketing „trended“ bereits seit einiger Zeit – ob nun Youtube Vlogger, Instagramer oder Top Blogger – jede Marke will neuerdings mit dieser Art von Weitererzählern zusammenarbeiten. Das Thema machte auch nicht vor der re:publica dieses Jahr halt, dort gaben sich im Mai 2015 die Youtube Stars bei den Sessions sozusagen „die Klinke in die Hand“.

Grund genug für MR. WOM an der Konferenz teilzunehmen – nicht nur um mehr zu dem Thema zu erfahren, sondern auch um zu schauen, ob der Hype berechtigt ist oder nicht.

Passend zur Konferenz hat MR. WOM bei eine Grafik von Zuberance gefunden, die zeigt, dass Influencer Marketing nicht gleichbedeutend mit Word of Mouth Marketing ist – und die oftmals beschriebene hohe Wirkung von Influencer Marketing durchaus kritisch betrachtet werden sollte:

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Mehr zum Vergleich von WOM vs. Influencer Marketing während (MR. WOM wird live twittern) und nach der Konferenz.

 

Weitererzählbares und weniger Empfehlenswertes am #twfondue im Baracca

Am Samstag des vergangenen Wochenendes ist MR. WOM wieder dem Ruf von @swissky zum Twitterer Fondue Treffen (#twfondue) in´s Barraca gefolgt.

Nachdem letztes Jahr das #twfondue im Baracca am Flughafen stattfand, trafen sich die Twitterer dieses Jahr eher in kleiner Runde im Barraca auf dem Zürichberg.

Der WOM zum #twfondue und zum Barraca

Viel gezwitschert wurde übrigens nicht, dazu waren wir viel zu sehr in unsere Gespräche vertieft und mit dem Käse Fondue beschäftigt – wer was dazu lesen will, schaut hier nach. Der Offline WOM untereinander war also wichtiger.

Zu Beginn sassen wir bequem am Feuer zusammen, auch Weinauswahl, Käsefondue und Desserts wie auch das Ambiente und der Blick von der Terrasse auf Zürich hinunter waren gut und stimmig und machen die Location durchaus zu einem weitererzählbaren Erlebnis.

Allerdings war der Service doch etwas „speziell“: Zuerst gab es Seltsamkeiten bei der Auswahl der normalen und der grossen Tavolata (Vorspeise), dann ein wenig Durcheinander beim Dessert (gross-Bestelltes kam erst klein daher) und zu guter Letzt mussten wir sehr viel Ausdauer haben bei der Bezahlung. Übrigens: wer im Barraca mit der Postkarte (oder teils ähnlichen Zahlungsmitteln) zahlen möchte, sollte gute Freunde mit Bargeld mit dabei haben.

Was auch ein wenig wundert – zumindest MR. WOM: Das Barraca verrechnet für 0.5 l Hahnenwasser 5 Franken. Ob das jedem schmeckt und positiven WOM erzeugt?

Gute Inspiration zum Schluss

Abseits des Service wurde MR. WOM dann doch gütlich gestimmt. Der Grund lag in dem analogen Weitererzähltool des Barraca. Dort bekommt man nämlich zum Schluss des Essens einen Korb mit Postkarten, mit denen man Freunden einen Fondue-Gruss (o.ä.) senden kann – einfach Postkarte schreiben, Adresse drauf und das Barraca versendet dann die Karten gratis.

https://pbs.twimg.com/media/CU7LrvoUwAACQaY.jpgEine einfache, aber gelungene Idee, um zum Weitererzählen anzuregen. Allerdings sollte dann auch der Service passen, sonst könnten die guten Weiterzähltools eher das Gegenteil erzeugen…

Danke allen Teilnehmern des #twFondue 2015 für die tollen Gespräche und @swissky für die Organisation.

 

US Craft Brauer Ballast Point erlöst eine Milliarde – auch Dank Word of Mouth

Gestern meldete u.a. das Manager Magazin, dass der Getränkekonzern Constellation Brands – der grösste Weinproduzent der Welt und im Biermarkt u.a. mit Corona aktiv – den US Craft Beer Hersteller Ballast Point für ein Milliarde US Dollar übernimmt.

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Bild via Flickr: CC Lizenz by Didriks

Das ist nicht nur für für den Markt der Craft Brauereien eine ziemlich „wommige“ Sache, sondern auch für die Marketing Disziplin Word of Mouth ein grosser Erfolg. Denn Ballast Point – wie viele andere „Handarbeits“-Biere auch, ist eine Marke, die fast ausschliesslich auf Word of Mouth im Marketing setzt.

Der Milliarden WoM

Ob in den USA oder in Deutschland – die Szene der Craft Brauer setzt seit Anbeginn auf Mundpropaganda, Empfehlungen und Kollaboration mit den Kunden statt auf traditionelles Marketing und hat erfolgreich aus der Not fehlender Werbe-Budgets eine Tugend gemacht. Der WoM ist dabei durchaus in der DNA der Craftbrauer verankert – wie bei vielen Graswurzel-Bewegungen:

Getrieben von Konsumenten, die keine Lust mehr auf den Einheitsgeschmack der Massenbiere hatten, fingen einige wenige als Heimbrauer an, entwickelten mehr und mehr Expertise und tauschten sich untereinander aus. Netzwerke und eine sehr kreative und aktive Szene entstanden und mit ihr spezielle Biere mit weitererzählbaren, weil andersartigen, verrückten Marken- und Produktnamen, die man wie Wein verkosten kann. Man probierte neue Bierkreationen, teilte sein Wissen zum Selberbrauchen, tauschte sich aus und bekam Feedback für Verbesserungen und Empfehlungen.

Wie Ballast Point Word of Mouth Empfehlungen generiert

So setzte auch Ballast Point seit dem Start auf spezielle Bier-Events, etwa “Beginner Brew Class” oder „Hoppy Yoga„, bei denen Kunden einen kleinen Betrag zahlten und hinterher ein „Social Beer“ miteinander tranken.

Ja – Sie haben übrigens richtig gelesen – bei „Hoppy Yoga“ macht man zusammen Yoga und trinkt danach ein Bier zusammen. Das Ganze findet direkt in einer der kleinen Craft Brauereien statt – z.B. im Brauerei-Lager.

Auch gab es „Tasting Rooms“, in denen die zahlreichen Biervariationen der Craft Brauer verkostet wurden, ähnlich einer Weindegustation. Hierzu wurden meist noch sogenannte „Food Trucks“ miteingeladen – mobile Imbisswagen mit neuen Foodkreationen wie etwa in Deutschland das Running Mhhh – die Maultaschen als Burger oder „Currywurst“ anbieten.

So wurden verschiedene Szenen und Netzwerke miteinander verknüpft, was es der Mundpropaganda leichter macht, grössere Reichweite und Wirkung zu entfalten.

All diese Events geben den Kunden vertieftes Wissen zum Produkt, beim sozialen Bier bleibt man gerne länger für ein Bier mehr zusammen, bekommt ein spezielles Zusammengehörigkeitgefühl und eine Community entsteht, aus der heraus jede Menge Empfehlungen und Gesprächsstoff über eine Craft Brauerei entstehen. Und das zog natürlich auch eine digital Buzz Welle nach sich:

Bier Aficionados und Blogger teilten ihre Bewertungen von Degustationen und Events auf Facebook, Twitter, Instagram etc.. Ballast Point nutzte dies, in dem sie eigene Seiten in den einschlägigen Social Networks aufbauten, inklusive Linkedin und Youtube. Speziell Youtube ist für Ballast Point dabei ein wichtiger Kanal, auf dem die Marke Brauereiführungen, den Brauprozess und Verkostungs-Test neuer Sorten zeigen.

Dabei spielt die Vielfalt der Sorten und immer neue Experimente mit neuen Geschmacksrichtungen eine wichtige Rolle – sie geben der treuen Kunden-Community stetig jede Menge neuen Gesprächsstoff.

 

WOM @ Suisse EMEX 2015

Anfang des Jahres stellte MR. WOM die Prognose, dass 2015 das Jahr des WOMs in DACH werden könnte. So ganz falsch war das wohl nicht – bis August 2015 wurden bisher über 130 WOM Kampagnen in DACH durchgeführt.

Auch was die Zahl der Vorträge und Fachbeiträge zum Thema anging, war es bisher ein sehr „wommiges“ Jahr in DACH. So durfte MR. WOM u.a. als Referent beim „AGOF Talk zu WOM“ und der w&v Marketing Convention mitwirken – und weitere Termine stehen an.

Wie aktuell am Dienstag, 25.08.2015, an der Suisse EMEX in Zürich, bei der MR. WOM nicht nur eine Keynote halten darf, sondern auch ein kleines  Praxisforum mitgestalten darf.

Word of Mouth und Collaborative Marketing am 25.08.2015 an der Suisse EMEX

Mundpropaganda und Empfehlungen, Social Media Buzz, Online Ratings & Reviews und User generated Content nehmen heute immer stärker Einfluss auf die Kaufentscheidung von Kunden. Warum, wieso und weshalb, zeigt der Vortrag von MR. WOM:

Vortrag „Word of Mouth ist die beste Werbung“ am 25.8.15, 9.30 h, Online Forum, World of Digital Business, Halle 6, Stand 6.400

Link: http://www.suisse-emex.ch/besucher/forenprogramm/

Wie Marken die neue Konsumentenmacht für sich nutzen können, in dem sie ihre Kunden als freiwillige Assistenten im sogenannten Collaborative Marketing einbinden, zeigt danach am Nachmittag dann das Praxisforum zum Thema in vier Impuls-Sessions inklusiv Wissensaustausch und Fragerunde:

  • 14.00 – 14.30 Uhr Intro: Collaborative Marketing – Definition, Relevanz, Anwendungen
  • 14.30 – 15.00 Uhr Impulssession 1: Fallbeispiele zu Erfolgsfaktoren von Word of Mouth Marketing (by MR. WOM)
  • 15.00 – 15.30 Uhr Impulssession 2: Storytelling – Wie man mit Content zum Weitererzählen off- und online anregt (by Markus Gabriel, Angelink)
  • 15.30 – 16.00 Uhr Impulssession 3: Word of Mouth Marketing Kampagnen als neue Mediaform in der Schweiz –Best Cases (by MR. WOM)
  • 16.00 – 16.30 Uhr Impulssession 4: Community driven Communication & Campaigning (by Florian Wieser, The Relevent Collective)
  • 16.30 – 17.00 Uhr Collaborative Marketing Panel: Offene Diskussion und Wissensaustausch mit den Teilnehmern

Praxisforum 2 „Collaborative & Word of Mouth Marketing“ am 25.8.15, 14.00 – 17.00 h Praxisforum 2, World of Digital Business, Halle 6, Stand 6.211

Link: http://www.suisse-emex.ch/besucher/praxisforum-2/

Hallenplan Halle 6: http://s.emex.bwkunden.com/1440073464/emex_hallenplan-halle-6_web.pdf

Karten gibt es unter: http://www.suisse-emex.ch/besucher/ticketing/ – einige Aussteller bieten Gratistickets an, etwa:

10 Fakten zu Collaborative Marketing – eine Grafik zur Einstimmung

Passend zur EMEX15 hat trnd – Europas führender Anbieter für Collaborative Marketing – eine kleine Infografik mit ein paar Zahlen & Fakten zu Word of Mouth und Collaborative Marketing zusammengestellt:

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Aktuelle WOM Dates – Termine rund um Word of Mouth & Collaborative Marketing

Die Sommerpause ist nun (zumindest in der Schweiz) fast vorbei und es stehen wieder ein paar neue spannende Marketing Fachevents für den August und September 2015 an – wiederum mit jede Menge Mundpropaganda, aber auch Collaborative Marketing Themen.

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Word of Mouth Termine im Überblick

  • 14.08. – 16.08.2015: Barcamp Schweiz | Zürich
  • 25.08. – 26.08.2015: Suisse EMEX Marketing Messe | Zürich | Vortrag & Praxisforum zu Word of Mouth / Collaborative Marketing
  • 02.09. – 03.09.2015: Werbewirkungsgipfel | Köln | mit „Collaborative Marketing“ Stand von trnd
  • 16.09. – 17.09.2015: dmexco | Köln | Vortrag von MR. WOM für trnd zu Collaborative Marketing (Vortrag am 16.09.2015 von 16:00 – 16:45 h, Halle 6, Seminarraum 5)
  • 24. – 25.09.2015: NEXT Digitalkonferenz | Hamburg | Themen: How we will live /(move, work, shop, make & play)

Termine im Detail

Am 14. – 16.8. findet wieder das Barcamp Schweiz in Zürich statt – eine gute Möglichkeit nicht nur Digitales zu erleben und kollaborativ zu diskutieren, sondern auch eine hervorraggende Möglichkeit, um digitale Influencer zu treffen. Daher reut es MR. WOM auch ziemlich, dass er dieses Jahr (aus familiären Gründen) nicht wieder an dem gut von Hofrat/Suess und Thomas Gemperle vorbereiteten Event im Zentrum „Karl der Grosse“ teilnehmen kann.

Am 25. & 26. August geht es dann weiter mit der Marketingmesse Suisse EMEX in Zürich. Hier darf MR. WOM am 25.08.2015 um 9:30 h nicht nur eine Keynote zu „Word of Mouth ist die beste Werbung“ halten (Online Forum, Halle 6, Word of Digital Business, Stand 6.400), sondern auch am Nachmittag ab 14 h zusammen mit Markus Gabriel von Angelink und Florian Wieser von The Relevent Collective das Praxisforum 2 zu „Collaborative Marketing“ mitgestalten.

Vom 02.09. bis 03.09.2015 ist dann der Werbewirkungsgipfel in Köln, bei dem trnd mit einem „Collaborative Marketing“ Stand teilnehmen wird. Dort gibt es spannende neue Insights zur Wirkung und Return on Word of Mouth & Collaborative Marketing. MR. WOM wird für trnd ebenfalls am Werbewirkungsgipfel teilnehmen.

Am 16.09.2015 darf Mark Leinemann (alias MR. WOM) dann in seiner Funktion als Sprecher für trnd seinen Vortrag „Warum Collaborative Marketing die Brücke zum Kunden ist – und die Zukunft im Marketing“ an der dmexco halten. Der Vortrag findet am 16.09. von 16:00 – 16:45 Uhr im Seminarraum 5 der Halle 6 der dmexco (KölnMesse) statt.

WICHTIG: Wer zu dmexco 2015 kommen möchte, sollte sich noch bis spätestens 17.08.2015 bei der dmexco um ein kostenloses Messeticket kümmern – denn danach kosten die Tickets nämlich ab 99 € pro Person.

Am 24.09. & 25.09.2015 begibt sich dann die NEXT Digitalkonferenz in Hamburg auf die Suche nach dem Verbraucher von morgen – und behandelt die Zukunfts-Themen: How we will live: move, work, shop, make & play. Ob MR. WOM teilnimmt, ist noch offen (Akkreditierung nur nach Voranmeldung und Einladung). Die NEXT15 wird sicher inhaltlich spannend wie unterhaltsam werden: Erstmals nach 6 Jahren wieder in Hamburg, werden politische mit wirtschaftlichen Zukunftsthemen behandelt und der Event kulturell mit dem Reeperbahn Festival – Deutschlands größtem Clubfestival – verknüpft. Das verspricht ein interessante Mischung zu werden – irgendwo zwischen re:publica, TED(X) Event und dmexco angesiedelt.

Wer von den geschätzten Lesern von MR. WOM ist wann wo bei welchem Event? MR. WOM freut sich auf das persönliche Treffen an einem der o.g. Events.

 

„Sei wirklich gut und bring´die Menschen dazu, dies engagiert weiterzutragen“…

Empfehlungsmarketing-Buch…so lautet das abschliessende Fazit des neuen Buches „Das neue Empfehlungsmarketing“ von Anne Schüller – der führenden Expertin für Empfehlungsmarketing, das MR. WOM gestern sicher als einer der Ersten per Post erhalten hat.

Mit im Buch dabei ist – und darauf ist MR. WOM ein kleines bisschen stolz – auch ein Gastbeitrag von MR. WOM zu Word of Mouth Marketing Kampagnen. Danke & Merci an Anne Schüller an dieser Stelle für die damalige Anfrage und die Möglichkeit für den Gastbeitrag.

Das neue Buch basiert auf dem Klassiker „Zukunftstrend Empfehlungsmarketing“, wurde aber inhaltlich vollständig überarbeitet, mit neuen Praxisbeispielen gefüllt und ergänzt durch Fachbeiträge anderer Experten, wie etwa dem Social Media & PR Experten Torsten Panzer sowie ehemaligem Mitkollegen in Sachen Word of Mouth aus vergangenen Tagen bei einer niederländischen WoM Plattform.

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Anne Schüller ist mit dem neuen Empfehlungsmarketing ein für kleine und grosse Unternehmen, aber auch Unternehmer und Selbständige, sehr lesenswertes Praxisbuch gelungen, das umfassend und nicht zu theoretisch das breite Feld des Empfehlungsmarketing abdeckt – von Empfehlungen im Verkaufsgespräch, Referenzkundenmarketing, Word of Mouth, Viral und Buzzmarketing bis hin zu den rechtlichen Aspekten.

Mehr zum Buch und eine Bestellmöglichkeit findet sich hier:
Das neue Empfehlungsmarketing: Durch Mundpropaganda und Weiterempfehlungen neue Kunden gewinnen

Was haltet Ihr von dem Buch – und dem Gastbeitrag von MR. WOM darin? Sollte MR. WOM evt. selber ein Buch über Word of Mouth schreiben?

MR. WOM freut sich über Rezensionen, Bewertungen und Kommentare hier im Blog.

 

MR. WOM goes trnd – was bleibt und was sich ändert

Nicht nur die Spatzen zwitscherten es mittlerweile „vom DACH“, auch die Medien haben schon darüber berichtet: MR. WOM alias Mark Leinemann ist nun bei trnd an Bord – dem führenden Anbieter für Collaborative Marketing in Europa (siehe Meldungen z. B. von New Business oder der  Handelszeitung sowie die offizielle Meldung von trnd).

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Bildquelle: Martin Kroll W&V

Da darf natürlich – auch im Sinne der Transparenz – eine Stellungnahme von MR. WOM im Blog nicht fehlen (auch wenn diese als MR. WOM im gewohnt typischen Stil der 3. Person singular verfasst ist, ist als Absender damit durchaus Mark Leinemann in der 1. Person singular gemeint):

Zuerst einmal ist MR. WOM sehr glücklich und dankbar, mit und für trnd tätig werden zu dürfen und freut sich auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kollegen bei trnd.

Die Entscheidung zur Tätigkeit für trnd war wohl überlegt und wurde von MR. WOM´s Mission geprägt, einerseits seinen Kunden optimale „WOMMablity“ (Weitererzählbarkeit) auf hohem Niveau zu bieten und andererseits als „Botschafter“ das Thema Word of Mouth im Markt bekannter zu machen.

In der Position als Client Service & Consulting Director darf MR. WOM nun neben der Beratung und Umsetzung von Collaborative Marketing Lösungen für Marken in Deutschland, Österreich und der Schweiz die trnd DACH GmbH auch als “Erster Botschafter” für Collaborative Marketing in der Öffentlichkeit vertreten – z.B. als Speaker bei Kongressen und Events (wie etwa der W&V Marketing Convention am 16. Juni 2015).

Mitentscheidend war dabei sicher auch, dass MR. WOM – neben seiner Tätigkeit für trnd – auch nach wie vor MR. WOM bleiben darf.

Was bleibt und was sich ändert

Wer MR. WOM besser kennt, der weiss, dass MR. WOM auch in der Vergangenheit zusätzlich zu seiner Tätigkeit als MR. WOM bereits für andere Word of Mouth Anbieter aktiv war.

So unterstützte er u.a. bis Ende 2014 ein österreichisches Word of Mouth (WoM) Startup im Bereich Strategie, Sales und Business Development und verantwortete von 2010 bis 2012 die Vermarktung eines holländischen WoM Anbieters in D A CH.

Diese Kombination macht damals wie heute Sinn, bietet sie interessierten Kunden doch die Möglichkeit eines 360 Grad One-Stop-Services im Bereich Word of Mouth Marketing – vom Knowledge Transfer via Blog, Key Notes, Seminare und der Strategieberatung über die Umsetzung von Kampagnen bis hin zu Systemen und Solutions für Word of Mouth Marketing.

Daran ändert sich auch jetzt nicht viel für Marken und Marketingverantwortliche, die nach dem optimalen WoM suchen. Bestehende und neue Kunden dürfen sich daher auch in Zukunft bei MR. WOM über ein breites Angebot folgender Word of Mouth Marketing Services freuen:

Gleichwohl gibt es auch ein paar Änderungen – zum Vorteil für Kunden von MR. WOM:

Durch die Tätigkeit von MR. WOM für trnd profitieren Kunden von der 10-jährigen Erfahrung von trnd aus mittlerweile 800 WoM Kampagnen.

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 Bild: trnd

Darüber hinaus können Kunden von MR. WOM die im Markt erprobte IT-Lösung trndsphere™ für das Collaborative Marketing mit ihren Konsumenten im Sinne einer Branded Community nutzen. Mit der SaaS (Software as a Service) Lösung von trnd lassen sich Collaborative Marketing Tools als Kampagnen und als Social CRM individuell, schnell und einfach in jede bestehende Marketing- und Softwarelandschaft integrieren.

Kunden von MR. WOM haben dadurch doppelte Vorteile: individuelle und kreative Beratung und Wissensvermittlung in Sachen WoM und umfassende Collaborative Marketing Lösungen für Word of Mouth Marketing Kampagnen, die CoCreation via Realtime Consumer Insights zur Produktentwicklung und die Generierung von Social Content.

Wer noch mehr wissen will, oder auch Interesse an den Möglichkeiten des Collaborative Marketings via trnd hat, der hinterlässt einen Kommentar hier im Blog oder meldet sich direkt bei MR. WOM – denn Word of Mouth beginnt immer mit einem Gespräch 😉

MR. WOM freut sich über Ihr/Euer Feedback.

Marketing mit und für Menschen

Die Marketingbranche steht diese Woche ja bekanntlich ein wenig unter dem Einfluss des Cannes Lions Festivals. Seit 21.6. wird in Cannes über Kreativität, Werbung und Marketing gesprochen und es werden die begehrten Löwen-Award verliehen.

MR. WOM ist natürlich neugierig, wohin dieses Jahr die Marketing (P)Reise geht. Auf Spiegel online stolperte MR. WOM heute über einen Beitrag der Werber Stefan Kolle und Fabian Frese zu den neuen „Kreativtiteln“ in der Branche, die das digitale Business so mit sich bringt.

Dabei wird auch auf die Veränderung der Branche durch die digitale Transformation eingegangen (Zitate aus dem Artikel bei Spiegel Online):

Heute brauchen Marken und Produkte unendlich viele Fachleute, um sich Gehör zu verschaffen. […]

Es reicht nicht mehr, Werbebotschaften für Produkte in die Welt zu senden. Marken wollen selbst zum Gesprächsthema werden. Viele Filme, Apps und Events werden mit hohem technischen Aufwand einzig entwickelt, um im Netz für Gesprächsstoff zu sorgen.

Und es werden auch schöne Beispiele der über 3.000 Wettbewerbsbeiträge im Bereich Film genannt, von denen

mittlerweile weit über die Hälfte ausschließlich fürs Internet konzipiert wurden.

Die Welt des Marketings ist komplexer geworden. Doch auch wenn mit Online. Mobile, Social neue Möglichkeiten der Vernetzung mit dem Kunden bestehen, wird oft immer noch an den alten Denkmuster festgehalten.

Marketing for people

Das zeigt auch das inspirierende Video vom Vortrag von Keith Weed – Marketingleiter von Unilever – der gestern über das „Marketing for People“ gesprochen hat.

Keith Weed zeigt darin tolle Beispiele, was Marketing (oder besser gesagt doch meist nur Werbung, was nur ein Teil des Ganzen ist) wie heute für Menschen machen kann – auch durch den Einsatz neuer Technologien.

Der Ansatz ist die Weiterentwicklung des bisherigen Unilever Denkens auf das Marketing: „Marketing at people – broadcasting“ haben sie bisher gemacht, „Marketing with people“ machen sie gerade (damit meint er sicher vor allem die Social Media Aktivitäten) und in Zukunft geht es um „Marketing for people“.

Dabei geht vor allem um (kreative) Ideen (Ideas), sprich gute Marken-Stories und Storytelling – Vertrauen (Trust), das die Marken durch Vernetzung mit dem Kunden erzeugen müssen – und um Transformation bisheriger Geschäftsmodelle hin zu einem nachhaltigen Zweck und Sinn für Menschen. Er nennt dies „connecting purpose with purchase“ – und er ruft andere Marken auf – „we can do good and well for people“ – dies zusammen, gemeinsam zu machen.

Der richtige Ansatz – aber noch stark werbegefärbt

Unilever geht den richtigen Weg im Marketing – das zeigt auch der Erfolg des Unternehmens. Doch dieser ist immer noch stark aus der Sicht der Marke geprägt: Brand Stories & Storytelling, Werbung als Content (Marketing), Produkte als Sinnstifter und Vernetzung mit dem Kunden, um bei ihm neues Vertrauen aufzubauen. Dabei erinnert „Marketing for people“ etwas an den Ansatz der Kundenorientierung aus den 90er Jahren – was dann eigentlich ein Rückschritt wäre, wenngleich auf anderem Niveau.

Bei der Betrachtung von Keith Weeds fehlt etwas, das eigentlich bei Unilever schon da ist – zumindest sagt Unilever, dass sie es schon tun: Die Kollaboration mit dem Kunden – eben „Marketing with people“.

Und damit schliesst sich der Bogen zum o.g. Spiegelartikel: Gute Brand Stories, tolles Content Marketing, Vernetzung mit dem Kunden in Social Media ist aus Sicht der Werbemacher und Marken sicher erfolgreich, erzeugt jede Menge (sozial-medial skalierenden) Gesprächsstoff und steigert den Absatz mehr als das bisherige traditionelle Marketing.

Als Absender fungiert dabei jedoch immer noch die Marke, die sich inszeniert. Vielleicht erwartet man aber hier auch zu viel von Werbern und Werbetreibenden – in deren Welt muss das Ergebnis vielleicht auch so sein, sie können es sich nicht anders denken.

Allerdings könnte man noch mehr Potential entfalten, wenn man den Kunden statt der Marke auf die Bühne stellt und ihn tatsächlich auch mit einbezieht: Bei der Vermarktung (Word of Mouth), bei den Stories (User generated Content) und bei der Produktentwicklung (CoCreation).

Das erzeugt nicht nur mehr Vertrauen, sondern loyaleres Engagement und bessere Produkte mit menschengerechterem Nutzen – von Menschen für Menschen – durch und mit Menschen – und nicht nur mit anderen Marken. Denn letztlich weiss der Kunde es immer besser als eine Marke, welche Story er glaubwürdig wem erzählt und was er wirklich braucht.

Update 26.06.2015: Mein Seminarkollege an der Suisse Emex, Markus Gabriel von Angelink, hat speziell das Thema Content Marketing und die Anforderungen an Agenturen in seinem Artikel bei der Medienwoche (ebenfalls gestern) umfassend und treffend vertieft – als Ergänzung zu meinem Beitrag hier sehr empfehlenswert.