MR. WOM goes trnd – was bleibt und was sich ändert

Nicht nur die Spatzen zwitscherten es mittlerweile „vom DACH“, auch die Medien haben schon darüber berichtet: MR. WOM alias Mark Leinemann ist nun bei trnd an Bord – dem führenden Anbieter für Collaborative Marketing in Europa (siehe Meldungen z. B. von New Business oder der  Handelszeitung sowie die offizielle Meldung von trnd).

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Bildquelle: Martin Kroll W&V

Da darf natürlich – auch im Sinne der Transparenz – eine Stellungnahme von MR. WOM im Blog nicht fehlen (auch wenn diese als MR. WOM im gewohnt typischen Stil der 3. Person singular verfasst ist, ist als Absender damit durchaus Mark Leinemann in der 1. Person singular gemeint):

Zuerst einmal ist MR. WOM sehr glücklich und dankbar, mit und für trnd tätig werden zu dürfen und freut sich auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kollegen bei trnd.

Die Entscheidung zur Tätigkeit für trnd war wohl überlegt und wurde von MR. WOM´s Mission geprägt, einerseits seinen Kunden optimale „WOMMablity“ (Weitererzählbarkeit) auf hohem Niveau zu bieten und andererseits als „Botschafter“ das Thema Word of Mouth im Markt bekannter zu machen.

In der Position als Client Service & Consulting Director darf MR. WOM nun neben der Beratung und Umsetzung von Collaborative Marketing Lösungen für Marken in Deutschland, Österreich und der Schweiz die trnd DACH GmbH auch als “Erster Botschafter” für Collaborative Marketing in der Öffentlichkeit vertreten – z.B. als Speaker bei Kongressen und Events (wie etwa der W&V Marketing Convention am 16. Juni 2015).

Mitentscheidend war dabei sicher auch, dass MR. WOM – neben seiner Tätigkeit für trnd – auch nach wie vor MR. WOM bleiben darf.

Was bleibt und was sich ändert

Wer MR. WOM besser kennt, der weiss, dass MR. WOM auch in der Vergangenheit zusätzlich zu seiner Tätigkeit als MR. WOM bereits für andere Word of Mouth Anbieter aktiv war.

So unterstützte er u.a. bis Ende 2014 ein österreichisches Word of Mouth (WoM) Startup im Bereich Strategie, Sales und Business Development und verantwortete von 2010 bis 2012 die Vermarktung eines holländischen WoM Anbieters in D A CH.

Diese Kombination macht damals wie heute Sinn, bietet sie interessierten Kunden doch die Möglichkeit eines 360 Grad One-Stop-Services im Bereich Word of Mouth Marketing – vom Knowledge Transfer via Blog, Key Notes, Seminare und der Strategieberatung über die Umsetzung von Kampagnen bis hin zu Systemen und Solutions für Word of Mouth Marketing.

Daran ändert sich auch jetzt nicht viel für Marken und Marketingverantwortliche, die nach dem optimalen WoM suchen. Bestehende und neue Kunden dürfen sich daher auch in Zukunft bei MR. WOM über ein breites Angebot folgender Word of Mouth Marketing Services freuen:

Gleichwohl gibt es auch ein paar Änderungen – zum Vorteil für Kunden von MR. WOM:

Durch die Tätigkeit von MR. WOM für trnd profitieren Kunden von der 10-jährigen Erfahrung von trnd aus mittlerweile 800 WoM Kampagnen.

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 Bild: trnd

Darüber hinaus können Kunden von MR. WOM die im Markt erprobte IT-Lösung trndsphere™ für das Collaborative Marketing mit ihren Konsumenten im Sinne einer Branded Community nutzen. Mit der SaaS (Software as a Service) Lösung von trnd lassen sich Collaborative Marketing Tools als Kampagnen und als Social CRM individuell, schnell und einfach in jede bestehende Marketing- und Softwarelandschaft integrieren.

Kunden von MR. WOM haben dadurch doppelte Vorteile: individuelle und kreative Beratung und Wissensvermittlung in Sachen WoM und umfassende Collaborative Marketing Lösungen für Word of Mouth Marketing Kampagnen, die CoCreation via Realtime Consumer Insights zur Produktentwicklung und die Generierung von Social Content.

Wer noch mehr wissen will, oder auch Interesse an den Möglichkeiten des Collaborative Marketings via trnd hat, der hinterlässt einen Kommentar hier im Blog oder meldet sich direkt bei MR. WOM – denn Word of Mouth beginnt immer mit einem Gespräch 😉

MR. WOM freut sich über Ihr/Euer Feedback.

Marketing mit und für Menschen

Die Marketingbranche steht diese Woche ja bekanntlich ein wenig unter dem Einfluss des Cannes Lions Festivals. Seit 21.6. wird in Cannes über Kreativität, Werbung und Marketing gesprochen und es werden die begehrten Löwen-Award verliehen.

MR. WOM ist natürlich neugierig, wohin dieses Jahr die Marketing (P)Reise geht. Auf Spiegel online stolperte MR. WOM heute über einen Beitrag der Werber Stefan Kolle und Fabian Frese zu den neuen „Kreativtiteln“ in der Branche, die das digitale Business so mit sich bringt.

Dabei wird auch auf die Veränderung der Branche durch die digitale Transformation eingegangen (Zitate aus dem Artikel bei Spiegel Online):

Heute brauchen Marken und Produkte unendlich viele Fachleute, um sich Gehör zu verschaffen. […]

Es reicht nicht mehr, Werbebotschaften für Produkte in die Welt zu senden. Marken wollen selbst zum Gesprächsthema werden. Viele Filme, Apps und Events werden mit hohem technischen Aufwand einzig entwickelt, um im Netz für Gesprächsstoff zu sorgen.

Und es werden auch schöne Beispiele der über 3.000 Wettbewerbsbeiträge im Bereich Film genannt, von denen

mittlerweile weit über die Hälfte ausschließlich fürs Internet konzipiert wurden.

Die Welt des Marketings ist komplexer geworden. Doch auch wenn mit Online. Mobile, Social neue Möglichkeiten der Vernetzung mit dem Kunden bestehen, wird oft immer noch an den alten Denkmuster festgehalten.

Marketing for people

Das zeigt auch das inspirierende Video vom Vortrag von Keith Weed – Marketingleiter von Unilever – der gestern über das „Marketing for People“ gesprochen hat.

Keith Weed zeigt darin tolle Beispiele, was Marketing (oder besser gesagt doch meist nur Werbung, was nur ein Teil des Ganzen ist) wie heute für Menschen machen kann – auch durch den Einsatz neuer Technologien.

Der Ansatz ist die Weiterentwicklung des bisherigen Unilever Denkens auf das Marketing: „Marketing at people – broadcasting“ haben sie bisher gemacht, „Marketing with people“ machen sie gerade (damit meint er sicher vor allem die Social Media Aktivitäten) und in Zukunft geht es um „Marketing for people“.

Dabei geht vor allem um (kreative) Ideen (Ideas), sprich gute Marken-Stories und Storytelling – Vertrauen (Trust), das die Marken durch Vernetzung mit dem Kunden erzeugen müssen – und um Transformation bisheriger Geschäftsmodelle hin zu einem nachhaltigen Zweck und Sinn für Menschen. Er nennt dies „connecting purpose with purchase“ – und er ruft andere Marken auf – „we can do good and well for people“ – dies zusammen, gemeinsam zu machen.

Der richtige Ansatz – aber noch stark werbegefärbt

Unilever geht den richtigen Weg im Marketing – das zeigt auch der Erfolg des Unternehmens. Doch dieser ist immer noch stark aus der Sicht der Marke geprägt: Brand Stories & Storytelling, Werbung als Content (Marketing), Produkte als Sinnstifter und Vernetzung mit dem Kunden, um bei ihm neues Vertrauen aufzubauen. Dabei erinnert „Marketing for people“ etwas an den Ansatz der Kundenorientierung aus den 90er Jahren – was dann eigentlich ein Rückschritt wäre, wenngleich auf anderem Niveau.

Bei der Betrachtung von Keith Weeds fehlt etwas, das eigentlich bei Unilever schon da ist – zumindest sagt Unilever, dass sie es schon tun: Die Kollaboration mit dem Kunden – eben „Marketing with people“.

Und damit schliesst sich der Bogen zum o.g. Spiegelartikel: Gute Brand Stories, tolles Content Marketing, Vernetzung mit dem Kunden in Social Media ist aus Sicht der Werbemacher und Marken sicher erfolgreich, erzeugt jede Menge (sozial-medial skalierenden) Gesprächsstoff und steigert den Absatz mehr als das bisherige traditionelle Marketing.

Als Absender fungiert dabei jedoch immer noch die Marke, die sich inszeniert. Vielleicht erwartet man aber hier auch zu viel von Werbern und Werbetreibenden – in deren Welt muss das Ergebnis vielleicht auch so sein, sie können es sich nicht anders denken.

Allerdings könnte man noch mehr Potential entfalten, wenn man den Kunden statt der Marke auf die Bühne stellt und ihn tatsächlich auch mit einbezieht: Bei der Vermarktung (Word of Mouth), bei den Stories (User generated Content) und bei der Produktentwicklung (CoCreation).

Das erzeugt nicht nur mehr Vertrauen, sondern loyaleres Engagement und bessere Produkte mit menschengerechterem Nutzen – von Menschen für Menschen – durch und mit Menschen – und nicht nur mit anderen Marken. Denn letztlich weiss der Kunde es immer besser als eine Marke, welche Story er glaubwürdig wem erzählt und was er wirklich braucht.

Update 26.06.2015: Mein Seminarkollege an der Suisse Emex, Markus Gabriel von Angelink, hat speziell das Thema Content Marketing und die Anforderungen an Agenturen in seinem Artikel bei der Medienwoche (ebenfalls gestern) umfassend und treffend vertieft – als Ergänzung zu meinem Beitrag hier sehr empfehlenswert.

Empfehlungen sind wichtigstes Instrument für Vermögensverwalter

Wie MR. WOM am Freitag via Google gehört hat, sind persönliche Weiterempfehlungen für Vermögensverwalter in Deutschland die wichtigste Quelle für neue Kunden – so zeigt es eine aktuelle Studie des Instituts für Vermögensverwaltung der Hochschule Aschaffenburg (InVV), deren Ergebnisse vom Branchenmagazin „Das Investment“ diese Woche publiziert wurden.

MoneyTalks

In der Studie wurden 121 Asset Manager, die lt. InVV für knapp 35 aller in Deutschland tätigen Vermögensverwalter stehen, zu verschiedenen Themen befragt – u.a. auch zu dem Weg, über den sie „Ihrer Meinung nach die meisten Kunden gewonnen“ haben.

Das Ergebnis überrascht in seiner Deutlichkeit. Über alle vier untersuchten Vermögensverwalterklassen (von unter 50 Mio. bis über 500 Mio. verwaltete Vermögenssumme) schlug Word of Mouth andere Kundengewinnungsmassnahmen deutlich:

Kundengewinnung über:

  • Persönliche Weiterempfehlungen: 90 – 97%
  • Veranstaltungen: 13 – 37%
  • Allgemeine Pressearbeit: 17 – 30%
  • Neue Berater: 11 – 33%
  • Kundengewinnungsaktionen: 3 – 17%
  • Soziale Netzwerke: 0 – 10%
  • Anzeigen: 0 – 10%
  • Sonstiges: 0 – 17%

Die Zahlen im Detail finden sich im Artikel von „Das Investment“.

 

Word of Mouth als Marketingchance der Finanzbranche

Zwar spricht man laut Volksmund nicht über Geld, aber gerade bei Vertrauensgütern wie Geldanlagen konnte man schon immer vermuten, dass Empfehlungen das A und O der Branche sind. Die Studie bestätigt nun eindrucksvoll die Relevanz von Word of Mouth (WoM) für die Finanzbranche.

Was sind Ihre/Eure Erfahrungen in dem Bereich? Was macht eine Bank, Versicherung oder einen Vermögensverwalter empfehlenswert?

Und in eigener Sache: Soll MR. WOM ein Seminar oder einen Workshop zu Word of Mouth Strategien für Finanzdienstleister aufsetzen – besteht daran Interesse?

MR. WOM hat hier bereits einiges an interessanten Inputs, Beispielen und Ideen zusammengetragen – auch über dieses Studie hier hinaus – und freut sich über entsprechendes Feedback im Kommentarbereich.

 

AGOF #WOM Talk am 4. Mai in Berlin – Sondertickets für Gäste von MR. WOM

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Noch zwei Wochen, dann startet am 4. Mai um 17 Uhr der AGOF Talk zu Word of Mouth Marketing – u.a. mit Dr. Merkle / Tchibo, Tobias Röver / Microsoft, Andreas Gebhard /re:publica und Arvid Böström / MEC global sowie MR. WOM als Speaker.

Als Referent des AGOF Talks bietet MR. WOM seinen Gästen (Lesern) Sondertickets zum #WOMTalk zu vergünstigten Konditionen für 75 € statt 95 € (zzgl. MwSt.).

Dazu einfach das ermäßigte Ticket für „AGOF Mitglieder oder Marktpartner“ buchen und in der Rechnungsadresse unter „Referenz-Nr.“ einfach „MR. WOM“ eintragen – fertig.

Ticket-Buchung und Infos unter: http://www.agof.de/agof-talk/

Oder direkt hier über das Buchungsformular:

MR. WOM freut sich auf Eure Teilnahme und natürlich die Weiterempfehlung (#WOMTalk) des Events in Eurem Netzwerk.

Wir sehen uns in Berlin – entweder am WOMTalk oder der re:publica ab 5. Mai.

Neue Burda Studie bestätigt #WoM Erkenntnisse – setzt aber den falschen Fokus in der Interpretation

Letzte Woche veröffentlichte die Absatzwirtschaft einen Beitrag zu „Bezahlte Werbung und eigene Medien aufeinander abstimmen„, der auf der aktuellen Studie „Converged Media“ von C3 Creative Code & Content und Burdas Vermarkter BCN basiert.

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Befragt wurden 3709 Menschen zu ihrer Mediennutzung (paid, owend & earned media) in Bezug auf die Kaufentscheidungen in den Bereichen Kosmetik, Fashion, Luxus (Uhren und Schmuck), Telekommunikation und Automobile – allesamt Branchen, die – bis auf Autos beim eigentlich Kaufakt – auch stark eCommerce affin sind. Kernaussage des Artikel lt. Absatzwirtschaft dabei ist:

Der Einsatz von bezahlter Werbung (Paid Media) sollte inhaltlich an die eigenen Medien der Marken (Owned Media) gekoppelt sein. Denn mehr als 40 Prozent der Konsumenten nutzen die markeneigenen Kanäle, etwa Händler-Websites oder Newsletter, schon in der Aufmerksamkeitsphase, also zeitlich gesehen weit vor dem eigentlichen Akt des Kaufens. (Zitat Absatzwirtschaft)

MR. WOM hat sich die Studienergebnisse einmal genauer angesehen und festgestellt, dass der Fokus der Grundaussage der Studie wie des Artikels auf „Paid“ und „Owned“ Media ein wenig falsch gesetzt ist.

Neue Studie von Burda bestätigt bisherige Customer Journey Erkenntnisse im Bezug auf Word of Mouth – das ist gut

Es ist natürlich verständlich, dass ein Medien- (sprich Werbeplatz-) Vermarkter lieber den Fokus auf Paid Media bei seinen Studienergebnissen legt.

Aber die Ergebnisse der Studie sagen doch eigentlich etwas anderes aus: Neben den Internetshops (Platz 1: 58%) sind es vor allem Earned Media (also Word of Mouth) Touchpoints (Plätze 2 – 4 mit 42 – 49%), die für den Kaufentscheid zählen, allen voran die persönlichen Empfehlungen von Familie und Freunden. Owned Media (Kundenmagazine) folgt mit 35%, Suchmaschinen (Google – von Burda als „Bezahl Medium“ bezeichnet ) folgen mit 33 %, und dann erst z.B. Werbung in Zeitschriften mit 22% oder in Zeitungen mit 15%.

Damit werden zum einem die Erkenntnisse der Accelerom Touchpoint Studie aus der Schweiz von 2014 bestätigt, andererseits auch die Zahlen zu Word of Mouth von Keller Fay aus den USA oder die Nielsen Glaubwürdigkeitszahlen.

Das ist insofern gut, da nun immer mehr verlässliche Marktdaten zu Word of Mouth auch in Deutschland vorliegen, welche die Daten aus Übersee (dort ist man wesentlich weiter mit der Forschung) bestätigen. Das dürfte auch die Kritiker von Word of Mouth etwas verstummen lassen, die immer gerne behaupten „dass die Erkenntnisse zu Empfehlungen aus den USA nicht auf Europa übertragbar sind, da es andere Kulturen sind“. Daher Danke an Burda für diese Studie.

Unklarheit bei den Studienergebnissen der einzelnen Customer Journey Phasen – das ist weniger gut

Schaut man sich jedoch die Ergebnisse für jede der untersuchten Kaufent-scheidungsphasen (Aufmerksamkeit > Information > Vergleich > Kauf > Nach dem Kauf) an, weist die Studie allerdings ganz andere Werte für Owned und Paid Media Touchpoints aus – nämlich wesentlich bessere als ggü. Earned Media. Und da musste MR. WOM sich schon ein wenig die Augen reiben und wird auch nach dem dritten Durchlesen der Studie nicht schlau draus.

Dazu auszugsweise nur ein Beispiel: In der Phase der „Aufmerksamkeit“ wird die Empfehlung von Freunden von den Befragten mit einem hohen Nutzungsanteil wie auch einer hohen Eignung bewertet – und damit wesentlich besser als alle anderen Paid Media Kontaktpunkte (es wird sogar ausdrücklich festgestellt, dass z.B. Werbung in Zeitschriften eine geringe Nutzung hat). Dennoch wird Paid Media in den Detailanalysen der Phase „Aufmerksamkeit“ mit höheren Werten als Earned Media ausgewiesen.

Nun ja, MR. WOM ist kein ausgewiesener Marktforschungsexperte und kann sich irren, aber evt. möchte ja jemand von Burda/BCN oder C3 diese offensichtliche Diskrepanz – z.B. hier im Blog als Kommentar – aufklären?

Fazit: Die Burda Studie liefert einen wertvollen Beitrag für mehr Erlenntnisse im Bereich Word of Mouth & Earned Media – einige Erkenntnisse sind jedoch zu hinterfragen

Neben den o.g. Unklarheiten stellt sich auch die Frage nach der richtigen Interpretation der Ergebnisse, aber auch der Definition von Suchmaschinen als „Bezahlmedien“. Suchmaschinen sind zwar einerseits mit Werbung (im Fall von Google Adwords) belegbar, wichtiger sind jedoch die Online Bewertungen von Konsumenten als Earned Media Form, die als dynamischer Content gerne vorrangig in den Suchergebnissen angezeigt werden. Darauf weist Google z.B. selber hin in seinen Untersuchungen zum „Zero Moment of Truth„. Suchmaschinen sind also irgendwie beides: Paid wie Earned Media.

Die Aussage, dass Paid und Owned Media Touchpoints miteinander besser abgestimmt werden müssen, ist sicher zu begrüssen. Aber gilt dies nicht auch für Earned Media – sollte dies nicht auch in der Marketingplanung zusammen mit Owned und Paid abgestimmt werden? Und warum wird dies hier nicht in der Studie mit dargestellt?

Hierzu zwei ergänzende Empfehlungen von MR. WOM für alle Marketer:

1. Marketingverantwortliche sollten sich überlegen, wie Ihre aus der allgemeinen Customer Journey abgeleitete Earned Media Journey aussieht und welche Paid und Owned Massnahmen hier zu Earned Media führen können.

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Denn es ist nun wirklich kein Geheimnis mehr, dass Werbung und Word of Mouth mit Owned Media gemeinsam mehr Absatz erzeugen. Das umso mehr, und da ist MR. bei seiner zweiten Empfehlung, wenn sie konsequent auf einen

2. User Story WoM Loop setzen. Sprich den durch Werbung und z.B. WoM Kampagnen ggf. erzeugten nutzergenerierten Content (Bilder, Ratings, Bewertungen etc.) via owned und paid Media Touchpoints in den Markt zurückspielen.

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Was denkt Ihr – werte Leser – können die beiden o.g. Empfehlungen von MR. WOM  Marketern ggf. dabei helfen, die von der Absatzwirtschaft beschriebene „entscheidende Aufgabe, Paid, Owned und Earned über die gesamte Strecke des Kaufentscheidungsprozesses einzusetzen und aufeinander abzustimmen“, zu lösen? Oder muss man ganz andere Ansätze verfolgen?

MR. WOM freut sich auf Eure Kommentare dazu hier im Blog.

 

Die Sache mit der Bewerbung – oder wie digitales Word of Mouth und Blogging die Google Relevanz erhöhen

Es ist eigentlich eine bekannte Tatsache, dass das regelmässige Verfassen von Blogbeiträgen in Kombination mit digitalem Word of Mouth, Reviews & Ratings, User-Kommentaren und Social Media Aktivitäten (insbesondere bei Google+)  positiven Einfluss auf die Google Suchergebnisse haben.

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Bild (CC) von: Mark Kens via Flickr

Diese – MR. WOM nennt es mal organische oder auch WoM – SEO Methode spart einem teure Adword Kampagnen und Google SEO/SEM Spezialisten. An zahlreichen Stellen im Web kann hierzu etwas nachlesen, u.a. hier oder hier. Sie ist zudem dauerhaft zuverlässiger als viele Tricks der SEO Spezialisten, denn Google passt permanent seinen Such-Algorithmus an – allerdings wohl nicht in Bezug auf das „SEO by WoM“.

MR. WOM kann diese Tatsache auch aus seinen Erfahrungen aus zahlreichen WoM-Produkt-Kampagnen heraus bestätigten – die Tester Bewertungen lassen das Google Ranking eines getesteten Produktes nach oben schiessen.

Was MR. WOM allerdings noch nicht „live“ erleben durfte, dass dies auch für seinen eigenen Blog (manche sagen auch Website) so gilt.

Google und die Sache mit der Bewerbung

Zumindest galt das bis gestern. Bis MR. WOM die Mail von jemandem erhielt, der sich bei MR. WOM nach dem Stand seiner Bewerbung erkundigte. Nanu? MR. WOM sucht Mitarbeiter?

Mitnichten. Wie die Mail zeigte, ging es dabei um eine Stelle einer anderen Firma (die auch Word of Mouth Marketing Leistungen anbietet).

Im anschliessenden klärenden Telefonat wies MR. WOM den/die Bewerber/in auf den Fehler hin. Dabei stellte sich dann folgendes heraus: Der/die Bewerber/in hatte sich via recomy.com bei der anderen WOM Firma auf eine Stelle beworben, aber wochenlang keine Antwort erhalten. Nun wollte er mal nachfragen, googelte die Firma und die Schlagworte „Word of Mouth“ und landete (interessanterweise) bei MR. WOM.

Der WOM, Google und das Internet

Das mit dem WOM und Google funktioniert auch in die umgekehrte Richtung. Die folgende Grafik zeigt ganz gut, welchen Einfluss das Internet und Google auf Word of Mouth (off- wie online) haben.

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Grafik by Google (PDF) via https://www.thinkwithgoogle.com/infographics/word-of-mouth-infographic.html

 

TOPWOM #1 der letzten Woche: Die Social Media Marketing Konferenz in Zürich

Die #SMM15 – immer wieder gut (auch wenn man nicht live dabei sein kann)

Wer – wie MR. WOM  (drei Events pro Woche sind definitiv einer zu viel) – letzte Woche nicht an der #SMM15 teilnehmen konnte, konnte zumindest online via Social Stream noch ziemlich viel inhaltlich mitbekommen von der Social Media Konferenz in Zürich.

Zum einen Dank der schnellen Live Blogger Su Franke und Walter Schärer die die Vorträge kommentierten, wie etwa den Facebook Vortrag von Thomas Hutter (verbloggt von Walter Schärer und noch mal hier von Su Franke – beide Posts sind lesenswert).

Zum anderen konnte man natürlich über den #smm15 einen ziemlich grossen Inhalte Strom auf Twitter den Event und die Reaktion mit verfolgen.

Wirklich sehr nützlich – vor allem für eine Aufbereitung im Nachgang – war aber der zu Konferenz erstellte Social Hub von cooa.la – dem Startup von Mike Schwede. Hier finden sich nämlich sämtliche Vorträge, der Live Buzz usw. als Zusammenfassung von der Konferenz.

cooala-socialhub Screenshot cooa.la Social Hub #smm15

Über die Social Hub fand MR. WOM dann auch den Vortrag von Mammut zum Thema „Gegentrend Facebook: Die unternehmenseigene Community“ (live verbloggt von Su Franke), der den strategisch richtigen Weg für das digitale Word of Mouth zeigt, das logischerweise auch Offline Empfehlungen generiert: Den Aufbau einer unternehmenseigenen Brand (Advocacy) Plattform.

 

Ausblick: Nächster Word of Mouth Marketing Event am 04.05.2015 im Microsoft Atrium Berlin:

Wer noch mehr zum Thema Word of Mouth Marketing erfahren will, kommt am 4. Mai 2015 (einen Tag vor der re:publica) nach Berlin ins Microsoft Atrium Unter den Linden. Dort findet ab 17 h der AGOF Talk zu Word of Mouth Marketing statt.

Hier findet Ihr mehr Infos zum AGOF #WOMTalk.

 

Der #TOPWOM der letzten Woche: Drei Konferenzen mit jede Menge Word of Mouth

Eingebetteter Bild-Link

Die vergangene Woche konnte man eigentlich nicht zum Arbeiten nutzen, denn es fanden drei spannende Fachevents statt mit jede Menge WoM „inside“:

  • Mo. 23.3.: Die Social Media Marketing Konferenz #smm15 – der Klassiker unter den Social Media Events von Reto Hartingers Internet-Briefing
  • Di. 24.3.: „Vom Sternchen zum Star“ – die erste Empfehlungsmarketingkonferenz #EMK15 – veranstaltet von sobu.ch – dem Social Referral Tool der Schweizer Post
  • Do. 26.3.: Das SWA Jahresmeeting #swa65 des Schweizerischen Werbeauftraggeberverbandes unter dem Motto „Creativity is King“

Das verdient eindeutig den TOP WOM der Woche – und zwar für alle drei Events.

Die Nachberichte aus MR. WOM´s Sicht zu jedem einzelnen Event erfolgen in Kürze per separatem Blogbeitrag.

Nächster Word of Mouth Marketing Event am 04.05.2015 in Berlin:

Wer noch mehr zum Thema Word of Mouth Marketing erfahren will, kommt am 4. Mai 2015 (einen Tag vor der re:publica) nach Berlin ins Microsoft Atrium Unter den Linden. Dort findet ab 17 h der AGOF Talk zu Word of Mouth Marketing statt.

Hier findet Ihr mehr Infos zum AGOF #WOMTalk.

 

AGOF Talk #WoM – das Branchentreffen zu Word of Mouth Marketing am 4. Mai in Berlin

Zuletzt war es ein wenig still hier im Blog bei MR. WOM. Das hatte auch einen guten Grund: MR. WOM durfte in den letzten Wochen – neben anderen Projekten – die AGOF (Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung e.V.)  bei den Vorbereitungen eines Word of Mouth Events programm-inhaltlich unterstützen:

Dem AGOF Talk zum Thema „Word of Mouth Marketing“, der am 4. Mai 2015 ab 17 h im Microsoft Atrium Berlin stattfinden wird.

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Bildquelle: AGOF Talk

Der AGOF Talk zu Word of Mouth ist als Branchentreffen aller Unternehmen konzipiert, die Word of Mouth als Marketingform einsetzen und anbieten, das zeigt allein schon das Line up der Partner & Sponsoren:

(Achtung – Werbung ein!) Ströer digital, AGOF Akademie, WOM bei Burda (freundeskreis.de), tools (Messe Berlin), Microsoft, Durchblick Seminare, mytest, Sternburg Bier, re:publica (#rp15), BVMM, new business, markenartikel, Gallup, Tchibo, MEC, aSSSociation und last but not least dem Deutschen Sweetup (Werbung aus!).

#WOM ist Programm

Neben MR. WOM werden am AGOF Talk zu „WoM“ verschiedene hochkarätige Referenten Ihre Sichtweise zu Word of Mouth Marketing Entscheidern von Marken und Agenturen erläutern.

Besonders gespannt ist MR. WOM dabei auf den Vortrag von Dr. Wolfgang Merkle, Director Corporate Marketing bei Tchibo, welches mit der Plattform Tchibo Ideas als eines der ersten Deutschen Handelsunternehmen der Schweizerischen Migros mit ihrer Migipedia Plattform – seit 2010 Innovationsführer in Sachen Collaborative Marketing und Word of Mouth im deutschsprachigen Handel – nacheifert.

Die Migros hat mit einem ROI von 40 Mio. CHF bereits beeindruckenden Erfolge mit Migipedia erzielt – und hier ist noch nicht der ROI on WoM mit eingerechnet. Ob Tchibo von ähnlichen Erfolgen berichtet?

Aber auch die anderen Vorträge versprechen wertvolle Insights – ob nun die Sichtweise des Media Vermarkters Ströer digital, das Thema der Erfolgsmessung von WoM aus Sicht der Mediaagentur MEC oder Social Buzz Insights von Gallup. Der Vortrag von Microsoft schliesslich eröffnet ein neues Feld für Word Mouth – nämlich wie man die eigenen Mitarbeiter zu Weiterzählern machen kann.

Nach den Vorträgen wird dann Prof. Dr. Gerald Lembke, Präsident des Bundesverbandes Medien und Marketing (BVMM e.V.) zusammen mit Andreas Gebhard, dem Gründer & Geschäftsführer der am 5. Mai startenden re:publica das Thema Word of Mouth Marketing im kritischen Dialog betrachten und im Podiumgespräch mit den Referenten diskutieren.

Abgerundet wird der AGOF Talk am 4. Mai durch ein Live WoM Programm: Am Sweetup können die Teilnehmer Süssigkeiten geniessen und teilen und beim abschliessenden Schnick Schnack Schnuck Turnier der aSSSociation spielerisch Word of Mouth erleben – präsentiert von Sternburg Bier – einer Leipziger Biermarke, die (fast) ausschliesslich auf Word of Mouth im Marketing setzt.

Weitersagen & Teilen

Wer einen Event zu WoM macht, sollte natürlich auf das persönliche und digitale Weitersagen setzen – bitte sehr: MR. WOM freut sich, wenn Ihr den Artikel hier zum Event verbloggt, weiterzwitschert, facebooked, xinged und verlinkt usw. (oder einfach den Shortlink http://bit.ly/agof-talk-wom per Mail versendet).  Merci und Danke vorab für den WOM.

Der Hashtag für die Vorberichte, den Live WoM vom Event und Nachberichte lautet:

#WOMTalk

Ticketbuchung

Tickets können direkt hier im Blog (oder hier) über das Buchungformular unten gebucht werden. Weitere Infos zum Programm finden sich hier.

Buchung: AGOF Talk „Word of Mouth Marketing“ am 4. Mai 2015 in Berlin

Konferenz – Online Event Management mit der Ticketing-Lösung von XING EVENTS

Von neuen und alten Hüten – Mundpropaganda für KMU am 18. Unternehmerforum Romanshorn

Am Donnerstag, 15.01.2015, fand das 18. Unternehmerforum der Agentur Ströbele im legendären Romanshorner Autobau statt.

Hüte-Thema

Rund 180 Gäste der lokalen Ostschweizer Wirtschaft durften in drei Runden spannenden Gesprächen mit sechs Experten zum Thema „Sind alte neue Hüte“ lauschen und diese beim Apero dann vertiefen. Moderiert wurde der Abend von Hansjörg Enz sowie Stefan Ströbele, Dieter-Michael Last und Oliver Fried seitens Ströbele Kommunikation (Gesprächsleiter).

Auditorium

Wer nicht mit Hut kam, wurde für einen guten Zweck zur Kasse gebeten

Die erste Runde mit Helen Höhn von der IHK Thurgau und Rémy Sager von der Nemuk AG drehte sich um den „alten“ Hut Postmailing und den neuen Hut eMailing. In der zweiten Runde ging es mit dem PR Experten Christof Lampart, und der Bloggerin Naomi Meran um die Medienarbeit in Print und Digital und das dritte Gespräch drehte sich um Plakat – vertreten von Carlos Lima von der ACE2ACE outdoor media ag – und das guerilla-ähnliche Ambient Media – auf das Martin Minder vom Kältetechniker Zengaffinen AG setzt.

Martin-Minder

MR. WOM hatte die Ehre am Ende des Forums einen Vortrag über Mundpropaganda als „alten neuen Hut“ im Marketing beizusteuern.


Alle Forumsreferenten konnten für Ihre Bereiche interessante und erfolgreiche Beispiele benennen, sodass sich die Frage stellte, was wirkt denn nun am besten?

Auch die abschliessende Podiumsdiskussion konnte das nicht abschliessend klären – obgleich die finale Frage an die Referenten, welche Marketingmassnahme sie denn selbst bevorzugen, für MR. WOM teils überraschende Antworten zu Tage förderte (MR. WOM als Gentleman schweigt und geniesst an dieser Stelle dazu).

Stefan Ströbele hatte dazu dann das passende Schlusswort: Es geht nicht darum, alte gegen neue Hüte zu tauschen, sondern darum, jeweils den Hut aufzusetzen, der in den Marketing-Kontext des Unternehmens am besten passt.

Hutkorb

Am Ende des Abends wurden die Podiumsteilnehmer noch für ihren Auftritt belohnt – mit einem feinen Vesperkorb der Öpfelfarm und einem empfehlenswerten kleinen Büchlein (speziell für „Digital Natives“).

Bloggen Öpfelschoggi   Sweetup-Birnbrot

 

 

 

 

Öpfelschoggi & Birnbrot – das musste MR. WOM dann gleich am nächsten Abend in einem Spontan-Sweetup beim Twitterertreffen in Konstanz teilen:

Danke und Hut ab an das Team Ströbele für das inspirierende Unternehmerforum 2015 – MR. WOM freut sich auf das nächste Unternehmerforum in 2016.

Team-Ströbele